„49-Euro-Ticket als historischer Schritt“

Allianz pro Schiene lobt Bund-Länder-Beschluss zum ÖPNV

Der Verkehrsverbund Allianz pro Schiene begrüßt die Einigung von Bund und Ländern auf ein deutschlandweit gültiges 49-Euro-Ticket im Nahverkehr. „Das ist ein wirklich historischer Schritt auf dem Weg zu einer modernen Verkehrspolitik“, sagte Geschäftsführer Dirk Flege am 03.11.2022 in Berlin. „Es ist ein Riesenschritt fürs Klima und eine Richtungsentscheidung für die Verkehrswende, dass die Politik den ÖPNV nun tatsächlich leichter zugänglich, preiswerter und attraktiver machen will.“ weiterlesen…

Recycling von PV-Modulen steckt noch in den Anfängen

Extraktion von Silber und anderen Rohstoffen unrentabel, da Primärrohstoffe nach wie vor preiswert sind

Bei der Rückgewinnung der Materialien aus Photovoltaikmodulen sei noch viel Luft nach oben. Das liege zum einen daran, dass es im Laufe der Entwicklung viele verschiedene Modultypen gegeben habe und gebe, die im Recycling jeweils ihre eigenen Spezifika hätten, aber auch an den Kosten, wie Petra Franke am 02.11.2022 auf energiezukunft schreibt. weiterlesen…

Plastikverschmutzung hat künftig ihren Preis

Bundeskabinett beschließt Gesetz zum Aufbau eines Einwegkunststofffonds

Die Bundesregierung hat am 02.11.2022 beschlossen, dass sich Hersteller von Produkten aus Einwegplastik künftig an den Kosten der Abfallbeseitigung in Parks und Straßen beteiligen müssen. Laut Gesetz zahlen die Hersteller eine jährliche Abgabe in einen zentralen Fonds ein, der vom Umweltbundesamt verwaltet wird. Die Höhe der Abgabe bemisst sich – laut Pressemeldung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) – an der Art und Menge jener Produkte, die sie zuvor auf den Markt gebracht haben. weiterlesen…

Nachhaltige Kreisläufe dank Elektrochemie

Carl-Zeiss-Stiftung unterstützt Forschungsprojekt „Halocycles“: Halogen-Kreislaufwirtschaft als wichtiger Beitrag zur Stabilisierung der Stromnetze und zur Defossilierung der Gesellschaft

Die Rückgewinnung von wertvollen Rohstoffen, eine Vermeidung von klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen und eine Stabilisierung der Stromnetze – das sind laut einer Medienmitteilung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) vom 28.10.2022 die drei entscheidenden Pluspunkte eines neuen Forschungsprojekts an der JGU und der TU Kaiserslautern. Mit ihrem zukunftsweisenden Konzept konnten sich die beiden Forschungspartner die Unterstützung der Carl-Zeiss-Stiftung (CZS) sichern. Sie wird in ihrem Programm „CZS Durchbrüche“ das Vorhaben in den kommenden sechs Jahren mit rund vier Millionen Euro unterstützen. Das Projekt „Halocycles“ wird Halogene wie etwa Brom, Chlor und Fluor aus Abfallstoffen elektrochemisch zurückgewinnen. weiterlesen…

Im Sommer steigen Methan-Emissionen in Sibirien

Seit 2004 Wachstum um jährlich zwei Prozent

Was passiert in den ausgedehnten arktischen Permafrostgebieten der Arktis, wenn sich die Atmosphäre mehr und mehr aufheizt? Diese Frage treibt die Klimaforschung seit Langem um, da große Mengen Kohlenstoff in den gefrorenen Böden enthalten sind, die von Mikroben in die Treibhausgase Methan und CO2 umgewandelt werden können. Werden die Gase freigesetzt, könnte das die globale Erwärmung noch mehr beschleunigen. Jetzt haben die GFZ-Forscher Torsten Sachs und Norman Rößger gemeinsam mit Kollegen der Universität Hamburg und des Alfred-Wegener-Instituts in Potsdam Ergebnisse einer fast zwanzigjährigen Beobachtungsreihe in Sibirien veröffentlicht. (Foto: Messturm auf der Insel Samoilow im Lena-Delta in Sibirien – © Torsten Sachs, GFZ ) weiterlesen…

CO2 aus der Luft filtern

Audi und Krajete filtern CO2 aus der Luft

Die AUDI AG und das Linzer GreenTech-Unternehmen Krajete GmbH entwickeln gemeinsam neue Technologien zur Filterung von Emissionen aus der Umgebungsluft. Die Basis dieser sogenannten Direct Air Capturing-Technologien (DAC) sind neben robusten Adsorbermaterialien vor allem neuartige Prozesse. Sie ermöglichen weitreichende Energie- und Kostenreduktion. (Foto: Audi und Krajete filtern CO2 aus der Luft – © audi-mediacenter.com) weiterlesen…

Deutschland kauft Verschmutzungsrechte

Einkauf wegen verfehlter Klimaziele zwischen 2013 bis 2020 bei Bulgarien, Tschechien und Ungarn

Deutschland muss laut einer Medienmitteilung des BMWK vom 24.10.2022 mehr als elf Millionen Euro für Emissionsrechte (Annual Emission Allowances – AEA) zum Ausgleich verfehlter Klimaziele aus den Jahren 2013 bis 2020 zahlen. Konkret geht es um die Überschreitung klimaschädlicher CO2-Emissionen außerhalb des europäischen Emissionshandels zwischen 2013 und 2020, vor allem im Verkehrs- und Gebäudebereich. Europa-Staatssekretär Sven Giegold hat daher am 24.10.2022 am Rande des Treffens des europäischen Umweltrats Ankaufverträge über Emissionsberechtigungen mit Bulgarien, Ungarn und Tschechien unterzeichnet. weiterlesen…

CO2-Kompensationen „bei weitem“ nicht ausreichend

Untersuchung: Mitunter gar falsche Behauptungen

Ein Bericht des Öko-Instituts im Auftrag von Carbon Market Watch zeigt, dass die Entschädigungen für die Umweltverschmutzung bei weitem nicht ausreichen. Die Untersuchungen haben ergeben, dass es den Klimaschutzmaßnahmen der acht größten europäischen Fluggesellschaften an Transparenz und Integrität mangelt, wobei einige Fluggesellschaften sogar die falsche Behauptung aufstellen, dass Kunden klimaneutral fliegen könnten. In der Untersuchung wurden die Maßnahmen oder Investitionen analysiert, die acht große europäische Fluggesellschaften außerhalb ihrer Wertschöpfungsketten tätigen. weiterlesen…

Weltweite CO2-Emissionen nehmen nur um 1 Prozent zu

Anstieg entgegen den Erwartungen 2022 nur um einen Bruchteil von 2022

„CO2-Emissionen: Ist der Gipfel erreicht?“ fragte die Frankfurter Rundschau etwas vorschnell bereits am 10.02.2020. Und heute? „Trotz der Besorgnis über die Auswirkungen der aktuellen Energiekrise werden die weltweiten CO2-Emissionen aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe“ laut einer Analyse der Internationale Energieagentur „in diesem Jahr voraussichtlich um knapp 1 % zunehmen und damit nur einen Bruchteil des Anstiegs vom vergangenen Jahr ausmachen, da ein starker Ausbau der erneuerbaren Energien und der Elektrofahrzeuge einen wesentlich stärkeren Anstieg verhindert“. weiterlesen…

GM bietet Autobatterie als Backup-Speicher an

SunPower und General Motors verkaufen Elektrofahrzeuge für bidirektionales Laden

General Motors (GM) will mit dem Solarunternehmen Sunpower Corp. als „exklusivem Solaranbieter und bevorzugtem Installateur von Elektroauto-Ladestationen“ in der Stromversorgung kooperieren, mit dem Ziel einer Lösung, bei der die Batterie des Autos für einen entsprechend ausgerüsteten Haushalt als Backup-Speicher dient. Die Zusammenarbeit ermöglicht bidirektionales Laden ab der Markteinführung des Chevrolet Silverado EV im Jahr 2024 und hilft Hausbesitzern, ihren Energiebedarf besser zu steuern. SunPower wird soeben zum exklusiven Solaranbieter von GM und zum bevorzugten Installateur von EV-Ladegeräten ernannt. weiterlesen…