Für exzellente grundlegende wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Chemischen Energiekonversion

Seit zehn Jahren zeichnen das Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion und die Ernst Haage-Stiftung junge Wissenschaftler für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der chemischen Energiekonversion aus. Der Preis wird zu Ehren des 1968 verstorbenen Mülheimer Unternehmers Ernst Haage verliehen und ist mit einem Preisgeld von € 7.500.- dotiert.

Ab sofort können Nominierungen für den Ernst Haage-Preis 2017 eingereicht werden. Nominiert werden können promovierte WissenschaftlerInnen der deutschen Forschungseinrichtungen/Universitäten. Sie sollten ihren Lebensmittelpunkt in Deutschland haben, in der Regel nicht älter als 40 Jahre alt sein und noch nicht in einem unbefristeten Anstellungsverhältnis stehen.

Mit dem Preis sollen exzellente grundlegende wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der chemischen Energiekonversion ausgezeichnet werden, z.B. in den Bereichen:

  • Wasserstoff als Energieträger/-speicher
  • Photovoltaik-Speicherlösungen
  • Elektrochemische Speicher
  • Biomasse-Bioenergie
  • CO2-Umwandlung
  • Wasserstoffoxidation bzw. Elektrolyse
  • Stickstoffreduzierung
  • Artifizielle und natürliche Photosynthese
  • Entwicklung neuer experimenteller und theoretischer Methoden die in der Energieforschung neue Anwendungsfelder finden.

Die Preisverleihung wird, wie in den vergangen zwei Jahren, in ein mehrtägiges, thematisch fokussiertes Symposium eingebettet sein, das vom 22.- 24. November im Schloss Broich in Mülheim an der Ruhr stattfindet.

Die Ernst Haage-Stiftung zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses konnte 2006 durch eine großzügige private Spende ins Leben gerufen werden. Das Stifterkuratorium, das aus einem Bevollmächtigten der Stifterin und dem Direktorium des Max-Planck-Instituts für Chemische Energiekonversion besteht, zeichnet jedes Jahr exzellente Forschungsarbeiten des Fachbereichs von Nachwuchswissenschaftlern mit dem Ernst Haage-Preis aus.

Das Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion (MPI CEC) in Mülheim an der Ruhr beschäftigt sich mit grundlegenden chemischen Prozessen, die bei der Speicherung und Umwandlung von Energie eine Rolle spielen. Das Ziel besteht darin, Sonnenlicht in kleinen, energiereichen Molekülen zu speichern und Energie so orts- und zeitunabhängig nutzbar zu machen.
In den vier Abteilungen Anorganische Spektroskopie, Heterogene Reaktionen, Molekulare Theorie und Spektroskopie und Biophysikalische Chemie arbeiten rund 100 Forscher aus über 30 Ländern, und tragen mit ihrem Expertenwissen zur Vorbereitung einer nachhaltigen Energiewende bei.

->Quelle: cec.mpg.de/ernst-haage-preis