Milliarden für mehr Klimaschutz

Bundeskabinett hat die Details für den Klima- und Transformationsfonds beschlossen

Demnach sollen bis 2027 rund 212 Milliarden Euro für notwendige Klimaschutz-Maßnahmen bereitstehen – und den Wirtschaftsstandort Deutschland stärken. Mit dem Klima- und Transformationsfonds (KTF) sollen Investitionen in den Klimaschutz und den damit verbundenen Umbau der Wirtschaft gesichert werden. Die Verteilung der Mittel hat die Ampel-Koalition nun beschlossen. Der KTF gilt als zentrales Instrument für Investitionen in die Energiewende und den klimagerechten Umbau der Wirtschaft und ist ein Sondervermögen abseits des Bundeshaushalts. Er finanziert sich hauptsächlich aus Milliardenerlösen aus dem europäischen Emissionshandel und der nationalen CO2-Bepreisung für die Bereiche Verkehr und Wärme. Ein Resümee von Nicole Allé – energiezukunft – vom 11.08.2023. weiterlesen…

Chamonix muss sich der Gletscherschmelze fügen

Klimawandel in den französischen Alpen

Chamonix am Fuß des Mont Blanc ist ein Pionierort in Sachen Berg- und Alpenkultur, weltweit bekannt für seine Gletscher und als Wiege des Bergsteigens, das hier seit dem 18. Jahrhundert praktiziert wird. Hier wurden 1924 die ersten Olympischen Winterspiele ausgetragen. „Cham“, wie die Einheimischen ihren Ort nennen, stellt sich der globalen Erwärmung, indem sie Tourismusfachleute ermutigt, sich an die veränderten Bedingungen anzupassen, schreibt Méline Laffabryam 03.08.2023  auf Euractiv.com. Stattdessen soll Kultur im Fokus liegen. Der Montenvers-Gletscher, eine der Hauptattraktionen der Region, schmilzt in einem noch nie dagewesenen Tempo dahin. (Foto: Montenvers oberhalb Chamonix, Mont Blanc, altes Hotel und Bahn © lesalmin Pixabay) weiterlesen…

Zwei Drittel der weltweiten Artenvielfalt lebt im Boden

Besseren Schutz der Böden fördern

Der Boden ist der artenreichste Lebensraum der Erde. Zu diesem Schluss kommt eine Übersichtsstudie eines Forschungsteams der . Demnach leben zwei Drittel aller bekannten Arten im Boden. Pilze sind die Gruppe mit den meisten bodenlebenden Arten, nämlich etwa 90 Prozent, gefolgt von den Pflanzen mit ihren Wurzeln. weiterlesen…

Schöne neue Wasserstoffwelt

Europaweites Wasserstoffnetz unerlässlich

Eine im Juni erschiene Analyse des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung ISI im Auftrag der Generaldirektion Energie der EU-Kommissionsoll tiefere Einblicke in mögliche Wege zur Dekarbonisierung der Industrie, den daraus resultierenden Energiebedarf und die Auswirkungen auf das gesamte europäische Energiesystem gewinnen helfen. Die Untersuchung hält die Wasser-Elektrolyse zur Produktion von Wasserstoff in Deutschland aus Sicht der Frankfurter Rundschau für unwirtschaftlich und rüttelt an gleich drei Grundüberzeugungen der geplanten Wasserstoffwelt. (Titel: METIS 3, Studie S5 Die Auswirkungen des industriellen Wandels auf ein CO2-neutrales europäisches Energiesystem – © – Directorate-General for Energy (European Commission), Fraunhofer Institute for Systems and Innovation Research) weiterlesen…

Umwelt- und Klimaschutz trotz vielfältiger Krisen weiterhin wichtig (Umfrage)

Umweltbewusstseinsstudie 2022 von BMUV und UBA

Auch wenn andere Krisen stärker im Vordergrund stehen, bleibt der Schutz von Umwelt und Klima ein wichtiges Thema für die Menschen in Deutschland, wie die Umweltbewusstseinsstudie 2022 zeigt. Sie erhebt im Auftrag  von Umweltministerium und Umweltbundesamt seit 1996 alle zwei Jahre repräsentative Daten über umweltbezogene Einstellungen und Verhaltensweisen der Bevölkerung in Deutschland. Für die aktuelle Studie wurde im Sommer 2022 eine repräsentative Befragung bei 2.073 Bürgerinnen und Bürgern ab 14 Jahren online durchgeführt. weiterlesen…

Stille Auswirkungen des unterirdischen Klimawandels auf zivile Infrastruktur

Untergrundwärme kann auch Als Wärmequelle dienen

Am 11.07.2023 erschien in Nature Communications Engineering unter dem Titel „The silent impact of underground climate change on civil infrastructure“ eine Untersuchung über das Aufheizen von Städten. Darin befasst sich der amerikanische Bau- und -Umweltingenieur Alessandro F. Rotta Loria von der Northwestern University vor allem mit der Erwärmung des Stadt-Untergrunds. Denn Abwasserkanäle, Garagen, Tunnel, U-Bahn-Linien und -höfe geben Wärme ab – mit dem Ergebnis eines unterirdischen Klimawandels. Diesen untersuchte der Autor im Chicagoer Stadtteil The Loop (dem  zweitgrößten Geschäftsbezirk der USA) mit dem Ergebnis, dass unterirdische Wärmeinseln zu Bodenverformungen und -verschiebungen führen können, die zwar nicht die Standsicherheit der Gebäude, wohl aber die Haltbarkeit der Infrastrukturen beeinträchtigen. Aber sie könnten als Energiequelle dienen. weiterlesen…

Deutscher Verpackungspreis 2023

34 Innovationen bei größter europäischer Leistungsschau

Die unabhängige Jury des Deutschen Verpackungspreises 2023 hat die Gewinner der größten europäischen Leistungsschau rund um die Verpackung bekanntgegeben. 34 Innovationen aus England, Deutschland, den Niederlanden und Österreich konnten bei dem vom Deutschen Verpackungsinstitut e. V. (dvi) ausgerichteten, materialübergreifenden Wettbewerb der besten Lösungen triumphieren. Das dvi freut sich über die hohe Qualität, Vielfalt und Bandbreite der Innovationen. Die Preisverleihung findet am 13. September 2023 im Berliner Meistersaal statt. Dort werden exklusiv auch die Gewinner des Gold-Awards verkündet, der besonders wegweisende Innovationen aus dem Kreis der Verpackungspreisträger zusätzlich auszeichnet. weiterlesen…

TU Wien: Neue Katalysatoren für solare Wasserstoffproduktion

Mit geschichtetem Fotokatalysator sehr effizient Wasserstoff aus Wasser herstellen

Die Suche nach nachhaltigen und sauberen Brennstoffen ist angesichts der globalen Energie- und Klimakrise von zentraler Bedeutung. Ein vielversprechender und zunehmend an Relevanz gewinnender Kandidat ist Wasserstoff. Die heutige industrielle Wasserstoffproduktion hat jedoch immer noch einen beträchtlichen CO2-Fußabdruck, insbesondere bei Verfahren wie der Dampfreformierung oder der nicht nachhaltigen Elektrolyse. Ein Team um Prof. Dominik Eder vom Institut für Materialchemie (TU Wien) konzentriert sich daher auf die Entwicklung umweltfreundlicher Verfahren zur Gewinnung von Wasserstoff, etwa durch Fotokatalyse. Die Ergebnisse wurden am open access in Advanced Energy Materials veröffentlicht. weiterlesen…

Kartografie der Mobilfunk-Sicherheit

Geografische Trennung der SIM-Karte vom Mobilfunkmodem

„Als Mobilfunkforscher ist man in gewisser Weise Gefangener seiner geografischen Position“, sagt CISPA-Forscher Dr. Adrian Dabrowski. Damit meint er, dass Mobilfunkforschende wegen der großen Zahl von Anbietern und Netzen bislang nur mit immensem Aufwand Tests und Messungen in ausländischen Mobilfunknetzen vornehmen können. Zusammen mit Gabriel Gegenhuber von der Universität Wien und Forschungskollegen von SBA Research hat Dabrowski deshalb MobileAtlas entwickelt, eine Art Infrastruktur, welche die Testung quer durch Europa erlaubt – egal von welchem Standort aus. Sein Papier und den neuen Ansatz des „Geographically Decoupled Measurements in Cellular Networks for Security and Privacy Research” stellt er auch bei der IT-Sicherheitskonferenz USENIX vor.
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Scientists for Future: Klima-Weichenstellung hat 10 bis 20 Jahre Zeit

„Negative Emissionen“ machen’s möglich – von Christfried Lenz

Scientists for Future – unter anderen Jörg Tremmel, Christian Breyer und Christoph Gerhards – haben im Juli eine Präsentation an die Bundestagsabgeordneten versandt, worin „Eine neue Phase der Klimapolitik“ vorgeschlagen wird. Diese werde „zur langfristigen Begrenzung der globalen Erwärmung auf ein Grad Celsius über vorindustriellem Niveau“ führen. „Negative Emissionen“, also der Luft CO2 zu entziehen, sollen es ermöglichen. Christfried Lenz ist in einem Artikel auf pv magazine dagegen.
Kommentare geben Meinung und Informationen der Kommentierenden wieder, nicht in jedem Fall die von Solarify. weiterlesen…