Energiesparende Server: Datenspeicherung 2.0

Halbierter Energiebedarf und Vereinfachung komplexer Serverarchitekturen

Ein Forscherteam der Mainzer Johannes-Gutenberg-Universität hat eine Möglichkeit entwickelt, den Energiebedarf beim Schreiben von Daten in Servern potenziell zu halbieren und zudem komplexe Serverarchitekturen zu vereinfachen. Einer Medienmitteilung vom 25.06.2020 zufolge besteht ein Entwicklungsschritt darin, eine ferromagnetische Speicherschicht mit einem Schwermetall wie Platin zu versehen. Der Strom fließt durch das Schwermetall, die Elektronen springen zwischen Schwermetall und ferromagnetischer Schicht hin und her. Der große Vorteil: Auf diese Weise lassen sich die Elektronen viele wiederholte Male nutzen, der Strombedarf beim Schreiben der Daten sinkt um einen Faktor von bis zu tausend.
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BESSY II: Schnelle Elektronik für Datenerfassung

Physiker entwickeln “Zeitmaschine” für Materialforschung

Forscher der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), der Freien Universität Berlin und der Technischen Universität München wollen eine schnelle Elektronik für die Datenerfassung an BESSY II entwickeln. Die neue Elektronik soll es ermöglichen, die Signale aller während des Experiments entstehenden Röntgenblitze aufzuzeichnen. weiterlesen…

Ein einziges Atom als Speicher


Jedes Atom ein Bit

Forscher vom kalifornischen IBM Almaden Research Center in San Jose und dem physikalischen Institut der École Polytechnique Fédérale in Lausanne, sowie der Physik-Fakultät an der chinesischen Universität der Akademie der Wissenschaften haben jetzt gezeigt, wie das Schreiben und Lesen von in einzelnen Atomen gespeicherten Daten funktionieren könnte. Praktikabel sei das allerdings (noch) nicht, schreibt Christian Speicher im Internetportal der Neuen Zürcher Zeitung weiterlesen…

“Ewige” Datenspeicherung erfunden?


Fünfdimesionale Datenspeicherung könnte die Geschichte der Menschheit aufzeichnen

“Wissenschaftler an der Universität Southampton University of Southampton logohaben einen großen Schritt vorwärts in der Entwicklung der digitalen Datenspeicherung getan, der Milliarden Jahre überleben könnte”. Nicht ganz unbescheiden berichtet die südengliche Uni über einen Fortschritt ihrer Lichtelektroniker: Die Bibel als 5D-Kopie - Foto © southampton.ac.ukMithilfe nanostrukturierten Glases haben die Forscher vom Optoelectronics Research Centre (ORC) einen Daten-Speicherungs- und -abrufprozess von fünfdimensionalen (5D) digitalen Daten mit Femtosekunden-Laserschreibern entwickelt. weiterlesen…