IEA korrigiert Urteil über Energiewende

Kapferer: IEA-Länderbericht bestätigt energiepolitische Ausrichtung – BEE freut sich über Änderung der IEA-Kritik – Erfahrungen und Fortschritte bei Umsetzung der Energiewende

Im Gegensatz zu bisher hat die IEA ihre Beurteilung der Energiewende ins Positive korrigiert: In ihrem diesjährigen Länderbericht äußerte sie sich vergleichsweise positiv zur Entwicklung der Energiepolitik in Deutschland. Sie nahm Abstand von ihrer bislang vorherrschenden Kritik am deutschen Atomausstieg. Die Energiewende sei „ehrgeizig, aber machbar“. Die IEA mahnte jedoch an, dass das Angebot der Erneuerbaren „marktkonform“ gesteuert werden und besser der Nachfrage entsprechen müsse. Zudem forderte sie Deutschland auf, seine energiepolitischen Entscheidungen besser mit den Nachbarländern abzustimmen. weiterlesen…

Fracking: Altmaier widerspricht Oettinger

„Im Augenblick nicht vertretbar“

Im Interview mit dem ARD-Morgenmagazin bezog Bundesumweltminister Altmaier am 22.05.2013 gegenüber Christiane Meier Gegenposition zu EU-Umwelt-Kommissar Oettinger. Er glaube und hoffe nicht, dass Oettinger die Klimawende kaputtmachen wolle. Die Europäische Union habe sich immer für mehr Klimaschutz eingesetzt. Doch „im Augenblick funktionieren die Instrumente nicht. Deshalb möchte ich, dass die Europäische Union Vorschläge macht, wie der Zertifikatehandel wieder funktioniert. Europa muss Vorreiter bleiben im Klimaschutz. Insofern brauchen wir keine neue Klimapolitik. Aber wir brauchen eine bessere Klimapolitik.“ weiterlesen…

Die Energiewende sozial verträglich gestalten

Soziale Schieflage bei der Energiewende?

Die aktuelle Debatte um die soziale Verträglichkeit der Energiewende muss versachlicht werden, sonst droht sie das „Gemeinschaftswerk Energiewende“ in eine Schieflage zu bringen.  Das fordert eine Arbeitsgruppe der Plattform Energiewende des Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) in ihrem Bericht „Beiträge zur sozialen Bilanzierung der Energiewende“, der am 21. 05. 2013 in der Kalkscheune in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Die Veranstaltung wurde von IASS-Exekutivdirektor Klaus Töpfer moderiert. weiterlesen…

Österreich: „Energiewende ist schöpferische Zerstörung“

Drei Reserve-Kraftwerke für deutsche Energiewende

Deutschland baut derzeit unter dem Titel „Energiewende“ seine Energieversorgung großflächig auf erneuerbare Energieträger um und schließt seine Atomkraftwerke – schreibt das österreichische Internetportal Solid in einem skeptischen Artikel über einen Besuch des Präsidenten der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, in Wien. weiterlesen…

Deutschland und Frankreich als Motor der Energiewende

Altmaier trifft französische Umweltministerin Batho

Bundesumweltminister Peter Altmaier und die französische Umweltministerin Delphine Batho haben sich getroffen, um die deutsch-französische Zusammenarbeit zum Motor der europäischen Energiewende zu machen. Frankreich will im Zuge seiner beschlossenen Energiewende („transition énergétique“) den Anteil der erneuerbaren Energien an seiner Stromversorgung bis zum Jahr 2020 auf 23 Prozent ausbauen und den Anteil der Kernenergie von derzeit 75 Prozent auf 50 Prozent senken. Deutschland wird den Anteil der Kernenergie von 25 Prozent auf Null reduzieren – die Anstrengungen seien also sehr vergleichbar. weiterlesen…

Edenhofer berät Forschungsforum Energiewende

In Arbeitsgruppe Ökonomie berufen

Aus einer Pressemitteilung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK): „Ottmar Edenhofer, Chefökonom und Forschungsbereichsleiter am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und Direktor des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC), ist  in die Arbeitsgruppe Ökonomie des Forschungsforum Energiewende berufen worden, welche  die politischen Maßnahmen der Energiewende wissenschaftlich begleiten soll. Die interdisziplinäre Initiative geht zurück auf die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften (acatech), die Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften, und war vom BMBF ins Leben gerufen worden. weiterlesen…

IWES: Jürgen Schmid gestorben

Prof. Dr. Jürgen Schmid plötzlich und unerwartet gestorben

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fraunhofer IWES trauern um ihren langjährigen Institutsleiter Prof. Dr. Jürgen Schmid. Plötzlich und unerwartet starb er in der Nacht zum 06.05.2013 im Alter von 68 Jahren an Herzversagen. Jürgen Schmid zählte zu den Pionieren und führenden Experten auf dem Gebiet der Erneuerbaren Energien.
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Sechs Herausforderungen für die E-Wende

Manfred Fischdick in Green Wiwo

In der öffentlichen Diskussion wird die Energiewende in Deutschland häufig mit dem Ausbau erneuerbarer Energien und deren Integration in die bestehende Stromversorgung gleichgesetzt. In der Realität umfasst die Energiewende in Deutschland aber neben der technologischen Herausforderung ein Bündel von sechs weiteren zentralen Herausforderungen. Erst, wenn alle Herausforderung gemeinsam angegangen und geplant werden, kann die Energiewende in Deutschland wirklich gelingen – schreibt Wuppertal-Vize Manfred Fischedick in Green Wiwo. weiterlesen…

Energierevolution in Kuba

Vorbild für Deutschland?

Nahezu unbemerkt von der Öffentlichkeit, aber auch von den Energiefachleuten in Deutschland, vollzog sich in Kuba eine Ener­gierevolution („revolución energética“), die in manchen Aspekten weiter reicht als die Ener­giewende in Deutschland. Im Jahre 2005 rief Kubas Präsident Fidel Castro die „revolución energética“ aus, die weitreichende Maßnah­men umfasste: 2,5 Millionen Kühlschränke wurden durch ein staatliches Programm gegen effizientere Kühlgeräte ausgetauscht. Auch die Umstellung von Glühlampen auf Kompakt-Leuchtstofflampen wurde im Ver­gleich zu Deutschland und der EU bereits um 5 Jahre früher – und zwar vollständig vorge­nommen. weiterlesen…

Studie: E-Wende verfehlt Ziele

Energieverbrauch: Wesentliche Ziele der Energiewende werden bis 2023 nicht erreicht

Die Energiewende wird nach Experteneinschätzung nicht zu dem erwünschten geringeren Energieverbrauch führen. Das ergab eine Studie des Kompetenzzentrums Öffentliche Wirtschaft, Infrastruktur und Daseinsvorsorge e.V. an der Universität Leipzig und der Berliner Strategieberatung SNPC GmbH. Experten aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Wissenschaft waren aufgerufen, gemeinsam ein realistisches Zukunftsbild zum Thema Energiewende und ihren Auswirkungen zu entwerfen. Dabei zeigte sich, dass der Energiebedarf bis 2023 nicht im erwarteten Maße abnehmen wird.
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