Energiesysteme der Zukunft online

Alle Informationen vom und über das Akademienprojekt „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) auf einen Blick: Seit 03.04.2017 hat die gemeinsame Initiative der Wissenschaftsakademien acatech, Leopoldina und Akademienunion eine eigene Homepage. Unter der Adresse www.energiesysteme-zukunft.de bündelt sie alle Themen, Veranstaltungen und Publikationen des Projekts, in dem mehr als 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zusammenarbeiten.

So könnte die Zukunft 2050 aussehen: Strom gewinnen wir vor allem aus Wind und Sonne. Autos tanken Strom oder Wasserstoff. Gebäude sind so gut gedämmt, dass sie nicht mehr geheizt werden müssen.
Wie kommen wir dahin? Was bleibt zu erforschen? Und wie bezahlen wir den Übergang zu einer nachhaltigeren Energieversorgung? Das Akademienprojekt „Energiesysteme der Zukunft“ gibt Antworten auf diese Fragen.

Alle Publikationen können kostenlos herunter geladen werden. Die Rubrik Themen bereitet ausgewählte Fragen der Energiewende verständlich auf und veranschaulicht sie mit interaktiven Infografiken. Zusätzlich bietet die Seite Raum für verschiedene Meinungen: In der Rubrik Debatte beziehen je zwei Experten Position zu einem aktuellen Energiethema. Den Anfang machen Robert Schlögl*) und Weert Canzler**) zur Frage: Sollte der Verbrennungsmotor künftig verboten werden oder nicht?

In einigen Monaten wird auch eine englische Version der Seite online gehen und analog zur deutschen Fassung auf allen Endgeräten nutzbar sein.

Mit der Initiative Energiesysteme der Zukunft (ESYS) geben acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften Impulse für die Debatte über Herausforderungen und Chancen der Energiewende in Deutschland. Im Akademienprojekt erarbeiten rund 100 Fachleute aus Wissenschaft und Forschung Handlungsoptionen zur Umsetzung einer sicheren, bezahlbaren und nachhaltigen Energieversorgung. ESYS wurde im April 2013 gestartet und im März 2016 um drei weitere Jahre bis Ende Februar 2019 verlängert. Die Federführung des Projekts liegt bei acatech.

*) Der Chemiker Robert Schlögl ist Direktor des Fritz-Haber-Instituts der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin und des Max-Planck-Instituts für Chemische Energiekonversion in Mülheim an der Ruhr. Als Vorsitzender des Direktoriums leitet er das Akademienprojekt ESYS.

**) Weert Canzler ist Sozialwissenschaftler und arbeitet beim Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ) sowie beim Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB). Im Akademienprojekt ESYS engagiert er sich als Mitglied der Arbeitsgruppe „Pfadabhängigkeiten im Verkehrssektor“.

->Quellen: