Batterieproduktion in Rekordgeschwindigkeit

Innovative Verfahren machen das KIT zum Technologieführer bei der Herstellung von Batterieelektroden

Mit einem neuen Beschichtungsverfahren gelingt einem Forschungsteam des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) die bislang schnellste Produktion von Elektroden für Lithium-Ionen-Batterien. Gleichzeitig verbessert das neue Verfahren die Qualität der Elektroden und reduziert die Produktionskosten, wie das KIT mit Presseinformation 103 am 30.07.2019 mitteilte. weiterlesen…

Großes Interesse an Förderbekanntmachung für Batterieproduktion

Altmaier: “Voller Erfolg”

Der Förderaufruf des Bundeswirtschaftsministeriums an die Adresse von Unternehmen und Konsortien zum Aufbau einer wettbewerbsfähigen und nachhaltigen Batteriezellproduktion ist einer Medienmitteilung aus dem BMWi zufolge auf hohes Interesse gestoßen. Das BMWi stellt für die Förderung eine Milliarde Euro zur Verfügung. weiterlesen…

Regierung erwartet steigende Batterienachfrage

Eigenständige Fertigung mit vollständiger Abdeckung der Wertschöpfungskette angestrebt

Die Bundesregierung hat ihr Interesse an einer Batteriezellproduktion in Deutschland erneut bekräftigt – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag. In ihrer Antwort (19/7406) auf eine Kleine Anfrage (19/6754) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen stellte sie heraus, man strebe die möglichst vollständige Abdeckung der Wertschöpfungskette in der Batterietechnologie am Standort Deutschland an – von den Rohstoffen über die eigentliche Zellproduktion bis hin zu vollständigen Batteriesystemen. “Die Bundesregierung will die Kapazitäten zur Qualifizierung sowie Aus- und Weiterbildung von Fachkräften für Batterietechnologie ausweiten”, heißt es weiter. Derzeit liefen Gespräche der beteiligten Bundesministerien. Die Regierung erwartet, dass die Nachfrage nach Batterien im kommenden Jahrzehnt wegen des Einsatzes von Elektrofahrzeugen, mobilen digitalen Elektrogeräten und stationären dezentralen Energiespeichern zunehmen wird. weiterlesen…

Autobatterien: EU auf Vormarsch


Rennen um „strategisch wichtige Rohstoffe“

Die Europäische Union will eine eigene Lieferkette für „strategische Rohstoffe“ aufbauen, die für die Produktion von E-Auto-Batterien gebraucht werden. Jetzt prescht die EU mit Plänen für den Ausbau der Lithiumabbau-Kapazitäten sowie deren Raffinierung auf europäischem Gebiet vor. Denn mit der Elektrifizierung des Verkehrs beginnt der Wettlauf um die Entwicklung einer Wertschöpfungskette für die Batterieherstellung in Europa – schreibt Frédéric Simon am 22.11.2018 auf EURACTIV.com (übersetzt von Tim Steins) weiterlesen…

“Bis 2030 ein Drittel des weltweiten Batterie-Bedarfs decken”


Wie die Batteriefertigung nach Deutschland kommen soll

Soeben ist das Batterie-Produktions-Konsortium TerraE abgewickelt worden (siehe: solarify.eu/terrae-wird-abgewickelt), da kündigt Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier unverdrossen neue Batterie-Aktivitäten an. Er rechnet ab 2021 mit dem Start einer Batteriezellproduktion in Deutschland. “Die Produktion soll so schnell wie möglich erfolgen”, kündigte er am 13.11.2018 in Berlin an. Der CDU-Politiker erwartet dass sich um den Jahreswechsel 2018/19 neue Konsortien für Batteriezellfertigung bilden, die sein Haus mit insgesamt rund einer Milliarde Euro unterstützen will. Frédéric Simon hat am 14.11.2018 auf EURACTIV.com (mit rtr) (übersetzt von Tim Steins) die wichtigsten Fragen und Antworten zusammengestellt. weiterlesen…

100.000 Euro für Energiespeicherungs-Start-ups


InnoEnergy lanciert weltweiten Wettbewerb

InnoEnergy, der “europäische Innovationsmotor für nachhaltige Energie”, hat am 22.09.2018 einen weltweiten Aufruf für Start-up-Unternehmen im Bereich der elektrischen Energiespeicherung gestartet. Fünfzehn der innovativsten Start-ups im Bereich der nachhaltigen Energie werden ein maßgeschneidertes Paket von Dienstleistungen erhalten; dazu gewinnt das beste Start-up ein Preisgeld von 100.000 Euro. weiterlesen…

Batterieproduktion zu riskant – oder Herausforderung


Bosch gibt Pläne für eigene Batteriezellfertigung vollständig auf – sonnen macht das Gegenteil

Die Robert Bosch AG stuft eine eigene Batterieproduktion als zu riskant ein. Aus wirtschaftlichen Gründen habe man sich daher gegen den Aufbau einer eigenen Zellfertigung entschieden, so eine Medienmitteilung vom 28.02.2018. Denn allein die Anfangsinvestitionen würde sich demnach auf rund 20 Milliarden Euro belaufen. Der Zukauf von Batteriezellen reiche aus und es brauche keine eigene Fertigung. Der Stuttgarter Konzern will aber trotzdem m ab 2020 entstehenden Massenmarkt für Elektromobilität Marktführer werden. Das Batterie-Unternehmen sonnen GmbH greift dagegen weit aus – bis nach Südaustralien. weiterlesen…