Warum wir den Klimawandel verstehen, aber trotzdem nicht nachhaltig leben

“Klimaschützendes Verhalten muss normativ sein – das muss eine Norm werden, der Standard”

Eigentlich sollte die Botschaft bei uns allen angekommen sein: Der Klimawandel bedroht unseren Planeten. Und es bleibt nur noch wenig Zeit, um die Erderwärmung zu stoppen. Um genau zu sein: sehr wenig Zeit. Aber, obwohl das den meisten von uns bewusst ist, fliegen wir noch mal in den Urlaub und trinken Kaffee im Plastikbecher. Warum verhalten wir uns so? Und was muss passieren, damit wir uns nachhaltig verändern? Umweltpsychologe Gerhard Reese erklärt es im SPIEGEL-Podcast. Ein Podcast von Lenne Kaffka vom 06.06.2020.

…Wer mit dem Rauchen aufhört, kann besser schmecken. Wer Sport treibt, fühlt sich fitter. Und wer Ökostrom bezieht? Spürt keine Veränderung. “Beim Klimaschutz kommen wir mit dem Gefühl von Selbstwirksamkeit nicht so weit”, meint Reese. “Also mit diesem Gefühl, durch eigenes Handeln wirklich ein Ziel erreichen zu können.” …

Gerhard Reese ist Professor für Umweltpsychologie an der Universität Koblenz-Landau und beschäftigt sich mich fragen wie: “Was muss passieren, damit wir wirklich umweltfreundlicher leben?”

->Quelle:  Spiegel.de/psychologie/klimawandel-was-passieren-muss-damit-wir-umweltfreundlicher-leben