Die Tragik des Zeithorizonts


Warum sich die Finanzmärkte bereits heute gegen Risiken des Klimawandels schützen müssen und wie politische Rahmensetzung helfen kann

Germanwatch weist auf eine wichtige Rede aus England hin: Der Klimawandel gefährdet die Stabilität der Finanzmärkte. In welch großem Ausmaß dies jetzt schon absehbar ist, legte Mark Carney – Vorsitzender des Finanzmarktstabilitätsrats der G20 und Gouverneur der Bank of England – in einer Rede vom 29.09.2015 eindrücklich dar. weiterlesen…

Von Weizsäcker: “Zerstörerischer Fortschritt ist kein Fortschritt, sondern Rückschritt”

Ernst Ulrich von Weizsäcker im Solarify-Selbst-Gespräch

Der amtierende Ko-Präsident des Club of Rome und Ko-Vorsitzende des International Panel for Sustainable Resource Management plädiert dafür, von der Kurzfristigkeit wegzukommen, sie destabilisiere die Welt – und sie sei nicht “enkeltauglich”. Er schlägt ein “sich selbst beschleunigendes ‘Ping-Pong’ zwischen Effizienz und Preisen” vor und bringt einen neuen Begriff auf: “Aufkommensneutralität – die kassierten Energiesteuern würden an die Branche zurückgegeben, pro Wertschöpfung oder Arbeitsplatz; so würde die Branche nichts verlieren, aber sie hätte einen Daueranreiz, effizienter mit Energie umzugehen.” weiterlesen…

RNE-Appell an Koalitions-Verhandler

“Das Thema Nachhaltigkeit hat im Wahlkampf kaum eine Rolle gespielt. Deutschland hat ein Festival des kurzfristigen Kalküls erlebt. Das darf jetzt nicht weitergehen. Jetzt muss das Versäumte nachgeholt werden. Der Gedanke der Nachhaltigkeit muss der Politik als Leitschnur vorangestellt werden.” Das sind die Forderungen aus dem Herbst-Statement des Rates für Nachhaltige Entwicklung – und die Forderungen an die beginnenden Koalitionsverhandlungen – Solarify dokumentiert das Statement des turnusgemäß von der Bundesregierung im Juni 2013 für weitere drei Jahre neu berufenen Gremiums (und hat Zwischentitel eingefügt). weiterlesen…

Zukunftslabor Deutschland

“future lab germany – innovationen für die welt von morgen” heißt ein im Murmann-Verlag erschienenes und am 19.07.2013 in Berlin vorgestelltes Buch, dessen Titel bereits Programm ist: “Wie viel Innovation braucht das Land? Wieviel Mut braucht es, um den systemischen Wandel wirklich umzusetzen? Welche Hebel können getätigt werden und was bleibt, wenn sich alles ändert?” fragen die beiden Herausgeber und Co-Autoren Dr. Günther Bachman (Generalsekretär des Rats für Nachhaltige Entwicklung in Berlin) und Prof. Lutz Engelke (Gründer und Geschäftsführer von TRIAD Berlin). Ihr Wahlspruch für das Buch: “Um Wohlstand zu erhalten, müssen wir die Art, wie wir ihn herstellen, grundsätzlich ändern. Erhalten geht nicht durch Festhalten, sondern nur im Wandel”. weiterlesen…

“Wir hätten die Euphorie besser nutzen müssen”

Im Ausland reibt man sich verwundert die Augen darüber, „dass die Deutschen zögerlich werden in der Überzeugung, dass die Energiewende selbstverständlich gelingt”, sagt Klaus Töpfer, Exekutivdirektor des Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) in Potsdam, Umweltminister unter Helmut Kohl und ehemaliger Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen. Ein Gespräch über falschen und richtigen Optimismus und eine Welt, die sich auf grüne Technologien freut. weiterlesen…