Energiedienstleister baut Untertage-Wasserstoffspeicher

Wasserstoffspeicher Rüdersdorf: Erster Meilenstein erreicht

Der erste Meilenstein beim Bau einer Wasserstoff-Testkaverne im brandenburgischen Rüdersdorf ist erreicht. Mit dem Einbau und der Zementierung von 160 Stahlrohren bis in 1.000 Meter Tiefe hat der Energiedienstleister EWE die Grundlage dafür gelegt, dass die geplante kleine Testkaverne im Salzstock hergestellt werden kann. In dem entstehenden unterirdischen Hohlraum will EWE die sichere Speicherung von 100 Prozent Wasserstoff testen. (Foto: Erster Meilenstein erreicht – 160 Stahlrohre hat EWE bis auf 1.000 Meter Tiefe verbaut und einzementiert – © Andreas Prinz, EWE) weiterlesen…

Neuartige Wasserstoffspeicherung

Fraunhofer IFAM entwickelt “Powerpaste”

Kleinfahrzeuge wie Mofas, Roller und Co. brauchen in puncto Wasserstoff eine Sonderbehandlung: Denn sie können nicht einfach Wasserstoff-Tankstellen anfahren und das Gas tanken – der Druckstoß wäre zu groß. Denn üblicherweise wird der Wasserstoff mit 700-fachem Atmosphären­druck in die Drucktanks der Fahrzeuge gepresst. Auf Systemebene lassen sich außerdem mit kleinen Hochdrucktanks nur unzureichende Speicherdichten erreichen. Das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM in Dresden hat dazu jetzt eine sogenannte PowerPaste entwickelt, die auf dem Feststoff Magnesiumhydrid basiert (Foto: POWERPASTE – © Fraunhofer IFAM). weiterlesen…

Unterirdische Wasserstoffspeicherung noch weitgehend unerprobt

Perspektiven-Papier zeigt Forschungsbedarf

Grüner Wasserstoff, erzeugt mit regenerativen Energien, soll zu einer tragenden Säule werden, um die Klimaziele zu erreichen. So hat es die Bundesregierung in ihrer Nationalen Wasserstoffstrategie 2020 beschlossen. Am 26. und 27.01.2021 wurde im Rahmen der Deutschen Wasserstoffvollversammlung der Entwicklungsstand von Technologie, Produkten und Projekten diskutiert. Ein jetzt im Journal Energy & Environmental Sciences erschienenes Perspektiven-Papier nimmt die Herausforderungen und Wissenslücken bei der unterirdischen Speicherung von Wasserstoff in großem Maßstab in den Blick. weiterlesen…

EWE übernimmt Vorreiterrolle bei Wasserstoffspeicherung

EVU baut ab Februar Test-Kaverne bei Rüdersdorf

Der Energiedienstleister EWE schafft beim Speichern von Wasserstoff Fakten: Im brandenburgischen Rüdersdorf bei Berlin baut das Unternehmen in rund 1.000 Metern Tiefe einen Kavernenspeicher im Salzgestein, um dort erstmalig 100 Prozent Wasserstoff einzuspeichern. Baubeginn ist Anfang kommenden Jahres. Das gab EWE-Chef Stefan Dohler am 17.12.2020 in Oldenburg im Rahmen einer Online-Pressekonferenz bekannt – zusammen mit dem „EWE-Wasserstoffbotschafter“ und Diplom-Ingenieur Paul Schneider. (Ansicht vom EWE Erdgasspeicher Rüdersdorf – EWE baut ab Februar 2021 eine Speicherkaverne für 100 Prozent Wasserstoff im brandenburgischen Rüdersdorf – Foto © EWE) weiterlesen…

Erste Wasserstoff-Kaverne in Deutschland

VNG rüstet unterirdischen Gasspeicher Bad Lauchstädt um

Wasserstoff ist ein immer wichtiger werdender Baustein für die Energiewende. Wenn Wasserstoff im großen Maßstab erzeugt werden soll, bedarf es großer Speicher. Die Umrüstung von Kavernen im Untergrund wäre eine Möglichkeit. Das beschreibt Frank Urbansky auf springerprofessional.de. Doch die Druckspeicherung eigne sich nur für kleine Anwendungen. Solle jedoch Wasserstoff im Rahmen der Energiewende eine zentrale Rolle einnehmen, brauche es riesige Speicher. In Frage kommen etwa Untergrunderdgasspeicher (UGS). Zwei davon, einer in den USA und einer in Großbritannien, wurden bereits auf Wasserstoff umgerüstet und sind in Betrieb. In Deutschland will nun der Gasgroßhändler VNG aus Leipzig einen seiner Untergrundspeicher umrüsten. weiterlesen…