Suffizienz nicht Verzicht sondern Gewinn

Scherhorn-Wachstum-oder-Nachhaltigkeit-TitelDas zentrale Menschheitsproblem neben dem Klimawandel und der Armut ist der Substanzverzehr, der Verbrauch der Gemeingüter, seine Ursachen die Fixierung auf Wirtschaftswachstum und kurzfristiges Denken. Die Lösung liegt in einer Politik der Nachhaltigen Entwicklung. Diese wird erst gelingen, wenn langfristiges Denken das kurzfristige abgelöst hat, wenn nicht immer noch mehr Wachstum, sondern Nachhaltigkeit das Ziel der Wirtschaftspolitik ist. Das erfordert eine neue Verantwortlichkeit für die Gemeingüter. Und es ist durchsetzbar, wenn die im Grundgesetz festgelegte Sozialbindung des Eigentums auf das Kapitaleigentum ausgedehnt wird. So der Sozialökonom und Konsumtheoretiker Gerhard Scherhorn, emeritierter Professor an der Universität Hohenheim, in seinem vom Altius Verlag herausgebenen Band “Wachstum oder Nachhaltigkeit”. weiterlesen…

Von Weizsäcker: “Zerstörerischer Fortschritt ist kein Fortschritt, sondern Rückschritt”

Ernst Ulrich von Weizsäcker im Solarify-Selbst-Gespräch

Der amtierende Ko-Präsident des Club of Rome und Ko-Vorsitzende des International Panel for Sustainable Resource Management plädiert dafür, von der Kurzfristigkeit wegzukommen, sie destabilisiere die Welt – und sie sei nicht “enkeltauglich”. Er schlägt ein “sich selbst beschleunigendes ‘Ping-Pong’ zwischen Effizienz und Preisen” vor und bringt einen neuen Begriff auf: “Aufkommensneutralität – die kassierten Energiesteuern würden an die Branche zurückgegeben, pro Wertschöpfung oder Arbeitsplatz; so würde die Branche nichts verlieren, aber sie hätte einen Daueranreiz, effizienter mit Energie umzugehen.” weiterlesen…