Neumarkt: Nachhaltigkeit neu gelernt

Deutscher Nachhaltigkeitspreis nachgeprüft – erfolgreich

2012 hatte Neumarkt (Oberpfalz) den Deutschen Nachhaltigkeitspreis für Städte und Gemeinden gewonnen und sich damit 35.000 Euro Preisgeld der Allianz Umweltstiftung gesichert. Unter dem Motto “Nachhaltigkeit neu lernen” werden damit Mikroprojekte zur Nachhaltigkeit gefördert. Jetzt zogen Stadt und Stiftung Bilanz und stellten die neuen Projekte des Programms vor.

Nachhaltigkeit neu lernen

Das Prinzip ist einfach: Man wähle viele kleinere, so genannte Mikroprojekte zur Nachhaltigkeit aus, unterstütze sie mit kleineren Geldbeträgen und stifte so möglichst viele Bürger zu entsprechendem Handeln an. Mit diesem Hintergedanken rief die Stadt Neumarkt (Oberpfalz) 2011 das Förderprogramm “Nachhaltigkeit neu lernen” ins Leben und unterstützte damit unterschiedlichste Nachhaltigkeits-Aktivitäten ihrer Bürger.

Als Neumarkt 2012 den Titel als Deutschlands nachhaltigste Stadt mittlerer Größe gewann lag es nahe, das mit der Auszeichnung verbundene Preisgeld der Allianz Umweltstiftung in Höhe von 35.000 Euro für die Umsetzung des Programms “Nachhaltigkeit neu lernen” zu verwenden. In Abstimmung mit der Stiftung wurden seit Anfang 2013 Mittel für elf unterschiedliche Mikroprojekte bewilligt. Letzte Woche stellten Oberbürgermeister Thomas Thumann, Stiftungsvorstand Lutz Spandau und die beteiligten Einrichtungen im Neumarkter Rathaus die abgeschlossenen, laufenden und neuen Mikroprojekte vor.

[note Stellten die Mikroprojekte des Programms “Nachhaltigkeit neu lernen” vor: Neumarkts Oberbürgermeister Thomas Thumann (5.v.l.), Stiftungsvorstand Lutz Spandau (4.v.l.) und Repräsentant_innen der geförderten Einrichtungen. Foto © umweltstiftung.allianz.de.]

Viele Kinder und Jugendliche beteiligt

Thumann freute sich vor allem über den hohen Anteil der jüngeren Generation an den Nachhaltigkeits-Aktivitäten. Seit dem Start des Programms seien über 70% der Teilnehmer Kinder und Jugendliche gewesen. Und auch was die Nachhaltigkeit des Programms anbelangt, hatte Thumann Erfreuliches zu berichten: “Die Evaluierung hat gezeigt, dass zwei Drittel der geförderten Mikroprojekte auch nach dem Auslaufen der Förderung fortgesetzt werden”, so der OB.

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