Bürgerdividende zum Netzausbau

 Bundesregierung will Bürger am Netzausbau beteiligen

Alle sollen sich künftig finanziell an der Modernisierung der Stromnetze beteiligen können, so das Umwelt- und das Wirtschaftsministerium heute in einer gemeinsamen Pressekonferenz. Denn der Netzausbau sei nicht nur eine Gemeinschaftsaufgabe. Er soll jetzt auch die Chance bieten, wirtschaftlich zu profitieren.  Die Bundesminister Altmaier und Rösler haben gemeinsam mit den vier Übertragungsnetzbetreibern ein Eckpunktepapier entwickelt, das sie in Berlin vorstellten: Eine Bürgerdividende soll den Netzausbau beschleunigen und die notwendige Akzeptanz schaffen.
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Vorschläge zur besseren PV-Netzintegration

EU-Projekt PV GRID entwickelt technische Lösungsansätze zur Photovoltaik-Netzintegration für 17 europäische Länder 

Das EU-Projekt PV GRID hat am 20.06.2013 ein Maßnahmenpaket für eine kosteneffiziente Netzintegration der Photovoltaik vor. Die Zwischenergebnisse des Projekts wurden im Rahmen einer internationalen Konferenz auf der Weltleitmesse für Solartechnik Intersolar Europe 2013 mit mehr als 50 Experten aus Energiewirtschaft, Politik und Wissenschaft diskutiert. weiterlesen…

Netzausbau kommt schneller voran

Bundesrat billigt Maßnahmen zur Beschleunigung

Beim Ausbau der Stromnetze kann die Bundesregierung nun mehr Tempo vorlegen. Die Energiewende braucht Stromnetze: rund 2.800 Kilometer Übertragungsleitungen sollen neu gebaut werden, rund 2.900 Kilometer umgerüstet. Bisher brauchte es in jedem Bundesland ein eigenes Planungsverfahren. Das ändert sich nun. Der Bundesrat stimmte der neuen Verordnung zu. weiterlesen…

DIW entwarnt

Netzausbau kein Engpass für die Energiewende

Der Umbau des Stromnetzes in Deutschland schreitet langsam, aber kontinuierlich voran. Auf absehbare Zeit sind keine Engpässe in der Stromversorgung zu befürchten. Zu diesem Ergebnis kommt der jüngste Wochenbericht des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). „Der Ausbaubedarf wird überschätzt“, sagt DIW-Forschungsdirektor Christian von Hirschhausen. „Ein gewisser Umbau ist zwar für den steigenden Anteil der erneuerbaren Energien notwendig. Methodische Mängel bei der Erstellung des Netzentwicklungsplans führen jedoch zu einer Überschätzung des Ausbaubedarfs. Auch überrascht, dass die Einspeisepunkte von zwei der in nächster Zukunft geplanten Stromautobahnen ausgerechnet an traditionellen Standorten der Kohlewirtschaft beginnen, nämlich im rheinischen beziehungsweise dem mitteldeutschen Braunkohlerevier. Es ist zu befürchten, dass dadurch Anreize entstehen, die Kohleverstromung auch künftig auf einem hohen Niveau zu halten. Dies könnte die Ziele der Energiewende untergraben.“ weiterlesen…

Jahresbericht 2012 der Bundesnetzagentur

Homann: „Ziel sind zukunftsfähige und leistungsstarke Netze“

Ihren Jahresbericht 2012 hat die Bundesnetzagentur am 06.05.2013 in Bonn der Öffentlichkeit präsentiert. „Der Bericht enthält umfangreiche Informationen über ein in allen regulierten Sektoren ereignisreiches und erfolgreiches Jahr“, sagte Präsident Jochen Homann gemäß einer Pressemitteilung der Bundesnetzagentur. weiterlesen…

Bundestag verabschiedet Netzausbau

Notwendige Modernisierungsmaßnahmen der nächsten zehn Jahre – Bundesrat muss noch zustimmen

Der Bundestag hat dem Bundesbedarfsplangesetz zugestimmt. Damit werden die im Bundesbedarfsplan enthaltenen, besonders vordringlichen Vorhaben für den Netzausbau festgeschrieben. Das Verfahren wird beschleunigt. Der Bundesbedarfsplan ist das Kernstück des Gesetzes. Er gehört zu den von der Bundesregierung beschlossenen Maßnahmen zur Beschleunigung des Netzausbaus und enthält alle notwendigen Modernisierungsmaßnahmen der nächsten zehn Jahre. Der Bundesrat muss abschließend zustimmen. Danach können die konkreten Planungen für den Bau der Übertragungsleitungen beginnen. weiterlesen…

Ausschuss beschleunigt Netzausbau

CDU/CSU, SPD und FDP dafür

Der Wirtschaftsausschuss des Bundestages hat den Weg für den beschleunigten Ausbau der Elektrizitätsnetze frei gemacht. Am 24.04.2013 stimmten Union, FDP und SPD nach Vornahme einiger Änderungen für den von der Bundesregierung vorgelegten Entwurf eines Zweiten Gesetzes über Maßnahmen zur Beschleunigung des Netzausbaus Elektrizitätsnetze  (17/12638). Änderungsanträge der Opposition wurden abgelehnt. weiterlesen…

Bundesnetzagentur mit Kompetenzzuwachs

Planfeststellungszuständigkeit für Netzausbau

Die Energiewende braucht Stromnetze: rund 2800 Kilometer Übertragungsleitungen sollen neu gebaut werden, rund 2900 Kilometer umgerüstet. Oft führen die Leitungen durch mehrere Bundesländer. Bislang durchliefen sie in jedem Land ein eigenes Planungsverfahren. Dies ändert sich nun. weiterlesen…

Netzausbauplan übertrieben: Akzeptanz der Energiewende bedroht

Wirtschaftsprofessor Jarass kritisiert Planungen – Verbraucher zahlen Zeche

Leitungsausbau dient mehrheitlich der Vorbereitung von mehr Kohlestromeinspeisung, will der Wiesbadener Wirtschaftsprofessor Lorenz Jarass anhand des Netzentwicklungsplans 2013 nachweisen. Seine These: Kohlekraftwerke sollen auch bei Starkwind weiter einspeisen können – und es solle mehr exportiert werden. Bundesnetzagentur und Netzbetreiber arbeiten nach dem Prinzip des „marktgetriebenen Kraftwerkseinsatzes“. Grundfrage sei dabei: Welche Kraftwerke haben die geringsten Grenzkosten (variable Kosten)? Wenn dafür neue Leitungen gebraucht würden, gingen die Kosten nicht in die Planung ein; diese zahlten die Verbraucher. Auf Betreiben der Netzbetreiber wurde festgeschrieben, dass der Ausbau wirtschaftlich zumutbar sein muss. Das stehe im Gegensatz zum gesetzlichen Gebot der Netz-Einspeisungsmöglichkeit jeder einzelnen kWh erneuerbarer Energie – und somit auch „zum gesunden Menschenverstand“.
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Szenariorahmen für Netzentwicklungsplan Strom 2014 eingereicht

Konsultation beginnt: Stellungnahmen bis 17. Mai

Die Bundesnetzagentur hat am 05.04.2013 die Konsultation zum Entwurf des Szenariorahmens für den Netzentwicklungsplan Strom (NEP) und den Offshore-Netzentwicklungsplan (O-NEP) 2014 eingeleitet. Der Entwurf ist auf der Internetseite der Bundesnetzagentur zum Netzausbau veröffentlicht (Download: Szenariorahmen zum NEP 2014). Die Öffentlichkeit hat nun die Möglichkeit, hierzu bis zum 17.05.2013 Stellung zu nehmen. weiterlesen…