GB-Regierung konkretisiert Kohleausstiegsplan

Deadline 2025

Eines der acht verbleibenden Kohlekraftwerke Großbritanniens wird voraussichtlich noch in diesem Jahr die Stromerzeugung einstellen. Bis 2025 sollen die sieben anderen endgültig vom Netz gehen. Die Regierung hat dafür neue Regeln aufgestellt, welche die Schließung der Kohlemeiler erzwingen werden, schreibt Adam Vaughan im Londoner Guardian.

Braunkohle-Verstromung – Foto-©-Gerhard-Hofmann-Agentur-Zukunft-für-Solarify

Der Kohleausstieg ist eines der wichtigsten Ökoziele der Konservativen; der lang erwartete Umsetzungsplan gelangte vor einer Rede von Theresa May zum Thema Umwelt in der nächsten Woche an die Öffentlichkeit. Während im Jahr 2016 drei Werke geschlossen wurden und die meisten bis 2022 den Betrieb einstellen sollen, werden die letzten wegen neuer Verschmutzungsstandards 2015 geschlossen werden müssen.

Kritik an weiter laufenden Subventionen: „Unnötiger Rettungsring“

Der Plan machte allerdings gleichzeitig klar, dass die Kohle weiterhin mit Hunderten von Millionen Pfund für mehrere Jahre gestützt wird, die über die Stromrechnungen der Verbraucher bezahlt werden. Experten kritisieren, wenn man den Kohlebetreibern weiterhin Subventionen für den Kapazitätsmarkt zugestehe, habe der Energieträger damit einen unnötigen Rettungsring bekommen. Zudem werden die Minister auch weiterhin den Ausstieg aus der Stromerzeugung im Falle eines Notfalls bei Stromausfall aussetzen.

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