Grundstein für gemeinsame Forschung gelegt

Rahmenabkommen ABB und KIT

Der Konzern ABB AG und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben jetzt ein Rahmenabkommen über die zukünftige Zusammenarbeit unterzeichnet. Dieses soll die Initiierung und Durchführung von gemeinsamen Forschungsaktivitäten erleichtern, indem rechtliche Vorgaben vorab geprüft und berücksichtigt werden. Das Abkommen umfasst neben Forschungskooperationen und gemeinsamen, öffentlich geförderten Forschungsprojekten zwischen den F&E-Einheiten der Partner auch konkrete Forschungsaufträge von ABB an das KIT. weiterlesen…

Europas größtes Sonnenteleskop am Start

Internationales Forscherkonsortium
nimmt Europas größtes Sonnenteleskop in Betrieb

Auf Teneriffa wurde am 21.05.2012 Europas größtes Sonnenteleskop GREGOR im spanischen Observatorio del Teide eingeweiht. Das maßgeblich durch deutsche Wissenschaftler und Ingenieure in zehn Jahren Entwicklungsarbeit konstruierte Teleskop bietet der internationalen Forschungsgemeinschaft fortan die Möglichkeit, die Sonne mit der neuesten zur Verfügung stehenden Instrumentierung in ungekannter Detailtiefe zu untersuchen. Hinter dem Teleskopprojekt steht ein deutsches Konsortium unter der Leitung des Kiepenheuer-Instituts für Sonnenphysik in Freiburg, einem Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Partner sind das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) und das Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung in Katlenburg/Lindau. Beteiligt sind ferner das Instituto de Astrofísica de Canarias, das Institut für Astrophysik Göttingen und das Astronomische Institut der tschechischen Akademie der Wissenschaften. weiterlesen…

Kohlenstoff als chemische Kontaktbörse

Kohlenstoff als chemische Kontaktbörse

Von der Plastiktüte bis zum Wasserstoffgas: Ohne Katalysatoren läuft in der Chemie fast nichts. Oft enthalten die Reaktionsbeschleuniger Metalle, die manchmal selten sind oder nur unter hohem Energieaufwand arbeiten. Ob es auch ohne geht, wollte ein Forscherteam um Robert Schlögl, Direktor am Fritz-Haber- Institut der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin, herausfinden. weiterlesen…

Energiewende nach Fukushima

Deutscher Sonderweg oder weltweites Vorbild?

Deutschland befindet sich in einer einmaligen Schlüsselrolle, um zu demonstrieren: ein geordneter Umstieg in ein klimaverträgliches Energiesystem ohne Atomstrom erbringt ökonomisch-gesellschaftliche Vorteile – wenn denn die richtigen Maßnahmen ergriffen werden. Der angebliche deutsche Sonderweg kann zur Stratrampe für den weltweiten ökologischen Umbau der Energiesysteme werden; Fukushima kann einen weltweiten Dominoeffekt hin zum Ausbau erneuerbarer Energien auslösen. weiterlesen…

Mini-Projektor für Smartphones

Display-Vergößerung Smartphones

Smartphones sind mitunter mühsam zu bedienen, denn das Display ist sehr klein. Künftig soll ein Projektor helfen: Steht das Handy etwa auf dem Tisch, wirft er das Display-Bild großformatig auf die Tischoberfläche. Über die Projektion kann der Nutzer das Smartphone ebenso bedienen wie über den Bildschirm selbst. weiterlesen…

Das EU-Projekt SCALENANO

Entwicklung von energie- und kosteneffizienten Dünnschicht-Modulen
Eines der größten EU-geförderten Forschungs- und Entwicklungsprojekte

Mit einem Budget von mehr als 10 Mio € zielt das EU-Projekt SCALENANO darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit Europas auf dem Gebiet der Photovoltaik durch die Entwicklung hoch effizienter und kostengünstiger Herstellungsverfahren für CIGS-Dünnschicht-Solarzellen zu erhöhen. Chalkogenid-basierte Photovoltaik-Technologien sind bereits in der Massenproduktion. Die dabei eingesetzten Vakuum-Abscheidungsverfahren erfordern jedoch hohe Investitionen, die den Kostenvorteilen von Dünnschichttechnologien entgegenstehen. SCALENANO ist Bestandteil des EU-Förderprogramms FP7-Energie. weiterlesen…

Jena: Neuer Anlauf zur Energiespeicherung

Forschergruppen für neuartige Energiespeicher an der Universität Jena gegründet

Mobil telefonieren, mit dem Laptop unterwegs arbeiten und die Kamera ist sowieso immer dabei – dank handlicher „Akkus“ haben wir uns mittlerweile daran gewöhnt, elektrische Geräte überall und jederzeit nutzen zu können. Allerdings haben die praktischen Energiespeicher ihre Grenzen. So stehen bis heute etwa für überschüssigen Strom aus regenerativen Energiequellen wie Solar- oder Windkraft keine geeigneten Speichermöglichkeiten zur Verfügung. weiterlesen…

Strom-Mühlen auf dem Meeresboden

Iberdrola stößt Pilotanlage in Schottland an und
will Wettbewerbsfähigkeit dieser Energie klären

Im Orkney-Archipel an der Nordspitze Schottlands wollen mehrere europäische Unternehmen die Einrichtungen des European Marine Energy Centre (EMEC) Ltd. nutzen, um verschiedene Techniken für Gezeitenenergie oder Meereswellen zu überprüfen. Das Projekt, das die spanische Iberdrola über ihre Tochtergesellschaft Scottish Power gestartet hat, will einen Unterwasser-Propeller-Park mit einer Kapazität von 10 Megawatt installieren, der 5.000 Haushalte versorgen kann. weiterlesen…

Energetisch! Die Kraft hinter der Energie

Die Lange Nacht der Wissenschaften Berlin in der Max Planck Science Gallery.

Die Energie des Kosmos ist Vorbild für die Fusionstechnik. In der Sonne verschmelzen leichte Atomkerne zu schwereren Kernen.
Energie steckt in fast allen Bereichen des modernen Alltags. Aber was ist Energie? Welche Arten von Energie gibt es und ist ein Leben ohne Energie vorstellbar? Zur Langen Nacht der Wissenschaften fragt die Max Planck Science Gallery nach und zeigt das enorme Spektrum von Forschungsfragen und -projekten rund um das Thema Energie. Vom Kosmos bis hinein in die Tiefsee ergründen Forscher die Kraftreserven der Natur. weiterlesen…