EU hat bei den Wasserstoff-Patenten weltweit die Nase vorn

München und das Ruhrgebiet weltweit aktivste Regionen bei der Entwicklung von Wasserstofftechnologien

In München werden 2,5 Prozent aller globalen Patente mit Bezug zu Wasserstoff eingetragen. Im Ruhrgebiet sind es 2,2 Prozent. Damit belegen die beiden deutschen Regionen Platz sieben und acht in einem Ranking der Internationalen Energieagentur (IEA) und des Europäischen Patentamts. Tokio belegte mit 7,5 Prozent aller Patente den ersten Platz. Für das Ranking zählten die IEA und das Europäische Patentamt die Erfindungen, für die Patente in mindestens zwei Patentregionen auf der Welt eingetragen wurden. Ist eine Erfindung in mehr als zwei Regionen eingetragen, ist es ein Indikator für eine vielversprechende hochwertige Erfindung, so die Autoren des Rankings. Die Auswertung wurde in einer Studie veröffentlicht, die sich Marian Willuhn für das pv magazine genauer angeschaut hat. weiterlesen…

Fraunhofer IPA: Grüner Wasserstoff macht Industriestandorte resilient

Baden-Württemberg als Beispiel

Grüner Wasserstoff, der dezentral mit Hilfe regenerativer Energiequellen erzeugt wird, hat das Potenzial, den Energiebedarf von Industrie und Schwerverkehr regional zu decken. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Fraunhofer IPA, die am 11.05.2022 veröffentlicht wurde. „Die Nutzung von Grünem Wasserstoff ist ökologisch und ökonomisch sinnvoll“, davon ist Dr. Jürgen Henke überzeugt: „Wasserstoff, der mit Hilfe regenerativer Energien gewonnen wird, lässt sich für verschiedene industrielle Prozesse nutzen, die Herstellung ist klimaneutral und verringert die Abhängigkeit von Gasimporten“. weiterlesen…

Kohlenstoffkreislauf via Elektrolyse schließen

Performance von Zero-Gap Elektrolyseuren steigern

Das CO2 in der Atmosphäre elektrochemisch reduzieren und als Basis für chemische Produkte nutzen – dieses Ziel haben sich zahlreiche Projekte in Industrie und Forschung gesetzt. Im Fokus stehen dabei nicht länger die Entwicklung neuer Katalysatoren und Elektroden, sondern auch Skalierbarkeit und Optimierung vorhandener elektrolytischer Systeme. Eines dieser Systeme – den sogenannten Zero-Gap Elektrolyseur – haben sich Wissenschaftler des Fraunhofer UMSICHT, der Ruhr-Universität Bochum und der RWTH Aachen – einer Medienmitteilung vom zufolge – genauer angesehen. Ergebnis: Sie konnten sowohl die Stabilität des Elektrolyseurs als auch den faradayschen Wirkungsgrad für das produzierte CO über längere Zeit verbessern. weiterlesen…

Wasserstofferzeugung – Vorteile dezentraler Elektrolyseure

Neue Studie des Reiner Lemoine Instituts

Dezentrale Elektrolyseure verbessern die Energieausbeute aus Wind- und Solaranlagen, machen unser Energiesystem resilienter und sparen Netzausbaukosten. Dies zeigt eine Untersuchung des Reiner Lemoine Instituts (RLI) im Auftrag der Ökoenergiegenossenschaft Green Planet Energy eG. Solche dezentral eingesetzten Elektrolyseure nutzen lokale Überschüsse aus Wind- und Sonnenstrom volkswirtschaftlich vorteilhaft für die Produktion von grünem Wasserstoff. Sie können in vielen Netzgebieten in ganz Deutschland wirtschaftlich betrieben werden. weiterlesen…

Serienfertigung für Elektrolyseure in Baden-Württemberg geplant

ZSW und Ecoclean wollen 80 Anlagen im Jahr produzieren

In Baden-Württemberg wollen das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW) und das Unternehmen Ecoclean ein Zentrum für Elektrolyseur-Herstellung etablieren: Das Projekt „EcoLyzer BW“ startet im Januar und will eine international wettbewerbsfähige Produktion von Elektrolyseuren etablieren. Rund 80 Anlagen pro Jahr sollen künftig am Standort Dettingen/Teck für den internationalen Markt gefertigt werden, schreibt 19.01.2022 im Portal pv magazine. weiterlesen…

Skaleneffekte lassen Preise für Elektrolyseure sinken

Hydrogeit Verlag veröffentlicht Marktübersicht und Umfrage über Elektrolyseure

Die Produktion von Wasserstoff gilt weltweit als Zukunftsmarkt. Entsprechend verzeichnen die Elektrolyseurhersteller eine bis dato unbekannte Nachfrage. Zahlreiche neue Akteure drängen auf den Markt. Was heißt das für Technologien und Preise? Und wann kann grüner Wasserstoff mit fossil erzeugtem Wasserstoff konkurrieren? Die Fachzeitschrift HZwei hat für ihre Januar-Ausgabe 2022 eine Umfrage durchgeführt und eine Marktübersicht erstellt. (Foto: Gastanks der Linde-Group in Schiedam – © Raimond Spekking, CC BY-SA 4.0, commons.wikimedia.org) weiterlesen…

Elektrolyseure sollen Massenware werden

Bisher noch weitgehend von Hand produziert

Wer Wasserstoff als Energiequelle nutzen will, braucht Elektrolyseure. Doch die sind rar und teuer, weil sie bisher noch weitgehend von Hand gefertigt werden. Damit sie künftig im industriellen Maßstab produziert werden können, entwickelt ein Forschungsteam vom Fraunhofer IPA einer Medienmitteilung vom 19.01.2022 zufolge derzeit eine durchgängig automatisierte Elektrolyseurfabrik. (Foto: H-TEC-Elektrolyseur in Haurup – m. frdl. Genehmigung © H-TEC SYSTEMS GmbH, Fraunhofer IPA) weiterlesen…

PV-H2 nur 6,23 Euro pro Kilogramm?

Wasserstoff als Energieträger: Techno-ökonomische Bewertung der dezentralen Wasserstofferzeugung in Deutschland

Jüngsten Forschungsergebnissen zufolge könnte grüner Wasserstoff in Deutschland inzwischen mit Wasserstoff aus fossilen Brennstoffen konkurrieren. Ramchandra Bhandari und Ronak Rakesh Shah von der Technischen Hochschule Köln haben sechs verschiedene Szenarien für alkalische und Protonenaustauschmembran Elektrolyseure untersucht und ihr Ergebnis in Renewable Energy publiziert. Mit netzgekoppelten Photovoltaik-Anlagen betriebene alkalische Elektrolyseure werden als kostengünstigste Option identifiziert. Solarify dokumentiert den Text leicht gekürzt. weiterlesen…

Fortschritt für Wasserstoffrepublik Deutschland

Senkung der Herstellungskosten von Elektrolyse-Stacks

Seit April läuft einer Medienmitteilung Technischen Universität Clausthal vom zufolge der das mit fünf Millionen Euro geförderte Verbundprojekt StaR – es soll durch kostenoptimale Stackherstellung grünen Wasserstoff wettbewerbsfähig machen: Gemeinsam werden sechs Projektpartner in den nächsten vier Jahren Design und Herstellung von sogenannten Elektrolyse-Stacks ganzheitlich untersuchen und neue Konzepte, die die Herstellungskosten senken sollen, in der Praxis umsetzen. Elektrolyse-Stacks bilden das Herzstück jeder Wasserelektrolyseanlage, da in ihnen die Umwandlung elektrischer Energie in den Energieträger Wasserstoff stattfindet. weiterlesen…

Innovationspool für konkurrenzfähigen Grünen Wasserstoff im Industriemaßstab

Fraunhofer startet Referenzwerk für Elektrolyseur-Massenproduktion

Fraunhofer-Forschende aus Chemnitz, Görlitz, Aachen, Stuttgart und Halle (Saale) arbeiten in einem neuen Großforschungsprojekt daran, die Kosten der Herstellung von Elektrolyseuren für grünen Wasserstoff um mehr als ein Viertel zu senken. Einer Medienmitteilung vom 27.08.2021 zufolge Gemeinsam bauen sie eine Referenzfabrik auf, um in den nächsten vier Jahren neue Produktionsverfahren zu entwickeln und zu prüfen. Die besten und wirtschaftlichsten Verfahren werden virtuell parallel komplett nachgebaut und in einen Technologiebaukasten überführt, der es Industrieunternehmen erlaubt, vor der Planung einer Fertigung genau zu prüfen, mit welchen Produktionskosten sie für bestimmte Elektrolyseur-Typen rechnen müssen. weiterlesen…