„Das Ende der Kohle ist eingeläutet“
Interview mit Jochem Marotzke zum Weltklimagipfel in Glasgow

Im Rahmen der Weltklimakonferenz COP26 in Glasgow konnten sich die Vertragsstaaten nach der (inzwischen üblichen) Verlängerung doch noch auf ein Abkommen einigen. Peter Hergersberg, Max-Planck-Gesellschaft, sprach mit Jochem Marotzke, Direktor am Max-Planck-Institut für Meteorologie, darüber, welche Erfolge Glasgow gebracht hat, welche Bedeutung solche Klimagipfel und Abkommen haben sowie die Hoffnungslosigkeit, die der Klimawandel in manchen jungen Menschen auslöst. weiterlesen…
Das
Im Rahmen einer weltweiten Kooperation haben Umweltwissenschaftler erstmals
Bereits seit vier Jahrzehnten steigt die Grenzschicht zwischen Troposphäre und Stratosphäre um über 53 Meter pro Dekade an. Wie das
Ein neues, durch die
Sämtliche bekannte Atomkerne und damit fast die gesamte sichtbare Materie bestehen aus Protonen und Neutronen – und doch sind viele Eigenschaften dieser allgegenwärtigen Bausteine der Natur noch nicht verstanden. Vor allem das Neutron als ungeladenes Teilchen verschließt sich vielen Messungen, und es gibt auch 90 Jahre nach seiner Entdeckung noch viele offene Fragen, beispielsweise in Bezug auf seine Größe und seine Lebensdauer. Nun es ist es gelungen, am BESIII-Experiment in China genau diese Daten für den Energiebereich von 2 bis 3,8 Gigaelektronenvolt zu messen und zwar im Vergleich zu vorherigen Messungen mit mehr als 60-mal größerer Genauigkeit, wie die Kollaboration am 08.11.2021 auf der JGU-Webseite und in der aktuellen Ausgabe von Nature Physics berichtet. (Grafik: Atommodell – ©
Ein internationales Forschungsteam des Exzellenzclusters
Seegraswiesen bieten einen vielseitigen Lebensraum an vielen Küsten. Zudem speichern sie große Mengen CO2 aus der Atmosphäre und speichern ihn im Ökosystem. Um gut zu gedeihen, brauchen die Seegräser Nährstoffe, hauptsächlich Stickstoff. Bisher glaubte man, dass die Pflanzen den Stickstoff vorwiegend aus dem umgebenden Wasser und Sediment aufnehmen. Diese sind allerdings extrem nährstoffarm. Nun zeigt eine Studie von Forschenden des Bremer
Mindestens 23 Länder sind am 04.11.2021 einer
1988 wurde das International Panel on Climate Change (IPCC) als gemeinsames Unternehmen der Weltorganisation für Meteorologie und des Umweltprogramms der Vereinten Nationen gegründet, um die führenden Politiker der Welt über die Risiken des anthropogenen (vom Menschen verursachten) Klimawandels zu beraten. Im Jahr 1992 wurde der Auftrag präzisiert, als in der UN-Klimarahmenkonvention das Konzept der „gefährlichen anthropogenen Störung“ (DAI) des Klimasystems definiert wurde. (Foto: Naomi Oreskes bei 2. Europäischer TA-Konferenz in Berlin 2015 – ©