China investiert € 96 Mrd. in Wind

Bis 2020 insgesamt 210 Gigawatt – 300.000 neue Arbeitsplätze

Vertikal-Windgenerator in China - Foto © Stefan Gsänger, wwindeaDie Windenergie hat sich in China bereits zur drittgrößten Stromversorgungsquelle nach der Kohle- und Wasserkraft entwickelt. Jetzt will die Volksrepublik einem Plan der National Energy Administration (NEA) folgend bis 2020 insgesamt 700 Milliarden Yuan (fast 96 Milliarden Euro) in neue Windenergieprojekte mit einer Gesamtkapazität von 80 Gigawatt investieren. Das china-observer-logotberichtetet der China Observer.

Der Anteil der Windkraft am Strommix soll bis 2020 von 3,3 Prozent im Jahr 2015 auf 6 Prozent gesteigert werden. Windparks sollen bis 2020 jährlich 420 Terawattstunden Strom produzieren, 2015 waren es noch 186. Grünes Licht für Windenergie - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft- 20150829_124404Bis Ende 2020 wird die installierte Gesamtleistung der an das Stromnetz angeschlossenen Windkraftanlagen 210 Gigawatt erreichen, gegenüber 129 GW 2015. Die Windenergie wird rund 300.000 Arbeitsplätze schaffen, was die Gesamtzahl der Beschäftigten auf 800.000 steigen lassen wird.

China legt seit vielen Jahren großen Wert auf die Entwicklung sauberer Energien. In den kommenden vier Jahren soll die Windkraft als wichtige Stromquelle eine große Rolle spielen. China fördert nichtfossile Energien einschließlich Windstrom, um seine Wirtschaft sauberer und nachhaltiger zu machen. Die Regierung strebt an, den Anteil der nichtfossilen Energien im Energiemix bis 2030 von derzeit rund 11 auf 20 Prozent zu erhöhen. Chinesisches Kohlekraftwerk - Foto © httpgerman.china.org.cnDer chinesische Energiemix wird derzeit von Kohle dominiert.

Laut dem von der Nationalen Energiebehörde ausgearbeiteten 13. Fünfjahresplan (2016-2020) für die Entwicklung der Windenergie befinden sich die neuen Windenergieprojekte hauptsächlich in Zentral-, Ost- und Südchina. Der Entwicklungsplan garantiert zur Absicherung der Windkraftprojekte auch den Kauf minimaler Mengen des erzeugten Stroms durch Lokalbehörden.

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