„Die Wende – Energie in Bürgerhand“

Kampagne vorgestellt – Kritik an Energiepolitik der Bundesregierung

„Energie in Bürgerhand“ – dies ist die zentrale Forderung, die eine breite gesellschaftliche Initiative in den Mittelpunkt einer Kommunikationskampagne zur Bundestagswahl stellt. Die Kampagne wird vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der GLS Bank Stiftung, dem Netzwerk „Energiewende Jetzt“, der Bürgerenergie Berlin, der 100 prozent erneuerbar stiftung und der Haleakala Stiftung getragen und wurde am 08.03.2013 in Berlin vorgestellt. Ziel sei es herauszustellen, dass der Erfolg der Energiewende auf bürgerschaftlichem Engagement beruhe, oft unterstützt von kommunalen Akteuren und dem regionalen Mittelstand. weiterlesen…

Wirtschaft rüffelt Regierung

BDA empfiehlt „dringend“, Projektmanagement der Energiewende zu verbessern

Im Rahmen einer Pressekonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und Handwerkspräsident Otto Kentzler  zu Beginn der Münchner Handwerksmesse am 08.03.2013 ermahnte BDA-Präsident Dieter Hundt die Kanzlerin „dringend, das Projektmanagement der Energiewende zu verbessern. Der Neubau von  Leitungen, Speichern und Kraftwerkskapazitäten ist nach unserer Beurteilung in Verzug. Darüber  hinaus sollten die Anreize für Energieeffizienz für Privathaushalte und die Wirtschaft weiter  im Auge behalten werden. Sie sind ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg der Energiewende.“ Die Kanzlerin  will „sich dafür einsetzen, dass deutsche Unternehmen nicht zusätzlich durch Energiekosten belastet werden.“ weiterlesen…

Duin: Ingenieurskommission statt Ethik

Reaktion auf Energiewende: „Flickschusterei“

Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsminister fordert eine besser Koordinierung der Energiepolitik der Bundesregierung. In einem Interview am 08.03.2013 mit dem Deutschlandfunk sagte er, „hätte von Anfang an an der Stelle von Kanzlerin Merkel vor zwei Jahren nicht eine Ethikkommission eingerichtet, sondern eine Ingenieurskommission, um deutlich zu machen, wer eigentlich was tun muss.“ Es gehe „gar nicht darum, ob hier unterschiedliche Minister zuständig sind, sondern darum, dass eine Politik aus einem Guss vorbereitet wird“. Das könnten auch zwei oder drei Minister tun. Aber es fehle die Koordinierung. Stattdessen werde klein-klein gespielt. weiterlesen…

Kraft: „Es muss fair zugehen“

NRW-Ministerpräsidentin im ZDF: „EEG bedarf Grundrevision“

In einem Interview mit dem ZDF-heute-journal forderte Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) am 07.03.2013, es müsse bei der Energiewende „fair zugehen“. Eineseits müsste darauf geachtet werden, „dass hier nicht  gegeneinander gespielt wird. Denn die Unternehmen sichern bei uns Arbeitsplätze. Es geht darum,  Investitionen auch in Deutschland noch in Zukunft stattfinden zu lassen. Denn die hängen ja häufig  an den Strompreisen.“ weiterlesen…

Kommentar-Echo zum Energiegipfel: Ernüchternd

ARD: Angela Merkel führt nicht, sie moderiert

Der Gipfel im Kanzleramt sollte Entschlossenheit demonstrieren, aber gezeigt hat er vor allem Hilflosigkeit. Angela Merkel führt nicht, sie moderiert. Zwei Jahre nach Fukushima treffen sich die immer gleichen Akteure und kämpfen um ihre Interessen… Kurz zusammengefasst: ja, wir sind für die Energiewende, aber bitte nicht auf unsere Kosten. Und Union und FDP reagieren hasenfüßig und betonen derzeit eher die Kosten der Energiewende als die Chancen…
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Energiewende wird akademisch

Neues Forschungsforum für die Energiewende: „Energiesysteme der Zukunft“

„Alle Akteure, die wichtigsten Köpfe und die besten Ideen gehören an einen Tisch“ – mit diesen Worten eröffnete Bundesforschungsministerin Johanna Wanka im Rahmen einer Pressekonferenz im BMBF am 04.03.2013 die neue Nationale Dialogplattform „Forschungsforum Energiewende“ – und mit der Frage: “Wie kann der Prozess, in dem die Forschung Impulsgeber und Motor für die Energiewende ist, moderiert und, was die einzelnen Player tun, möglichst effektiv koordiniert werden? Uns geht es auch darum, dass das, was insgesamt erforscht wird, rückgekoppelt wird in die Gesellschaft, auch in die Wirtschaft, auch in die Industrie.“ Siehe auch die Berichterstattung auf solarify.eu. weiterlesen…

Ein Fahrplan für die Energiewende

„Energiesysteme der Zukunft“ – ein Projektvorhaben der deutschen Wissenschaftsakademien
Forschungsplattform zur Energiewende

Ziel des Vorhabens „Energiesysteme der Zukunft“ der deutschen Wissenschaftsakademien ist es, die in Deutschland im Themenfeld Energie vorhandene wissenschaftliche Expertise interdisziplinär zu bündeln und auf die zentralen Fragestellungen der Energiewende auszurichten. Neben der technologischen Machbarkeit werden auch ökonomische und rechtliche Fragen sowie Aspekte der effizienten Ressourcennutzung und der gesellschaftlichen Akzeptanz adressiert. weiterlesen…

German Energy Transition

“The German Energy Transition –   Arguments for a renewable energy future
Erste englischsprachige Webseite zur deutschen Energiewende online  www.energytransition.de

„Energiewende“ hat es neben „Kindergarten“ und „Autobahn“ in den  englischen Wortschatz geschafft. Denn kein anderes Land wird  so stark mit dem Boom der erneuerbaren Energien und dem Ausstieg  aus Kohle- und Atomkraft verbunden, wie Deutschland. Doch die  deutsche Energiewende wird im Ausland nicht nur mit großem Interesse,  sondern auch mit Skepsis verfolgt. Die fossil-nuklearen Beharrungskräfte  versuchen die deutsche Energiewende als Irr- und Sonderweg darzustellen,  der die Versorgungsicherheit in Deutschland gefährdet, Arbeitsplätze vernichtet  und letztlich unbezahlbar ist. Denn wenn es einer Wirtschaftsmacht wie  Deutschland gelingt, seine Industrie ohne Atomkraft auf Basis erneuerbarer  Energien zu betreiben, wäre das eine Blaupause für andere Länder,  den alten Energien den Rücken zu kehren. weiterlesen…

Milliarden-Loch im Energie- und Klimafonds

Töpfer fordert erneut Projektmanager für Energiewende
Hildegard Müller: Staat soll EEG-Mehrwertsteuer zurückgeben

Wie der Spiegel (09/2023) berichtet, droht der Bundesregierung ein  Engpass in der Finanzierung der Energiewende. Der Energie- und Klimafonds vereichne nämlich wöchentlich einen Fehlbetrag von 30 Millionen Euro – für 2013 summierten sich die Minereinnahmen auf 1,2 Millairden. Bis 2017 könnten sich die Ausfälle auf rund acht Milliarden Euro erhöhen. Das gefährde wichtige Förderungen der Energiewende. Schuld an den Löchern im Fonds sei am abgestürzten CO2-Zertifikate-Preis. Schäuble und Altmaier möchten gerne die Zertifikate verknappen – Rösler blockiert. weiterlesen…