Max-Plack-Energie-Ausstellung in Berlin eröffnet

Nachhaltige Optionen für die Energie der Zukunft
Max-Planck Science Gallery Berlin eröffnete neue Ausstellung

Viele Max-Planck-Institute arbeiten heute als Vordenker der vor einem Jahr beschlossenen Energiewende. Die neue Ausstellung, die am 11.06.2012 mit Ansprachen von Sibylle Günter (IPP) Klaus Töpfer und Robert Schlögl (FHI, Fotos © ho, MPG Arne Sattler) eröffnet wurde, widmet sich Ideen und Methoden aus den Laboren der Grundlagenforscher: von neuen chemischen Energiespeichern über die Photovoltaik bis zur Fusionstechnik.  Kernfusion, supereffiziente Energiespeicher, maßgeschneiderte Katalysatoren, künstliche Fotosynthese – Science Fiction wird zu Science Facts. weiterlesen…

Fraunhofer: 80 Mio. in Freiburg

Freiburg wird das »Sustainable Energy Valley«

In Freiburg entsteht ein Leuchtturmprojekt des Landes Baden-Württemberg und der Fraunhofer-Gesellschaft. Inhaltlich geht es um die nachhaltige Erzeugung und Nutzung von Energie und Ressourcen. Gesamtinvestitionen von mehr als  80 Mio. € sind hierfür vorgesehen. Mit großer Freude haben das Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik IPM und das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE die Erklärung des Finanz- und Wirtschaftsministeriums des Landes Baden-Württemberg und der Fraunhofer-Gesellschaft aufgenommen, sich dafür einzusetzen, in Freiburg ein Leuchtturmprojekt auf dem Feld der nachhaltigen Erzeugung und Nutzung von Energie und Ressourcen zeitnah zu realisieren. weiterlesen…

Weltweit einmalige Präzisionsmessung

Maximal 1,8 Prozent Abweichung
ISE-Präzisionsmessung sichert Leistung von PV-Modulen

Das CalLab PV Modules des Fraunhofer ISE hat jetzt seine Genauigkeit bei der Präzisionsprüfung von Solarmodulen noch weiter gesteigert. Durch die weltweit einmalige Präzisionsmessung mit nur 1,8 Prozent Messabweichung kann der Hersteller die Modulleistung exakt ermitteln. Für Investoren erhöhen sich Zuverlässigkeit und Sicherheit in der Kalkulation. Die Photovoltaik, als wesentlicher Baustein der Energiewende hin zu erneuerbaren Energien, erfährt derzeit weltweit eine Erfolgsgeschichte. In Deutschland wurde an den Pfingsttagen erstmals eine Solarstromleistung von mehr als 22 Gigawatt gemessen, dies entspricht der Stromproduktion von fast 20 Atomkraftwerken. Weltweit sind heute Solaranlagen mit über 60 GW Leistung installiert, mit stark steigender Tendenz. In diesem sich schnell entwickelnden Markt ist Qualitätssicherung entscheidend. weiterlesen…

Nobelpreisträger Polanyi erhält Helmholtz-Medaille

Chemie-Nobelpreisträger John C. Polanyi erhält die Helmholtz-Medaille der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften

Mit der Verleihung der Helmholtz-Medaille an den kanadischen Chemiker John Charles Polanyi würdigt die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften dessen überragendes wissenschaftliches Gesamtwerk auf dem Gebiet der Dynamik chemischer Reaktionen. Polanyi führte bahnbrechende Untersuchungen auf diesem Feld durch, wofür er 1986 zusammen mit Yuan T. Lee und Dudley R. Herschbach mit dem Nobelpreis für Chemie ausgezeichnet wurde. weiterlesen…

Kohlendioxidfresser kryptogame Schichten

Mauerblümchen des Erdsystems
Algen, Flechten und Moose binden riesige Mengen Kohlendioxid und Stickstoff aus der Atmosphäre und beeinflussen so auch das Klima

In Städten sind Algen, Flechten und Moose meist nicht beliebt und werden oft von Dächern und Mauern entfernt. Sie nur als störend wahrzunehmen, tut den kryptogamen Schichten, wie der flächige Bewuchs wissenschaftlich bezeichnet wird, aber völlig Unrecht. Wie Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Chemie in Mainz jetzt herausgefunden haben, nimmt der meist unauffällig aussehende Bewuchs riesige Mengen Kohlendioxid und Stickstoff aus der Luft auf und fixiert diese an der Erdoberfläche. Er macht etwa die Hälfte der natürlichen Stickstofffixierung an Land aus und nimmt so viel Kohlendioxid auf, wie jährlich durch Waldbrände und Biomasseverbrennung entsteht. Die neuen Ergebnisse helfen dabei, globale Stoffkreislauf- und Klimamodelle zu verbessern, in denen die Kohlenstoff- und Stickstoffbilanz der kryptogamen Schichten bisher vernachlässigt wurde. weiterlesen…

Neues von der Wärmespeicherung

Wärme speichern – kompakt und flexibel

Biogasanlagen, Blockheizkraftwerke und Co. erzeugen nicht nur Strom, sondern auch Wärme. Doch diese verpufft im Gegensatz zum Strom meist ungenutzt. Eine neue Technologie soll dies künftig ändern: Sie ermöglicht es, die Wärme auf kleinstem Raum und über längere Zeiträume hinweg verlustfrei zu speichern und bei Bedarf zu nutzen. weiterlesen…

Kohlenstoffmarkt finanziert Klimaschutz

Ursula Heinen-Esser eröffnet Messe CarbonExpo

Die Bundesregierung setzt mit ihrem internationalen Klimaschutzengagment auf die Finanzierungskraft des globalen Kohlenstoffmarkts. Das betonte die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Ursula Heinen-Esser, bei der Eröffnung der Fachmesse CarbonExpo in Köln. Eine Voraussetzung für weitere Investitionen in internationale Klimaschutzprojek­te seien jedoch Fortschritte bei den Klimaverhandlungen. „Klimaschutz und Kohlenstoffmarkt gehören zusammen. Der Kohlenstoffmarkt soll Klimaschutz­investionen in Milliardenhöhe mobilisieren. Aber dieser Markt braucht ambitionierte Ziele und klare Rahmenbedingungen, die bei den internationa­len Klimaverhandlungen erreicht werden müssen“, betonte Heinen-Esser. weiterlesen…

Wind-Forschung: 20,5 Mio. für Uni Oldenburg

Windenergie-Forschung: Universität Oldenburg erhält 20,5 Millionen Euro

Die Universität Oldenburg erhält 20,5 Millionen Euro für die Errichtung eines Forschungsbaus für Windenergie.
Der Wissenschaftsrat habe am Freitag seine positive Empfehlung für das Forschungslabor für Turbulenz und Windenergiesysteme gegeben, teilten Universität und die niedersächsische Landesregierung mit. Die Investitionskosten werden je zur Hälfte von Bund und Land übernommen weiterlesen…

Uni Bremen: Forschen für die Windenergie-Zukunft

Ein zweiter Turm für die Uni Bremen
Forschungs-Windenergieanlage geht in Betrieb

Nun hat die Universität Bremen einen zweiten Turm für die Wissenschaft, und mit seinen 180 Metern Gesamthöhe kann er sich sehen lassen: 15 Autominuten vom Uni-Campus entfernt im Industriepark Bremen wurde am 25. Mai 2012, die Forschungs-Windenergieanlage (WEA) „UNI Bremen“ mit einem Festakt offiziell in Betrieb genommen. Schon seit Januar speist sie Strom ins öffentliche Netz ein. Inzwischen ist der Probebetrieb beendet, und die Forschungen können beginnen. Auch für Lehre und Weiterbildung wird die Anlage künftig eingesetzt. weiterlesen…