Größte Solarfabrik der westlichen Hemisphäre

Hanwha Q Cells kann jährlich PV-Module mit 1,7 GW herstellen

Der 20.09.2019 war ein großer Tag für die US-Modulfertigung. Hanwha Q-Cells, der koreanische PV-Hersteller, der vor sieben Jahren die deutsche Q-Cells übernommen hat, eröffnete in Dalton, Georgia, offiziell die größte Solarmodulfabrik der westlichen Hemisphäre mit 28.000 Quadratmetern Nutzfläche und 650 Mitarbeitern, schreibt Christian Roselund am 23.09.2019 in der US-Ausgabe von pv magazine. Die 28.000 Quadratmeter große Fabrik kann 12.000 PV-Module pro Tag oder 1,7 GW jährlich produzieren – die gleiche Spitzenerzeugungskapazität wie der Hoover Dam. weiterlesen…

PV-Modulherstellung wettbewerbsfähig mit China

Studie: Produktion von Solarmodulen in Europa ohne staatliche Subventionen möglich

Immer wieder heißt es, die Produktion von Solarmodulen hätte in Europa keine Zukunft, weil die chinesischen Anbieter unschlagbar günstig seien. Doch das müsse nicht sein, denn auch in Europa könne sich die Herstellung von Solarmodulen wieder lohnen, schreibt Sandra Enkhardt in ihrem Beitrag für pv magazine. Dies sei das Ergebnis einer vom Maschinenbauerverband VDMA bei Fraunhofer ISE in Auftrag gegeben Studie. Die Freiburger Wissenschaftler haben dabei die Kosten für Photovoltaik-Produktionen in Deutschland und Europa mit jeden in China verglichen. weiterlesen…

Photovoltaik – vielseitig in Form und Farbe

Deutsche und griechische Forscher entwickeln mit Industriepartnern gedruckte Perowskit-Solarmodule

Digital gedruckte, hocheffiziente und stabile Solarmodule, die sich in Dächer, Fassaden und Fenster integrieren lassen, sllen von PRINTPERO entwickelt werden. In dem vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) koordinierten Projekt demonstrieren deutsche und griechische Wissenschaftler mit Industriepartnern die technische Machbarkeit von Solarmodulen auf Basis von Perowskitabsorbern. Sie arbeiten an Prototypen, die sich in Größe, Form und Farbe frei gestalten lassen. Das BMBF fördert das Projekt im Rahmenprogramm Forschung für Nachhaltige Entwicklung (FONA).
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Europas größtes Solarmodul-Recycling-Werk eröffnet


Recyceln von Solarpanels in Europa gesetzliche Pflicht – in China und den USA eher nicht

Während die solare Kapazität weiter wächst – weltweit sind derzeit rund 402 Gigawatt installierter Solarleistung erreicht – kommen die alten Module der frühen Jahre an ihr Leistungsende. Photovoltaikpanels haben eine geschätzte Lebensdauer von rund 30 Jahren, die erste Generation wird jetzt also langsam fällig. Das Unternehmen Veolia hat das Recycling-Werk für ausrangierte Solarmodule im südfranzösischen Rousset nahe Marseille eröffnet. Laut Nachrichtenagentur Reuters hat das neue Werk einen Vertrag mit der Solarindustrie-Recyclingorganisation PV Cycle France abgeschlossen, um 2018 rund 1.300 Tonnen Solarmodule zu recyceln – das wären praktisch alle Solarmodule, die in diesem Jahr in Frankreich anfallen, wie Nicole Allé am 29.06.2018 für das Portal energiezukunft schrieb. weiterlesen…

Droht der Solarbranche ein zweites PID-Desaster?


PERC-Solarmodule zum Teil mit massiver Degradation
Klare Worte: Karl-Heinz Remmers bloggt zur neuen Energiewelt

Karl-Heinz Remmers - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyNeue Energiewelt - Solarpraxis - LogoIch habe im Dezember 2016 im Zuge einer Vorplanung eines Solarparks auch die Verwendung von PERC-Modulen für einen Partner geprüft. Da ich noch im Hinterkopf hatte, dass es bei PERC-Modulen sehr auf die Qualitätssicherung ankommt, um die noch auftretenden abrupten, ebenfalls lichtinduzierten Degradationen sicher in den Griff zu bekommen, habe ich einige Fachkollegen angerufen und nach ihrer Meinung gefragt. Die Antworten waren mehr als deutlich.
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Greenpeace Energy: Durchbruch für Balkon-PV


Deutschlands größter Netzbetreiber erleichtert Nutzung von Mini-Solarmodulen

Im Streit um die Nutzung kleiner Solarmodule für Balkone und Terrassen gibt Deutschlands größter Verteilnetzbetreiber Westnetz auf Druck von Greenpeace Energy seinen Widerstand auf. Wie die Presseabteilung der Energie-Genossenschaft am 17.03.2017 mitteilt, ermögliche Westnetz ab sofort den Anschluss der Module auf unbürokratische Weise: In ihrem Versorgungsgebiet genüge es für Nutzer jetzt, Namen und Adresse, Leistung und Fabrikat der Module zu melden, dann könnten diese dort bis zu einer Leistungsgrenze von 300 Watt de facto ohne sonstige Auflagen in die Steckdose gesteckt werden. weiterlesen…

Fraunhofer ISE entwickelt SmartCalc.CTM


Fraunhofer ISE entwickelt Software zur Analyse von Leistungsverlusten bei der Herstellung von Solarmodulen

Fraunhofer ISE logoWie die Presseabteilung am 14.12.2016 mitteilte, hat die Gruppe »Photovoltaische Module« am Fraunhofer ISE die Software SmartCalc.CTM entwickelt. Damit können PV-Modulhersteller und Materialhersteller den Aufbau und die Materialkombination eines PV-Moduls optimieren, ohne dass eine Prototypenherstellung erforderlich ist. weiterlesen…

Rekord für Perowskit-CIGS-Tandem-Solarmodul


Prototyp eines Tandem-Dünnschicht-Solarmoduls aus Perowskit und CIGS erreicht Wirkungsgrad von 17,8 Prozent

KIT LogoDünnschicht-Technologien könnten die Kosten für Solarmodule der nächsten Generation dramatisch senken. Ihre Herstellung sei günstig, aber insbesondere die Verbindung komplementärer Absorbermaterialien in einem Tandem-Solarmodul steigere die Wirkungsgrade. ZSW_logoIMEC logoWissenschaftler des KIT, des ZSW und des belgischen Forschungsinstitutes imec haben auf der internationalen Konferenz PSCO in Genua ein Tandem-Solarmodul aus Perowskit- und CIGS-Dünnschichten vorgestellt, dessen Effizienz von 17,8 Prozent erstmals die Effizienz von Einzel-Solarmodulen aus diesen Materialien übertreffe, heißt es in den Pressemitteilungen vom 27.09.2016 der einzelnen Institute: weiterlesen…

Von der Sonne in die Steckdose


Energie-Revolution auf dem Balkon – deutsche Regeln bremsen Energiewende

simon.energy logoDie Stromerzeugung auf dem eigenen Balkon sei nun so einfach wie nie Balkon-Modul simon - Foto © simon.energy– wenn das veraltete deutsche Regelwerk endlich angepasst wird. Denn das neuartige mobile Solarpanel simon muss lediglich mit einer Steckdose verbunden werden. Möglich machen dies integrierte Wechselrichter, welche die Einspeisung bis 150 Watt Spitzenleistung regelt. indielux energiewaende logosimon ist aber längst nicht allein auf dem Markt – in Berlin bietet indielux Ähnliches an. weiterlesen…

China Module billig wg. niedriger Produktionskosten


Neue Studie von SAFE: Nicht wegen Subventionen

safe-logo-1xEine Studie der Solar Alliance for Europe (SAFE) bestätigt, dass Solarenergie auch in Deutschland noch günstiger sein könnte. Sie erläutert gleichzeitig, welche betriebswirtschaftlichen Faktoren zu den niedrigen Produktionskosten in Asien führen. Im Auftrag von SAFE hat das renommierte Analystenhaus IHS die weltweiten Produktionskosten für Solarmodule untersucht. weiterlesen…