Bald Akkus aus Münster

Karliceks “Leuchtturmprojekt”<

Laut tagesschau.de weihte Noch-Forschungsministerin Anja Karliczek (CDU) am 19.11.2021 im westfälischen Münster ein Forschungszentrum für Batteriefertigung ein – ihr Prestigeprojekt. Es war an diesem Standort lange Zeit umstritten*). Die Ministerin erwartet, dass das Forschungszentrum für “technologische Souveränität in einem wesentlichen Technologiefeld sorgen” werde. Denn an vielen Orten werde intensiv an leistungsfähigen Batterien gearbeitet. Daher gehe es in Münster darum, dass die deutsche Industrie mit der Konkurrenz mithalte und nicht hinterherlaufen müsse. weiterlesen…

AKASOL eröffnet Gigafactory

Europas größte Fabrik für Nutzfahrzeug-Batteriesysteme

Die AKASOL AG hat in Darmstadt ihre “Gigafactory 1”, Europas größte Fabrik für Nutzfahrzeug-Batteriesysteme, feierlich eröffnet. Die hochmoderne Fabrik verfügt einer Medienmitteilung zufolge in der ersten Ausbaustufe über eine Produktionskapazität bis 1 GWh, die bis Ende 2022 sukzessive auf 2,5 GWh ausgebaut wird. Neben dem hessischen Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen, TarekAl-Wazir, nahmen zahlreiche Vertreter aus Politik und Wirtschaft an der Eröffnungsfeierteil. (Foto: AKASOL Gigafactory 1 Darmstadt – Foto © akasol.com) weiterlesen…

BASF und Porsche entwickeln neue Li-Ionen-Batterie für E-Mobilität

Recycling von Produktionsabfällen aus Zellherstellung, um Kreislauf zu schließen

BASF wurde von der Cellforce Group, einem Joint Venture der Porsche AG und Customcells Itzehoe GmbH, als exklusiver Zellentwicklungspartner für ihre Lithium-Ionen-Batterie der nächsten Generation ausgewählt. Im Rahmen der Zusammenarbeit stellt BASF hochenergetische HEDTM NCM-Kathodenmaterialien für leistungsstarke Batteriezellen zur Verfügung, die ein schnelles Laden und eine hohe Energiedichte ermöglichen. Die Cellforce Group mit Sitz in Tübingen wird die Hochleistungsbatterien herstellen. Die Produktionsanlage von Cellforce soll 2024 mit einer Anfangskapazität von mindestens 100 MWh pro Jahr in Betrieb gehen und Batterien für rund 1.000 Motorsport- und Hochleistungsfahrzeuge herstellen. (Foto: Vorprodukte (grünes und braunes Pulver), Lithiumcarbonat (weißes Pulver) und Kathodenmaterialien (schwarzes Pulver) – © BASF SE) weiterlesen…

BMBF: Fragwürdiger Standortzuschlag

Batterieforschung bleibt aber in Münster

Das Handelsblatt ließ an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig: “Rechnungshof prangert unsaubere Standortvergabe bei Batterieforschung an”. Die taz titelte gar: “Gezinkte Karten”. Der Bundesrechnungshof wirft in seinem noch unveröffentlichten Bericht zum Standortbewerbungsverfahren Forschungsfertigung Batteriezelle (FFB) an den Haushaltsausschuss des Bundestages Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) vor, bei der Standortentscheidung für eine Batterieforschungsfabrik in Deutschland ihre Heimat Münster zu Unrecht bevorzugt und die Befangenheiten verschiedener Akteure im Verfahren missachtet zu haben. Die Ministerin sieht sich im Gegenteil darin bestätigt, und darin, dass sie “die Entscheidung bewusst nach unten delegiert” habe. weiterlesen…

Elektroden schneller trocknen – Batterien kostengünstiger herstellen

KIT-Projekt EPIC zielt auf energetische, ökonomische und ökologische Optimierung der Produktion

Mit dem Ausbau der Elektromobilität steigt die Nachfrage nach geeigneten Batterien. Hochwertige Elektroden für Lithium-Ionen-Batterien schneller und energieeffizienter zu trocknen und damit kostengünstiger herzustellen – darauf zielt das am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) koordinierte neue Projekt EPIC. Ein innovatives Trocknungsmanagement in der Elektrodenherstellung senkt die Kosten der Batterieproduktion, verbessert die Umweltbilanz und stärkt den Standort Deutschland. Das Bundesforschungsministerium fördert EPIC mit drei Millionen Euro. weiterlesen…

BASF-Schwarzheide erhält 175 Millionen für Batteriekomponenten

BMWi: “Weiterer Schritt für Batteriestandort Deutschland”

“Für Forschung und Innovation sowie zum Bau von Anlagen für die Produktion und das Recycling von Batteriematerialien” (BMWi-Medienmitteilung) bekommt die BASF 175 Millionen Euro Fördergelder. In Schwarzheide (140 km südlich von Berlin) soll damit eine Kathodenfabrik aufgebaut werden – in zwei Jahren soll die Produktion mit bis zu 200 neuen Arbeitsplätzen laufen. Die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Elisabeth Winkelmeier-Becker, und der brandenburgische Ministerpräsident Dietmar Woidke übergaben am 26.08.2020 gemeinsam einen Zuwendungsbescheid an den Vorsitzenden der Geschäftsführung der BASF Schwarzheide, Jürgen Fuchs. (Foto: BASF Schwarzheide GmbH, Werksansicht – © Goku4711 – Eig. Werk, CC BY-SA 4.0, commons.wikimedia.org) weiterlesen…

BMWi unterstützt Finanzierung einer Batteriezellenfabrik in Schweden mit staatlicher Garantie

443 Millionen Euro

Die Bundesregierung wird die Finanzierung einer Batteriezellenfabrik in Schweden mit einer staatlichen Garantie von 443 Millionen Euro unterstützen. An dem Vorhaben sind laut einer BMWi-Medienmitteilung vom 17.08.2020 mit Volkswagen und der BMW Group Unternehmen der deutschen Automobilindustrie maßgeblich beteiligt. Die Unternehmen gehen mit Northvolt eine strategische Kooperation für die gemeinsame Forschung und Entwicklung ein. weiterlesen…

Elektroautos mit schwerem Klima-Rucksack unterwegs

Ausbau regenerativer Energiequellen zwingend erforderlich

Elektro-Autos gelten als umwelt- und klimaschonender als herkömmliche Antriebsarten wie etwa Benziner oder Diesel-Fahrzeuge. Allerdings können die E-Autos bei Nutzung des deutschen Strommix ihre Klimavorteile gegenüber herkömmlichen Antrieben erst nach mehreren Betriebsjahren und hohen Fahrleistungen ausspielen. Das ist das Ergebnis der Lebenszyklus-Analyse der Forschungsgesellschaft Joanneum Research, aus der der ADAC bereits im August eine Vorabauswertung veröffentlicht hat. Die Untersuchung erfolgte auf Basis eines generischen Fahrzeugmodells, der so genannten „Golfklasse“. Als jährliche Fahrleistung wurden 15.000 Kilometer, als Lebensdauer 15 Jahre angenommen. weiterlesen…

Batterieproduktion in Rekordgeschwindigkeit

Innovative Verfahren machen das KIT zum Technologieführer bei der Herstellung von Batterieelektroden

Mit einem neuen Beschichtungsverfahren gelingt einem Forschungsteam des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) die bislang schnellste Produktion von Elektroden für Lithium-Ionen-Batterien. Gleichzeitig verbessert das neue Verfahren die Qualität der Elektroden und reduziert die Produktionskosten, wie das KIT mit Presseinformation 103 am 30.07.2019 mitteilte. (Foto: Präzise Kanten bei neuer Rekordgeschwindigkeit: Neues Verfahren erhöht Produktionskapazität von Batterieelektroden deutlich. – © Ralf Diehm, KIT) weiterlesen…

Großes Interesse an Förderbekanntmachung für Batterieproduktion

Altmaier: “Voller Erfolg”

Der Förderaufruf des Bundeswirtschaftsministeriums an die Adresse von Unternehmen und Konsortien zum Aufbau einer wettbewerbsfähigen und nachhaltigen Batteriezellproduktion ist einer Medienmitteilung aus dem BMWi zufolge auf hohes Interesse gestoßen. Das BMWi stellt für die Förderung eine Milliarde Euro zur Verfügung. weiterlesen…