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ESYS-Jahresveranstaltung: „Energie.System.Wende. 2017 – Strom, Wärme, Verkehr – koppeln, was zusammengehört“

Damit die Energieversorgung klimaneutral werden kann, müssen Strom, Wärme und Verkehr stärker miteinander vernetzt werden. Nur wenn wir Strom aus Erneuerbaren auch zum Heizen, Kühlen und als Antrieb im Verkehr einsetzen und begrenzte Energieträger wie Biomasse zielgerichtet verwenden, können wir das Klimaziel erreichen, bis 2050 mindestens 80 Prozent weniger Treibhausgase auszustoßen. Dabei können wir den Strom in Wärmepumpen und Elektroautos direkt nutzen oder ihn zunächst zum Beispiel in gut speicherbaren Wasserstoff oder Methan umwandeln.

Sauer folgt Schlögl


Dirk Uwe Sauer neuer Vorsitzender des Akademienprojekts ESYS

Dirk Uwe Sauer von der RWTH Aachen ist neuer Direktoriumsvorsitzender und damit Sprecher des Akademienprojekts „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS). Der Experte für Batteriespeicher und Energiesystemanalyse übernahm am 14.07.2017 das Amt von Robert Schlögl (Max?Planck?Gesellschaft), der die gemeinsame Initiative der Wissenschaftsakademien initiiert und seit dem Start im März 2013 geleitet hat. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde Christoph M. Schmidt (RWI) ernannt. Karen Pittel vom Münchner ifo Institut tritt neu in das Steuerungsgremium ein.


Auf dem Weg zur europäischen Energieunion

Mit ihrem Gesetzespaket „Saubere Energie für alle Europäer“ setzt die EU-Kommission den Rahmen für die Energiepolitik der Union bis 2030. Eine Governance-Verordnung soll helfen, nationale Energie- und Klimastrategien besser zu koordinieren und Bürokratie abzubauen. Doch helfen diese Maßnahmen, die Pariser Klimaziele zu erreichen? Werden die Mitgliedstaaten ihre Verpflichtungen erfüllen, und müssten Verstöße nicht sanktioniert werden? Darüber diskutierten Energiefachleute beim sechsten Trialog der HUMBOLDT-VIADRINA Governance Platform und des Akademienprojekts ESYS am 13.07.2017 in Berlin.

ESYS mit eigener Webseite


Energiesysteme der Zukunft online

Alle Informationen vom und über das Akademienprojekt „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) auf einen Blick: Seit 03.04.2017 hat die gemeinsame Initiative der Wissenschaftsakademien acatech, Leopoldina und Akademienunion eine eigene Homepage. Unter der Adresse www.energiesysteme-zukunft.de bündelt sie alle Themen, Veranstaltungen und Publikationen des Projekts, in dem mehr als 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zusammenarbeiten.


ESYS-Konferenz zur aktuellen Energie- und Klimapolitik

Was bewirkt der Klimaschutzplan 2050 der Bundesregierung, und auf welche energiepolitischen Fragen kann das Akademienprojekt „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) Antworten geben? Darüber – und über Strategien zur Erreichung der Klimaschutzziele – diskutierten rund 60 ESYS-Projektmitglieder auf ihrer internen Konferenz am 03.02.2017 im Harnack-Haus in Berlin.


Die Energiewende gemeinsam gestalten – aber wie? Diskussionsforum des Akademienprojekts ESYS

esys-jahresveranstaltung-2016-in-der-berliner-leibniz-niederlassung-foto-gerhard-hofmann-agentur-zukunft-fuer-solarify2011 bezeichnete die Ethikkommission „Sichere Energieversorgung“ die Energiewende als „Gemeinschaftswerk“, seitdem hat sich der Begriff in diesem Zusammenhang eingebürgert – doch die Gemeinschaft hat noch viel zu tun. Mindestens 80 Prozent weniger CO2-Ausstoß gegenüber 1990, 60 Prozent Erneuerbare am Energiebedarf, Halbierung des Energieverbrauchs gegenüber 2008: Um diese Ziele bis zum Jahr 2050 zu erreichen, müssen alle gesellschaftlichen Gruppen einen Beitrag leisten. Damit beschäftigte sich die zweitägigen Jahresveranstaltung des Akademienprojekts „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS – s. auch: solarify.eu/esys).


Geologie – Märkte – Umwelteinflüsse

Die Energiewende wird den Rohstoffverbrauch nachhaltig verändern: Während der Einsatz fossiler Energieträger durch die zunehmende Einspeisung erneuerbarer Energien sinkt, steigt der Bedarf an metallischen Rohstoffen, um neue Anlagen und Speichertechnologien auszubauen. Doch auch auf fossile Rohstoffe und Biomasse können wir in naher Zukunft nicht vollständig verzichten. Reichen die Vorkommen zur Umsetzung der Energiewende aus? Die Analyse des Akademienprojekts Energiesysteme der Zukunft (ESYS) „Rohstoffe für die Energieversorgung der Zukunft: Geologie – Märkte – Umwelteinflüsse“ kommt zu dem Ergebnis, dass geologisch gesehen genügend Rohstoffe zur Verfügung stehen. Die Herausforderung besteht jedoch darin, die Versorgung sicher, bezahlbar sowie umwelt- und sozialverträglich zu gestalten.Akademienprojekt-Embleme_Logos


acatech kooperiert mit UN-World Food Programme

WFP logoDas UN World Food Programme (WFP) und acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften werden in Zukunft enger zusammenarbeiten. Die Kooperationsvereinbarung unterzeichneten acatech-Präsident Reinhard F. Hüttl, acatech-Vizepräsident Bernd Pischetsrieder und die WFP-Exekutivdirektorin Ertharin Cousin und Robert Opp, Director of Innovation and Change Management WFP, am 11.07.2016.


Vier Konsortien ausgewählt – 230 Partner starten größte Forschungsinitiative zur Energiewende – Wanka: „Erneuerbare Energieversorgung ohne Wohlstandsverlust ist machbar“

Kopernikus-Presskonferenz im BMBF - Verkündung der Kopernikus-Projekte - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur ZukunftDie Energiewende braucht zum Umbau des Energiesystems neue Technologien – diese sollen in den sogenannten „Kopernikus-Projekten“ entwickelt werden. Aus 41 vorgeschlagenen Bewerbungen wählte ein Beirat vier Konsortien aus, von denen sich jedes einem der Eckpfeiler der Energiewende widmen wird: Der Weiterentwicklung der Stromnetze, der Speicherung Erneuerbarer Energie durch Umwandlung, der Neuausrichtung von Industrieprozessen auf eine fluktuierende Energieversorgung und dem besseren Zusammenspiel aller Bereiche des Energiesystems. Im Rahmen eines Pressegesprächs im BMBF wurden sie am 05.04.2016 vorgestellt.

Mit Energieszenarien gut beraten


Positionen aus Kooperationsprojekten

Energieszenarien haben großen Einfluss auf politische Entscheidungen. Umso wichtiger ist es, dass die Ergebnisse nachvollziehbar und überprüfbar sind. Viele beauftragte Institute legen ihre Rechenmodelle jedoch nicht offen, weil sie zu ihrem Betriebskapital gehören. Auch wird nicht immer deutlich, ob Vorgaben der Auftraggeber die Ergebnisse beeinflussen. Die Stellungnahme des Akademienprojekts Energiesysteme der Zukunft (ESYS) „Mit Energieszenarien gut beraten“ liefert Vorschläge für mehr Transparenz.

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