Plastikabgabe 2027: Vom Steuerzahler zum Hersteller

1,4 Milliarden Euro überweist Deutschland jedes Jahr nach Brüssel, weil zu viel Plastik im Müll landet. Bisher tragen das die Steuerzahler. Ab 2027 soll die Rechnung bei den Herstellern landen. 80 Cent kostet jedes Kilogramm Plastikverpackungen, das nicht recycelt wird. Bislang zahlt Deutschland diese Rechnung aus dem Bundeshaushalt: rund 1,4 Milliarden Euro pro Jahr. Künftig weiterlesen…

Plastikhersteller müssen künftig in Einwegkunststofffonds einzahlen

Umweltbundesamt errichtet digitale Plattform DIVID zum 1. Januar 2024

Das neue Einwegkunststofffondsgesetz verpflichtet Herstellerinnen und Hersteller die Kosten für in Straßen oder Parks anfallende Abfälle von Einwegkunststoffprodukten zu tragen. Die Unternehmen zahlen dazu eine Abgabe in den Einwegkunststofffonds, der am Umweltbundesamt (UBA) angesiedelt ist und über die digitale Plattform DIVID verwaltet wird. Die Plattform ermöglicht dem UBA eine digitale Abwicklung aller Registrierungen und Einzahlungen abgabepflichtiger Herstellerinnen und Hersteller sowie die Ausschüttung der Mittel insbesondere an Städte oder Gemeinden. (Foto: Der Einwegkunststofffonds soll dabei helfen, dass weniger Müll in der Umwelt landet. – Foto © Jonas Stoll, UBA) weiterlesen…