MIT-Projekt bringt Fusionsenergie „großen Schritt“ voran

Neuer supraleitender Magnet bricht Rekorde bei Magnetfeldstärke und ebnet Weg für kohlenstofffreie Energie

Das amerikanische Startup Commonwealth Fusion Systems (CFS) hat zusammen mit dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) einen supraleitenden Elektromagneten für den Fusionsreaktor vom Typ Tokamak entwickelt, mit dem sich ein extrem starkes Magnetfeld erzeugen lässt. In diesem Reaktor wird Wasserstoffplasma mit starken Magnetfeldern in einem ringförmigen Volumen eingeschlossen und auf Temperaturen von weit mehr als 100 Millionen Grad aufgeheizt. Damit scheint eine wichtige Hürde genommen. Denn die Magneten dürfen nicht mehr Strom verbrauchen, als die Fusion erzeugen kann. (Foto: Team am Magneten im MIT-Teststand – © Gretchen Ertl, CFS_MIT-PSFC, 2021 – CC BY-NC-ND 3.0 weiterlesen…

Kernfusion: 90.000 kWh Wärmeenergie aus 1 Gramm Helium­-Tritium­-Gemisch

„Funken in der Sternenmaschine“

Die Kernfusion soll die Kraft der Sonne auf die Erde holen und wäre, wenn sie gelingt, eine völlig neue Energiequelle. Einen Weg zu dieser Form der Energieerzeugung verfolgen Forscher um Thomas Klinger, Direktor am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in Greifswald, mit der Anlage Wendelstein 7-X, der weltweit größten Fusionsanlage vom Typ Stellarator, schrieb Roland Wengenmayr am 29.05.2019 in einer Reportage auf der Internetseite der Max-Planck-Gesellschaft. weiterlesen…