Täglich 15 Fußballfelder Wald abgeholzt

70% der Unternehmen schweigen über Auswirkungen auf Wälder

Ein am 16.07.2019 veröffentlichter neuer Bericht der Umweltorganisation CDP (früher Carbon Disclosure Project) stellt fest, dass 70% von 1.500 Unternehmen mit hohen Waldbelastungen 2028 keine Daten über ihre Auswirkungen auf die globale Entwaldung lieferten – darunter wichtige Marken wie Dominos, Mondelez, Next und Sports Direct sowie der globale Lebensmittelkonzern Mondelez und sein Palmöl-Lieferant Rimbunan Hijau Group, das größte Palmölunternehmen in der Regenwaldregion Sarawak, Malaysia. Von den 306, die Daten gemeldet haben, unternehmen 24% keine oder nur unzureichende Schritte zur Bekämpfung oder Verringerung der Entwaldung. weiterlesen…

NABU: Palmöl-Diesel zerstört einzigartige Lebensräume


Tschimpke: Bundesregierung muss sich gegen die Verwendung von Palmöl im Bio-Diesel einsetzen

76 Prozent der Deutschen wissen nicht, dass Bio-Diesel Palmöl enthält. Das zeigt eine Umfrage, die der NABU zusammen mit anderen Verbänden in der Initiative #NotInMyTank in Auftrag gegeben hat. Demnach wollen 64 Prozent der Befragten, dass Bio-Diesel künftig kein Palmöl mehr beigemischt wird. Diese Zahlen sind Ergebnisse der repräsentativen Umfrage zum Palmölkonsum in neun EU-Ländern. weiterlesen…

Die Palmöl-Katastrophe


NYT: Das Bioöl sollte den Planeten retten – in Wirklichkeit passiert das Gegenteil

Die Verwendung von Pflanzenöl in Biokraftstoffen führte nicht nur zu industrieller Abholzung, sondern auch zu einem enormen Anstieg der Kohlenstoffemissionen. Mitte der 2000er Jahre förderten neue Umweltgesetze die Verwendung von Pflanzenöl in Kraftstoffen; Motiv war die Verringerung der CO2-Emissionen als Ursache der Erderwärmung. Doch die Gesetze waren ungenau vorbereitet. Zum Beispiel waren die zu erwartenden Umweltkosten nicht eruiert worden. Schon damals wurde davor gewarnt, die Pläne könnten das Gegenteil ihrer beabsichtigten Wirkung auslösen – sie wurden dennoch umgesetzt, Das aber scheint laut einem New York Times Magazine-Artikel vom 20.11.2018 (Autor Abrahm Lustgarten, leitender Reporter bei ProPublica) zu einer Katastrophe mit globalen Folgen zu führen. weiterlesen…

Nur 32 Prozent EE in EU


Minimalkompromiss nach Trilog

“Unerwarteter Durchbruch bei Erneuerbare-Energien-Richtlinie”, überschreibt EURACTIV.com einen Artikel von Dave Keating and Frédéric Simon. Die Verhandlungsführer des EU-Parlaments und der EU-Mitgliedstaaten hätten sich in der Nacht zum 15.06.2018 gegen 3:30 Uhr auf einen Kompromiss über ein 32-prozentiges Anteilsziel für Erneuerbare Energien in Europa und einen vollständigen Ausstieg aus Palmöl im Verkehrssektor bis 2030 geeinigt, “mit einer Aufwärtsrevisionsklausel bis spätestens 2023“, so der Grünen-MdEP Claude Turmes. weiterlesen…

WWF mit Palmöl-Scorecard 2017


Wenig Klasse, viel träge Masse”

46 Prozent der deutschen Händler und Produzenten verweigern die Auskunft über ihren Umgang mit Palmöl. Nur ein Teil macht Fortschritte beim Einsatz von zertifiziertem Palmöl. Das ist die durchwachsene Bilanz des bereits am 02.02.2017 veröffentlichten neuen WWF-Palmöl-Checks – und: Wenigen Palmöl-Vorreitern steht die Masse der Totalverweigerer gegenüber. Daher fordert der WWF gesetzliche Vorgaben für Import und Kennzeichnung von Palmöl. weiterlesen…

EU-Parlament nimmt Palmöl unter die Lupe


Landbesitzkonflikte, Zwangs- und Kinderarbeit, indirekte Landnutzungsänderungen konkret prüfen

Mit 30 Prozent Marktanteil ist Palmöl vor Sojaöl das meist angebaute Pflanzenöl der Welt. Immer mehr davon wird für Biokraftstoffe gebraucht – aber auch, was weniger bekannt ist, für Make-up, Kerzen und Reinigungsmittel, als Salat-, und Kochöl, für Margarinen oder Fertigpizze – Palmöl steckt in etwa jedem zweiten Produkt in deutschen Supermärkten. Allerdings ist es wegen seiner Umweltfolgen immer heftiger umstritten. “Das EU-Parlament zeigte nun klare Kante für eine nachhaltige Produktion”, schreibt Nicole Sagener auf EURACTIV.de. weiterlesen…

EU soll Palmölverbrauch reduzieren


ENVI: Für nachhaltige Produktion

Die Abholzung von Urwäldern, der Verlust natürlicher Lebensräume und Treibhausgasemissionen sind nur einige Folgen nicht nachhaltiger Palmölproduktion. Das billige Öl steckt in Lebensmitteln, Kosmetika und Biokraftstoffen und steht zudem seit letzter Zeit im Verdacht, gar gesundheitlich bedenklich zu sein. Der Umweltausschuss (ENVI) des EU-Parlaments stimmte am 09.03.2017 über einen Bericht der tschechischen EU-Abgeordneten und Berichterstatterin Kaťerina Konečná (Linksfraktion) ab, der die Kommission auffordert, sich für eine nachhaltige Palmölproduktion und palmölfreien Biodiesel einzusetzen. weiterlesen…

Kein Palmöl auch keine Lösung


“Auf der Ölspur”: WWF-Berechnungen zu einem palmölfreieren Deutschland

Orang Utan - Foto © Tbachner - Gemeinfrei, commons.wikimedia.orgWeltweit werden auf mehr als 17 Millionen Hektar – fast der halben Fläche Deutschlands – jährlich rund 60 Mio. t Palm- und Palmkernöl produziert. Der weltweite Hunger daauf hat gewaltige negative Auswirkungen auf Mensch und Natur – großflächige Rodung von Regenwäldern, Missachtung von Landnutzungsrechten und Vertreibung bedrohter Arten wie Orang-Utans. Der WWF hat die ökologischen Folgen eines Boykotts und Ersatzes von Palmöl in Deutschland berechnet – das Ergebnis der Studie: Kein Palmöl ist – “leider – auch keine Lösung”. weiterlesen…