Thema Energie: Einflussnahme auf die öffentliche Meinung

Täglich wird die Diskussion über die Energiewende lauter – nicht nur während des Wahlkampfs und der Regierungsbildung. Die Expertin für erneuerbare Energien Tina Ternus vom Photovoltaikbuero Rüsselsheim hat die Ergebnisse ihrer sehr dataillierten Recherchearbeit samt zahlreichen Querverweisen ins Netz gestellt – ihr Thema: Beeinflussung der öffentlichen Meinung durch interessierte Stakeholder. Ternus fördert zum Teil überraschende Datails ans Tageslicht. Solarify dokumentiert die Arbeit. weiterlesen…

Negativ-Beispiel Australien: Aus für CO2-Steuer

Australien als Beispiel, wie man eine eingeleitete Energiewende abwählen kann: Der neu gewählte konservative Premier Abbott kippte als erste Amtshandlung die weltweit beispielhafte CO2-Steuer und weitere Steuern auf Großgewinne der Minenindustrie. Dabei ist das Land einer der größten Klimasünder. Erst im Juli 2012 waren Steuern auf CO2 und Riesengewinne von Minengesellschaften eingeführt worden. weiterlesen…

FFE: Energiewende vergisst Wärme und Verkehr

Forschungsstelle für Energiewirtschaft: großes Potenzial der Solarthermie

Die Energiewende war eines der beherrschenden Themen der vergangenen Legislaturperiode. Im Wahlkampf wurden bestimmte Einzelthemen zugespitzt, um griffige Wahlkampfaussagen zu generieren. Die Herausforderungen beim Umbau der Energiewirtschaft bleiben jedoch nach Ansicht der Forschungsstelle für Energiewirtschaft bestehen und müssen nun in der kommenden Legislaturperiode bewältigt werden. weiterlesen…

Lesehinweis: Wahlergebnis und Energiewende

Green-Wiwo: Weder Gelb noch Grün wurden vom Wähler honoriert

Die goldene Mitte bei der Energiewende scheinen CDU und SPD zu repräsentieren. Laut CDU sollen die Erneuerbaren bis 2020 auf einen Anteil von mindestens 35 Prozent kommen, die SPD plant mit 40 Prozent. Beide Parteien wollen die Ausnahmen für die Industrie geringfügig beschneiden. Gegensätzliche Positionen haben Rot und Schwarz aber bei der Stromsteuer: Die SPD will sie um 1,6 Milliarden Euro senken, die CDU will dagegen nicht auf die Einnahmen für die Staatskasse verzichten. weiterlesen…

WWF und Germanwatch lehnen BDI-Vorschläge ab

„Anschlag auf die Energiewende“

Der WWF und Germanwatch lehnen die BDI-Vorschläge zur Energiewende ab, da sie „den dynamischen Ausbau der erneuerbaren Energien massiv bedrohen, die konventionelle Stromversorgung stark verteuern und die Bürgerenergiewende ausbremsen würden“ – so eine gemeinsame Eerklärung. Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI)  hatte einen sogenannten Masterplan zur Umstrukturierung des Strommarktes und zur Förderung der erneuerbaren Energien vorgelegt. WWF und Germanwatch: Unter dem Mantel einer objektiven Abwägung vertritt er dabei knallhart Partikularinteressen bestimmter Industrieakteure. Zentrale Bestandteile sind die Einführung einer sogenannten strategischen Reserve, bei der über eine Auktion Stromerzeugungskapazitäten beschafft werden sollen, und ein Auktionierungsmodell für erneuerbare Energien. weiterlesen…

Gestatten, Energiewende

Sommerakademie in der baden-württembergischen Landesvertretung

In fünf Workshops hat die baden-württembergische Landesvertretung in Berlin jenseits des Wahlkampfs eine Sommerakademie zur Energiewende veranstaltet – Titel „Gestatten, Energiewende“. Die Themafragen der Workshops: Braucht die Energiewende einen energie- und wirtschaftspolitischen Masterplan?  Wie viel Klimaschutz verträgt ein „Autoland“ oder wie viel braucht es? Mit welchen Prinzipien und welchen Strukturen wird die Energiewende ein Erfolg? Bürgerbeteiligung – Die Energiewende, umso schneller, umso besser? Solarify dokumentiert die Ergebnisse. weiterlesen…

BDI: EEG-Einspeisevergütung abschaffen!

BDI-Chef Grillo fordert zügige EEG-Reform

Der Präsident des Bundesverbands Deutscher Industrie (BDI), Ulrich Grillo, fordert eine radikale Reform des EEG – vor allem die Abschaffung der Einspeisevergütung: „Wenn die EEG-Reform ausbleibt, fordere ich einen Stopp im Sinne eines konditionierten Moratoriums. Dann wird der BDI dafür kämpfen, die milliardenschwere Förderung der erneuerbaren Energien so lange zu stoppen, bis ein wirklich tragfähiges Gesamtkonzept vorliegt“, schrieb er in einem Kommentar für das Magazin BDI-Agenda. weiterlesen…

Lesehinweis: Seltene Elemente und Energiewende

„Mögliche Knappheit seltener Elemente für die Energiewende“

Ein Aufatz von Alex M. Bradshaw, Benjamin Reuter und Thomas Hamacher in GREEN

Zusammenfassung: In den nächsten Jahrzehnten wird eine globale Verschiebung der Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen und Kernspaltung hin zu verschiedenen Formen der erneuerbaren Energien erwartet. Dieser Prozess wird jedoch von einer starken Nachfrage nach seltenen Rohstoffen begleitet, die keine Energieträger sind, die aber für die Erzeugung, Speicherung, Übertragung und Nutzung dieser Energieformen gebraucht werden. Einige dieser Rohstoffe sind potenziell erschöpflich, andere werden bereits, ob zu Recht oder zu Unrecht, als geochemisch „knapp“ angesehen.
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Umfragen: 93 Prozent für zügigen Ausbau der Erneuerbaren Energien

Klares Votum gegen Förderstopp

Mehr als neun von zehn Deutschen befürworten nach wie vor den Ausbau Erneuerbarer Energien – so das zentrale Ergebnis einer im Auftrag der Initiative Erneuerbare Energiewende Jetzt! im September 2013 durchgeführten Meinungsumfrage von TNS Emnid, die am 18.09.2013 in Berlin der Presse vorgestellt wurde. Diese Zuspruchswerte bestätigen die Ergebnisse anderer Umfragen der vergangenen Monate – wie die Agentur für Erneuerbare Energien im aktuellen Hintergrundpapier der Reihe Renews Kompakt mit dem Titel „Akzeptanz der Bevölkerung gegenüber Erneuerbaren ist ungebrochen“ belegt. weiterlesen…

Österreich: Energiewende als Konjunkturmotor

Studie: BIP durch Erneuerbaren-Ausbau um 1,6 Mrd. höher

Eine am 16. September präsentierte Studie zeigt die Bedeutung der Investitionen in erneuerbare Energien für den Wirtschaftsstandort Österreich. Die Studie wurde in Zusammenarbeit mit dem Dachverband Erneuerbare Energie Österreich von der TU Wien erfasst. Sie zeigt zum Beispiel, dass dank des Ausbaus erneuerbarer Energien  das österreichische Brutto-Inlandsprodukt 2011 um 1, 6 Mrd. Euro höher war, als ohne Investitionen in grüne Energieformen. „Saubere Energie beflügelt die Konjunktur“, so EEÖ-Präsident Josef Plank. „Wir verlangen von der nächsten Bundesregierung diesen Weg fortzusetzen.“ weiterlesen…