EU-Parlament nimmt Palmöl unter die Lupe
Landbesitzkonflikte, Zwangs- und Kinderarbeit, indirekte Landnutzungsänderungen konkret prüfen
Mit 30 Prozent Marktanteil ist Palmöl vor Sojaöl das meist angebaute Pflanzenöl der Welt. Immer mehr davon wird für Biokraftstoffe gebraucht – aber auch, was weniger bekannt ist, für Make-up, Kerzen und Reinigungsmittel, als Salat-, und Kochöl, für Margarinen oder Fertigpizze – Palmöl steckt in etwa jedem zweiten Produkt in deutschen Supermärkten. Allerdings ist es wegen seiner Umweltfolgen immer heftiger umstritten. „Das EU-Parlament zeigte nun klare Kante für eine nachhaltige Produktion“, schreibt Nicole Sagener auf EURACTIV.de. (Titel: WWF-Palmöl-Report – © Jürgen Freund, WWF-Canon) weiterlesen…
Die Abholzung von Urwäldern, der Verlust natürlicher Lebensräume und Treibhausgasemissionen sind nur einige Folgen nicht nachhaltiger Palmölproduktion. Das billige Öl steckt in Lebensmitteln, Kosmetika und Biokraftstoffen und steht zudem seit letzter Zeit im Verdacht, gar gesundheitlich bedenklich zu sein. Der 