Größter Fusionsreaktor der Welt startet Montage

ITER-Teile werden zusammengebaut

ITER – der “Internationale Thermonukleare Experimentelle Reaktor”, nicht zu verwechseln mit dem “kleinen Bruder” JET, dem “Joint European Torus” – ist der bisher größte und ehrgeizigste Versuch, die Energie der Kernfusion nutzbar zu machen. Das 20-Milliarden-Euro-Experiment im südfranzösischen Cadarache bei Saint-Paul-lez-Durance 75 km nördlich von Marseille ist ein gemeinsames Forschungsprojekt der sieben gleichberechtigten Partner EU, welche die 27 EU-Staaten und die Schweiz vertritt, der USA, Chinas, Südkoreas, Japans, Russlands und Indiens entwickelt, gebaut und betrieben. Jetzt – nach 13 Jahren Bauzeit, wird damit begonnen, die Komponenten zusammenzufügen. weiterlesen…

Startschuss für internationales Stellarator-Projekt

Deutsch-amerikanisches Gemeinschaftsprojekt von Helmholtz-Gemeinschaft gefördert

Ein gemeinsames Forschungsprojekt zur Untersuchung der Leistungsauskopplung aus einem heißen Stellarator-Plasma haben das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Greifswald und die US-amerikanische Universität von Wisconsin-Madison gegründet, sagt eine IPP-Medienmitteilung vom 25.10.2019. Das „Helmholtz International Lab for Optimized Advanced Divertors in Stellarators“ (HILOADS), an dem sich auch das Forschungszentrum Jülich sowie die Auburn-Universität in Alabama beteiligen, wird von der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren finanziell unterstützt. (Foto: Der Stellarator Wendelstein 7-X in Greifswald– © IPP, Volker Steger weiterlesen…