Verfassungsbeschwerde gegen Solardeckel

Existenz hunderter Solarunternehmen hängt von Verabschiedung der wiederholt vertagten Gesetzesänderung ab

Die Solarbranche in Deutschland hat vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe Beschwerde gegen den Solardeckel erhoben. Der Bundesverband Solarwirtschaft e. V. (BSW), der die Verfassungsbeschwerde initiiert hat, appelliert eindringlich an die Mitglieder des Bundestages, in der kommenden Woche die letzte Chance zu wahren, den Solardeckel gerade noch rechtzeitig vor dem voraussichtlichen Erreichen der Förderbeschränkung zu kippen. weiterlesen…

Solarbranche: Tieftrübe Aussichten

Deutsche Solarbranche droht zu implodieren – Lösungen durch interne Machtkämpfe und Debatten um Abstandsregeln blockiert

Der Deckel kommt immer näher. Die deutsche Solarbranche gerät in Panik, sammelt Unterschriften und schreibt Brandbriefe an die Politik, den Solardeckel endlich abzuschaffen und damit tausende Jobs zu retten. Die Stimmung in der Solarbranche sei, gelinde gesagt, mies, wie Florence Schulz am 08.05.2020 für EURACTIV.de schrieb. Laut den jüngsten Umfragewerten des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW) habe sich der Geschäftserwartungsindex der Branche innerhalb von nur drei Monaten halbiert – und das liege nicht einmal am Coronavirus, sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW. „Eine vergleichbare Eintrübung in so kurzer Zeit haben wir nie zuvor beobachten können. Immer mehr Solarunternehmen geraten in Existenzangst“. weiterlesen…

Solarbranche fürchtet Einbruch durch Corona

Liefer- und Peronalengpässe: Strafzahlungen drohen

„Derartige Umstände Höherer Gewalt dürfen nicht dazu führen, dass wertvolle Klimaschutzprojekte platzen und Projektierer in ihrer Existenz bedroht werden“, sagt Carsten Körnig, Chef des Bundesverbands Solarwirtschaft. Seine Sorge kommt nicht von ungefähr, bundesweit ziehen sich zahlreiche Solarpark-Projekte in die Länge oder stehen ganz auf der Kippe und mit ihnen Arbeitsplätze und viel Geld. Arbeiter müssen in Kurzarbeit, kleinere Unternehmen kämpfen ums wirtschaftliche Überleben, wie Clemens Weiß am 20.03.2020 für energiezukunft berichtete. weiterlesen…

Jahresrückblick Solaraktien: Stürmische Zeiten

Langfristige Aussichten gut

Für Solaraktien sei 2018 ein schwieriges Jahr gewesen. Die Kursverluste für manche Unternehmen hätten sich auf bis zu 60 Prozent belaufen. Dennoch seien die langfristigen Aussichten für die Solarbranche gut, berichtet ECOreporter in einem Beitrag vom 08.01.19. Bieten sich nach den Kursrückgängen nun Einstiegsgelegenheiten? Sowohl für die Produzenten von Solarmodulen als auch für die Hersteller von Wechselrichtern und anderen Komponenten für Solaranlagen sei das vergangene Jahr turbulent gewesen. Nicht nur drohende Importzölle hätten die Kurse von Aktien von First Solar, JinkoSolar und Co. belastet, auch die Ankündigung der chinesischen Regierung, die Förderungen für den Ausbau der Solarenergie im eigenen Land zu kürzen, hätten auf die Kurse gedrückt. weiterlesen…

Droht der Solarbranche ein zweites PID-Desaster?


PERC-Solarmodule zum Teil mit massiver Degradation
Klare Worte: Karl-Heinz Remmers bloggt zur neuen Energiewelt

Karl-Heinz Remmers - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyNeue Energiewelt - Solarpraxis - LogoIch habe im Dezember 2016 im Zuge einer Vorplanung eines Solarparks auch die Verwendung von PERC-Modulen für einen Partner geprüft. Da ich noch im Hinterkopf hatte, dass es bei PERC-Modulen sehr auf die Qualitätssicherung ankommt, um die noch auftretenden abrupten, ebenfalls lichtinduzierten Degradationen sicher in den Griff zu bekommen, habe ich einige Fachkollegen angerufen und nach ihrer Meinung gefragt. Die Antworten waren mehr als deutlich.
weiterlesen…