Futurium – Schlüssel für die Zukunft

„Ein Tag Zukunft. Open House im Futurium“

Am 16.09.2017 stellte das Futurium das Gebäude der Öffentlichkeit vor, indem es bei freiem Eintritt für einen Tag im Rahmen der Veranstaltung „Ein Tag Zukunft. Open House im Futurium“ öffnete. Die Besucher erwartete ein vielfältiges spartenübergreifendes Programm. Das gesamte Haus wurde mit wissenschaftlichen Vorträgen – beginnend mit einer Keynote von Klaus Töpfer – und Diskussionen bespielt, einem Roboter-Lab, Tanz- und Musik-Performances, interaktiven Installationen, Zukunftsfilmen, einem Kinderprogramm sowie einer Lounge-Party am späteren Abend bis hinein in den frühen Sonntagmorgen.

Der “Open-House”-Tag markierte den Beginn eines mehrstufigen Eröffnungs-Fahrplans, den Brandt seit Beginn seiner Tätigkeit als neuer Direktor ab 01.06.2017 gemeinsam mit der kaufmännischen Geschäftsführerin Nicole Schneider und dem Team des Futuriums entwickelt hat.

[note

Roboterband ‘Kompressorhead’ vor dem Futurium bei „Ein Tag Zukunft. Open House im Futurium“ – Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für Solarify 20170916]

In einer zweiten Phase im Mai 2018 stellt das Futurium die drei geplanten Ausstellungsschwerpunkte – unser künftiges Verhältnis zur Technik, zur Natur und zu uns selbst – im Rahmen von interdisziplinären Programmwochen vor. Zudem lädt das Futurium Lab von Mai bis Oktober 2018 an ausgewählten Wochenenden zum Mitmachen ein. Die Eröffnung des gesamten Futuriums ist für Frühjahr 2019 geplant.

Das Haus der Zukunft alias Futurium soll Menschen jeden Alters motivieren, sich mit Forschungs- und Zukunftsthemen zu beschäftigen – Foto © Bernd Hiepe für Jan Musikowski Architekten

[note 04.07.2016: Richtfest und neuer Name – Haus der Zukunft heißt “Futurium”Aus einer Medienmitteilung: “Die Welt von morgen erleben – mitten in Berlin. Das Haus der Zukunft wird zu einem Forum für den Austausch zwischen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Zum Richtfest verkündete Bundesforschungsministerin Wanka den neuen Namen: ‘Futurium’.2015 hatte sie den Grundstein gelegt und dabei den neuen Namen verkündet: “Futurium”. Der Begriff lasse auch Menschen, die kein Deutsch sprechen, erkennen, worum es in diesem Haus geht, nämlich um die Zukunft, so Wanka. Das Haus der Zukunft solle die Chancen künftiger Entwicklungen zeigen, aber auch die damit verbundenen Gefahren. Wissenschaft und Forschung wollten Innovationen verständlich machen und zeigen, wie sie gestaltet werden können.]

Der Bau am Berliner Spreeufer wird durch große Fensterflächen dominiert, die auf zwei Seiten offen und der Zukunft zugewandt wirken. Die Fenster erlauben einen Panoramablick auf das Regierungsviertel und die Spree. Das Dach mit PV-Anlage und Solarthermiemodulen ist begehbar; eine öffentlich zugängliche Cafeteria lädt zum Diskutieren und Verweilen ein.

->Quellen: