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Archiv: acatech


acatech-Festveranstaltung 2017

Die acatech-Festveranstaltung 2017 im Berliner Konzerthaus war dem Mittelstand gewidmet. acatech-Präsident Henning Kagermann bot einen Ausblick auf kommende innovationspolitische Themen. Ein Leitgedanke: Der deutsche Mittelstand braucht mehr partnerschaftliche Kooperation von Politik, Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft. Besonders kleine und mittlere Unternehmen müssten besseren Zugang zur Spitzenforschung bekommen. Diesen Gedanken von Ex-Forschungsminister Heinz Riesenhuber nahm Dieter Spath auf und forderte eine Innovationsoffensive für den Mittelstand.


acatech-Journalistenpreis PUNKT geht an Multimedia-Dossier und zwei Fotografen

Die Gewinner des PUNKT – Preis für Technikjournalismus und Technikfotografie stehen fest: In der Kategorie Multimedia überzeugte das Online-Dossier der Süddeutschen Zeitung „Der FacebookFaktor“ die Jury. Für das Einzelmotiv „Grundlagenforschung“ aus der Fotoserie „Unsichtbares sichtbar machen“ wird Sven Döring ausgezeichnet. Das acatech-Fotostipendium erhält der freie Fotograf und Fotojournalismus-Student David Carreño Hansen.

Wechsel an acatech-Spitze


Reinhard Hüttl übergibt acatech-Präsidentschaft an Dieter Spath

Mit einer feierlichen Verabschiedung vor rund 150 Gästen würdigte acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften ihren scheidenden Präsidenten Reinhard F. Hüttl, der die Präsidentschaft nach zwei Amtszeiten an Dieter Spath übergab. Bundesministerin Johanna Wanka und EU-Generaldirektor Robert-Jan Smits würdigten Hüttls Verdienste für den Auf- und Ausbau der wissenschaftsbasierten Politik- und Gesellschaftsberatung.


Sonst doppelte Kluft durch Digitalisierung

acatech-tuerschild-in-berlin-foto-gerhard-hofmann-agentur-zukunft-fuer-solarifyDie Deutsche Akademie der Technikwissenschaften acatech warnt vor einer doppelten digitalen Kluft in Deutschland. Wie aus ihrem soeben erschienenen Positionspapier „Kompetenzen für Industrie 4.0.Qualifizierungsbedarfe und Lösungsansätze“ hervorgeht, entsteht durch zunehmende Digitalisierung sowohl ein Gefälle zwischen großen und kleinen Unternehmen als auch zwischen hoch- und niedrig qualifizierten Arbeitskräften. Deshalb fordert acatech eine „nationale Bildungsinitiative Industrie 4.0“.


Ausgezeichneter Technikjournalismus

acatech-punkt-logoDen Preis für Technikjournalismus und Technikfotografie PUNKT 2016 erhalten Michael Spehr und Lukas Weber für ihren gemeinsamen Beitrag „Die smarte Kapitulation“ (FAZ) und Reto Schneider für „Das Duell“ (NZZ Folio). Beide Texte setzten sich mit der Digitalisierung auseinander – in einer Reflexion, wem das Smart Home nutzt, und im Selbstexperiment Mensch gegen Maschine, Gehirn gegen künstlichen Intelligenz. Der von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften ausgelobte Preis ist mit jeweils 5.000 Euro dotiert und wird im Rahmen einer Festveranstaltung am 12.10.2016 im Beisein von Bundespräsident Joachim Gauck verliehen.

acatech

acatech ist die jüngste nationale Akademie. Sie wurde 2002 gegründet, stieg aber erst 2008 zur nationalen Akademie auf. Acatech berät im Auftrag von Bund und Ländern die Politik und Gesellschaft in Technikwissenschaften und technologiepolitischen Zukunftsfragen. Zudem vertritt die Akademie Deutschland in Technikfragen im Ausland. Acatech hat sich zum Ziel gesetzt, den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu unterstützen und den technikwissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern.

Ramsauer würdigt 10 Jahre acatech

Anlässlich einer Festveranstaltung am 16.10.2012 in Berlin dankte Bundesminister Ramsauer acatech für ihren Beitrag zu Innovation und Fortschritt. acatech-Präsident Hüttl blickte in seiner Eröffnungsrede auf zehn Jahre acatech zurück: Wichtig sei die Fähigkeit, auf gesellschaftlichen Wandel zu reagieren, um auch in Zukunft die Anforderungen erfüllen zu können, die die Gesellschaft an die Akademie stelle. Er und Co-Präsident Henning Kagermann gaben Einblicke in aktuelle Themenschwerpunkte von acatech. Den Abschluss der Veranstaltung bildete die Verleihung des PUNKT – Preis für Technikjournalismus und Technikfotografie.

Hauskrach bei acatech

Süddeutsche Zeitung und Welt berichten übereinstimmend über einen Streit in einer Arbeitsgruppe der Akademie für Technikwissenschaften acatech. Vier deutsche Klimaforscher hätten unter Protest das Gremium verlassen. Ursprünglich wollte die 43-köpfige Gruppe „politische Optionen der Anpassung an die aktuelle Klimadynamik“ prüfen.