Österreichs Strom-Overshoot-Day

Rechnerisch: Bis Silvester nur mehr Kohle, Erdgas und Atomstrom

Mit dem 01.10.2021 ist – einer Medienmitteilung der IG Windkraft zufolge – der in Österreich erzeugte Strom aus Erneuerbaren rein rechnerisch aufgebraucht. Ab da werden tonnenweise Kohle und Erdgas verbrannt und Atomstrom aus den Nachbarländern importiert, um die Stromversorgung sicherzustellen. „Mit dem Beschluss des EAG (Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz) vor der Sommerpause sind jetzt die Bundesländer gefordert, den Bau der Ökostromkraftwerke auch zu ermöglichen“, fordert Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft: „Dafür müssen neue Zonen für den Windkraftausbau ausgewiesen, die Genehmigungsbehörden ordentlich ausgestattet und die Verfahren vereinfacht werden.“ weiterlesen…

Kohle wichtigster Energieträger

Statistisches Bundesamt zur Stromerzeugung im 1. Halbjahr 2021: Windarmes Frühjahr führt zu 21 % weniger Strom aus Windkraft

Der in Deutschland erzeugte und in das Stromnetz eingespeiste Strom stammte im 1. Halbjahr 2021 mehrheitlich aus konventionellen Energieträgern. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am 13.09.2021 mitteilte, stieg die Stromerzeugung aus konventioneller Energie gegenüber dem 1. Halbjahr 2020 um 20,9 % und machte einen Anteil von 56,0 % an der gesamten Stromerzeugung aus. Wichtigster Energieträger war aufgrund des windarmen Frühjahrs die Kohle. weiterlesen…

Globaler Vergleich der Lebenszyklus-Treibhausgasemissionen

ICCT über E-Autos und Abgase

E-Autos haben im Vergleich der verschiedenen Fahrzeugantriebe die geringste Treibhausgasbilanz – das ist das Ergebnis einer am 20.07.2021 veröffentlichten Untersuchung des International Council on Clean Transportation (ICCT), einer unabhängigen Forschungsorganisation, die sich mit sauberer Mobilität beschäftigt. Bekannt wurde der ICCT durch die Aufdeckung des Diesel-Skandals. Die umfassende Ökobilanz (Life Cicle Assessment, LCA) untersucht die Treibhausgasemissionen von Personenkraftwagen, einschließlich SUVs. weiterlesen…

Neue Erneuerbare billiger als alle fossilen Energieträger

EE brächten Schwellenländern Kosteneinsparungen von 156 Mrd. USD

Der Anteil der erneuerbaren Energien, deren Kosten unter der wettbewerbsfähigsten fossilen Brennstoffoption liegen, verdoppelte sich im Jahr 2020, wie ein Bericht der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) zeigt. 162 GW bzw. 62 % der gesamten Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien, die im letzten Jahr zugebaut wurden, wiesen niedrigere Kosten als die billigste neue fossile Brennstoffoption auf. (Titel: Kosten der regenerativen Stromerzeugung im Jahr 2020 – © IRENA.org) weiterlesen…

Deutliche Überlegenheit von EE gegenüber Fossilen

Fraunhofer ISE untersuchte zum fünften Mal Stromgestehungskosten

Forscher des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE haben einer Medienmitteilung vom 22.06.2021 zufolge die bereits fünfte Auflage ihrer Studie zu den Gestehungskosten für Strom aus erneuerbaren Energien vorgelegt. Darin analysieren sie die aktuellen Kosten und prognostizieren die weitere Entwicklung auf Basis von technologiespezifischen Lernraten und Marktszenarien bis zum Jahr 2040. (Grafik: Stromgestehungskosten für erneuerbare Energien und konventionelle Kraftwerke in Deutschland – © Fraunhofer ISE) weiterlesen…

BGR-Analyse: China setzt auf Kohle u n d Erneuerbare

Januar und Februar 2021: Zuwachs mehr als gesamte Jahresförderung deutscher Braunkohle

Während die wirtschaftliche Entwicklung in vielen Ländern noch immer durch die Pandemie belastet ist, hat sich Chinas Wirtschaft zu Beginn des Jahres 2021 weiter von der Corona-Krise erholt – auch dank eines starken Wachstums der Industrieproduktion. Eine Entwicklung, die sich auch in einem wachsenden Energiebedarf widerspiegelt. Nach Recherchen der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) auf Basis vorliegender Daten ist die Kohleförderung in China im Januar und Februar um ein Viertel gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen. Aber auch beim Ausbau der erneuerbaren Energien legt China weiter massiv zu. weiterlesen…

Wendepunkt auf dem EU-Strommarkt

Erneuerbare Energien überholen europaweit fossile Energieträger

Gute Nachrichten vom europäischen Strommarkt! Erstmals war der Anteil der Erneuerbaren Energien im ersten Halbjahr 2020 größer als der fossiler Energieträger. „Das ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einer 100 Prozent von Erneuerbaren Energien getragenen europaweiten Energiewende“, sagt Simone Peter, Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie e.V. (BEE). „Wir dürfen uns aber nicht darauf ausruhen, sondern es nur als einen weiteren Schritt für ein perspektivisch emissionsfreies Europa betrachten.“ weiterlesen…

Erneuerbare Energieträger schlagen fossile

17 Stunden lang 100 Prozent Erneuerbare am ersten Juli-Wochenende

Das zeigt die Datenbank „Smard“ der Bundesnetzagentur. Nach Angaben von Energy Charts des Fraunhofer ISE lag der Anteil von Photovoltaik, Windkraft und Co. in der vergangenen Woche bei 61,6 Prozent und damit vor Kohle und Co., schreibt am 07.07.2020 auf pv magazine. weiterlesen…

Trumps Finanzverordnung könnte nach hinten losgehen

Ölindustrie und Erneuerbare Energien werden möglicherweise gleichermaßen getroffen

Eine von der Trump-Regierung vorgeschlagene Regelung nimmt steigende steigende nachhaltige Investitionstrends aufs Korn, aber könnte gleichzeitig den Interessen an fossilen Brennstoffen, die sie ja schützen will, schaden, schreiben Kelsey Brugger und Heather Richards am 29. Juni 2020 in E&E News. Die Trump-Regierung will klimafreundliche Investitionen, etwa von Pensionsfondsmanagern, die nach Ansicht des Arbeitsministeriums soziale Ziele über Gewinne stellen würden, erschweren. weiterlesen…

IEA setzt jetzt doch mehr auf Erneuerbare Energie

Staaten sollen drei Billionen Dollar in nachhaltige Energie investieren

PV und Wind bei Bitterfeld - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft- 20150418_163751In einem Sonderbericht zur nachhaltigen Erholung von der Coronavirus-Pandemie hat die Internationale Energieagentur (IEA) am 18.06.2020 einen Plan vorgelegt, wie die Konjunktur mithilfe des Energiesektors angekurbelt werden kann. Der Plan ist auf die Jahre 2021 bis 2023 ausgelegt und wurde zusammen mit dem Internationalen Währungsfonds erarbeitet, wie Florence Schulz für EURACTIV.de berichtet. weiterlesen…