Die Konsequenzen des Nichthandelns

    • die Artenvielfalt an Land um weitere zehn Prozent abnehmen wird, vor allem in Europa, Asien und im südlichen Afrika. In Gewässern sind bereits heute ein Drittel aller Fischbestände ausgerottet oder extrem dezimiert – Tendenz steigend. Der Verlust der biologischen Vielfalt bedroht nicht nur das Wohlergehen der indigenen oder armen Bevölkerung in Lateinamerika, Afrika und Asien. Er beeinflusst auch das Klima, die Wasserquantität und -qualität, die landwirtschaftliche Produktion oder die Verbreitung von Krankheiten und damit die Menschen in Industrieländern.
    • der weltweite Wasserverbrauch um mehr als die Hälfte steigen wird. Den größten Mehrbedarf hätten dabei das verarbeitende Gewerbe (+400%), aber auch thermische Stromerzeuger (+140%) und private Haushalte (+130%). 40 Prozent der Weltbevölkerung werden im Jahr 2050 voraussichtlich in Gebieten mit extremer Wasserknappheit leben – 2,3 Milliarden Menschen mehr als heute.