Gabriel zu Rösler: „Totalversager!“

Debatte zum Netzausbau – Rösler: „Rotgrün selbstzufrieden“

Bundeswirtschaftsminister Rösler will die Planungen und Bauzeiten im Netzausbau von derzeit zehn Jahre auf vier Jahre verkürzen. Seine Regierungserklärung bei der ersten Beratung des Gesetzes zum Bundesbedarfsplan im Bundestag („Ein Erfolg beim Netzausbau ist nur möglich, wenn alle zusammenwirken: Bund, Länder und die Europäische Union“) war begleitet von einem heftigen Schlagabtausch zwischen Regierung und Opposition. weiterlesen…

Welches Stromnetz braucht das Land?

3. Kongress der Deutschen Umwelthilfe

Ohne den Um- und Ausbau der heutigen Stromnetze stößt die Energiewende in absehbarer Zeit an ihre Grenzen. Doch wie die neue Strominfrastruktur für die Energiewende „intelligent, stabil, bezahlbar und bürgernah“ ausgestaltet werden kann, ist Gegenstand andauernder Diskussionen. Auf Einladung der Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH) kamen am 19. und 20.01.2013 Experten, Politiker und vom Netzausbau Betroffene zu einer Bestandsaufnahme zusammen. Der 3. Netzkongress der DUH stand unter dem Motto „Erneuerbare (neu) vernetzt!“ weiterlesen…

Netzausbau beginnt später

Am Ende wird Strom billiger

„Der Netzausbau hinkt“, titelte gewohnt frech die taz, als sie am 27.12.2012 ein Interview mit Jochen Homann, dem Präsidenten der Bundesnetzagentur, zitierte, das dieser am Morgen des gleichen Tages dem Deutschlandfunk gegeben hatte. Hauptaussage Homanns darin: Der Ausbau der Stromtrassen im Rahmen der Energiewende beginnt frühestens 2014/15 (höchst optimistische Angaben – meint S_Y) – und: Es wird womöglich doch weniger investiert werden müssen als anfangs befürchtet. Aber am Ende werde es billiger. weiterlesen…

Neue Nordtrasse eingeweiht

Netzausbau: Neue Stromtrasse für Windenergie

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat mit dem Ministerpräsidenten von Mecklenburg-Vorpommern, Erwin Sellering, in Schwerin eine neue überregionale Stromtrasse nach Hamburg eingeweiht. „Diese neue Leitung steht symbolisch für Vieles, was noch geschafft werden muss in unserem Land“, so die Kanzlerin. weiterlesen…

VDE: Technische Herausforderungen des Netzumbaus

Forum Netztechnik/Netzbetrieb sucht nach Lösungen

Im Zuge der Energiewende werden in Deutschland vermehrt kleinere Anlagen zur Elektrizitätserzeugung an das Mittel- oder Niederspannungsnetz angeschlossen. Um auch in diesem zunehmend komplexen Energieversorgungssystem eine zuverlässige Stromversorgung zu gewährleisten, müssen die Netze an diese neuen Anforderungen angepasst werden. weiterlesen…

Europäische Netzerklärung unterzeichnet

Enge Zusammenarbeit bei Netzausbau geplant

Stromnetzbetreiber und Umweltverbände wollen beim Ausbau des Stromnetzes in Europa, der für den Ausbau der Erneuerbaren Energien notwendig ist, eng zusammenarbeiten und die Energiewende in Deutschland und Europa beschleunigen.  Auf der 2. European Grid Conference, zu der die Renewables-Grid-Initiative (RGI) und die Smart Energy for Europe Platform (SEFEP) eingeladen haben, unterzeichneten die wichtigsten europäischen Netzbetreiber und Umweltorganisationen die „Europäische Netzerklärung zu Transparenz und Öffentlichkeitsbeteiligung“. Gemeinsam wurden die Erklärung und der heute veröffentlichte Europäische Netzbericht den EU-Kommissaren Günther H. Oettinger (Energie) und Janez Potocnik (Umwelt) in Brüssel übergeben. weiterlesen…

VDE: Mehr Systemdenken beim Smart Grid-Ausbau!

Zum VDE-Kongress 2012 „Smart Grid“ – Studie zur Energieversorgung der Zukunft – Ohne Netz-Automatisierung drohen Einspeise-Stau und Instabilität – VDE-Normungs-Roadmap ebnet Weg

Noch ist das deutsche Stromnetz mit einer durchschnittlichen Ausfallzeit von 16,2 Minuten pro Stromkunden (2011) eines der zuverlässigsten in Europa. Dies zeigt die neueste Ausfallstatistik des Forums Netztechnik / Netzbetrieb im VDE. Doch der schöne Schein trügt. Denn angesichts des schnellen Ausbaus der erneuerbaren Energien und des stockenden Netzausbaus läuft der Systembetrieb zunehmend an der Auslastungsgrenze. So ist die Anzahl der Tage mit Einsenkung der EEG-Leistung über die Jahre 2007 bis 2011 von 0 auf 45 angestiegen und die nicht eingespeiste Energiemenge von 0 auf 45 GWh angewachsen. Die Anzahl der „Eingreif- und Gefährdungs-Tage“ nimmt zu, das Risiko größerer Störungen mit überregionalen Auswirkungen wächst, und bereits Mini-Blackouts können spannungssensitive Industrieprozesse empfindlich stören. Vor diesem Hintergrund gehen die aktuellen Energie-Diskussionen aus VDE-Sicht am Kern des Problems vorbei. Die zentrale Herausforderung lautet: Umbau und Flexibilisierung des gesamten Systemdesigns mit den Elementen Ausbau der Netzinfrastruktur, der Speicher¬kapazitäten und des Kraftwerksparks. weiterlesen…

Albig legt Netzausbau-Notfallplan vor

Staat soll Stromnetze ausbauen

Bund und Länder diskutierten am 02.11.2012 den Stand der Energiewende. Dazu gehört auch der schleppende Ausbau der Stromnetze. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Albig schlug daher notfalls die Gründung einer staatlichen Netzbetreibergesellschaft vor, falls die Privatwirtschaft den Ausbau nicht schaffe. Von den Grünen kam scharfe Kritik an der Regierung. weiterlesen…

Oettinger will Stromnetze verstaatlichen

„Netzausbau verliefe homogener“

Für die Energiewende bereitet besonders der Ausbau der Stromnetze Probleme, mit denen künftig vor allem Windstrom von der Küste in den wirtschaftsstarken Süden transportiert werden soll. Rund 3.800 Kilometer neue Hochspannungsnetze sollen in Deutschland gebaut, weitere 4.400 Kilometer müssen optimiert werden.  Die Kosten könnten bis zu 30 Milliarden Euro betragen. Um den Ausbau zu beschleunigen, schlägt EU-Energiekommissar Günther Oettinger (CDU) nun vor, die bislang privaten Stromnetze teilweise zu verstaatlichen. »Das wäre vielleicht nicht billiger für die Verbraucher, aber der Netzausbau verliefe schneller und homogener«, sagte Oettinger. weiterlesen…

Prüfauftrag zu kurz

Kritik der DUH am Szenariorahmen für den Netzentwicklungsplan Strom 2013: Vorgaben zur Prüfung relevanter Alternativen fehlen

Die Übertragungsnetzbetreiber haben der Bundesnetzagentur gemäß ihrem Auftrag nach § 12a EnWG am 17. Juli 2012 den Entwurf eines „Szenariorahmen für den Netzentwicklungsplan Strom 2013“ vorgelegt. Die Bundesnetzagentur hat den Entwurf öffentlich vorgestellt, ihn gleichzeitig im Internet veröffentlicht und bis zum 30. August 2012 zur Konsultation gestellt.  Zu dem Entwurf nimmt die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) Stellung: weiterlesen…