Dieselprivileg

11,5 Milliarden Euro

Der in den Medien verwendete Begriff Dieselprivileg bezeichnet die steuerliche Begünstigung von Dieselkraftstoff gegenüber Motorenbenzin. Aktuell betrug sie in Deutschland 11,5 Milliarden Euro. In den 90er Jahren beschloss die EU die einheitliche Anpassung von Mineralölpreisen zwischen den Mitgliedstaaten. In einer Richtlinie von 2003 hieß es dann: „Für Dieselkraftstoffe […] ist die Möglichkeit einer besonderen steuerlichen Behandlung […] vorzusehen, um die Wettbewerbsverzerrungen in Grenzen zu halten, denen die Wirtschaftsbeteiligten ausgesetzt sein könnten.” weiterlesen…

Differenzverträge (Contracts for Difference)

Absicherung gegen Preisunterschiede

Differenzverträge (Contracts for Difference – CfD) sind ein finanzielles Produkt zur Absicherung eines volatilen oder unsicheren Preises, das sowohl den Verkäufer als auch den Käufer absichert. Dabei verständigen sich beide Seiten auf einen CfD-Preis („strike price“). Liegt der zugrundeliegende Preis (beispielsweise der Preis einer Aktie) darunter, so bezahlt der Käufer die Differenz an den Verkäufer. Liegt der zugrundeliegende Preis alternativ über dem CfD-Preis, so zahlt der Verkäufer die Differenz an den Käufer. So sind Verkäuferinnen und Verkäufer gegen niedrige Preise und Käuferinnen und Käufer gegen hohe Preise abgesichert. Contracts for Difference eignen sich daher gut als Instrument der Risikoabfederung bei Investitionen. Es gibt zwei wesentliche Beispiele für ihre Anwendung: CfDs für die Absicherung von Investitionen in erneuerbare Energien und sogenannte Carbon Contracts for Difference für Investitionen in die Dekarbonisierung der Industrie. (Quelle: DIW) weiterlesen…