Schwieriges Thema: Internationale Zertifizierung von Wasserstoff
Analyse von dena und Weltenergierat: Können elf erneuerbare Wasserstoffstandards global harmonisiert werden?
Die Zertifizierung von erneuerbarem Wasserstoff und seinen Derivaten ist ein zentrales Instrument, um die erneuerbaren Eigenschaften des Energieträgers und damit die Einhaltung der Anforderungen an die H2-Produktion nachzuweisen. Der erneuerbare Wasserstoff wird dadurch von seinem chemisch identischen fossilen Äquivalent unterscheidbar. Zertifizierung ist eine Voraussetzung für den Handel mit erneuerbarem Wasserstoff und seinen Derivaten sowie die Herausbildung eines globalen H2-Markts. Ein weltweit einheitliches Zertifizierungssystem gibt es jedoch bislang nicht. Das neue Analysepapier der Deutschen Energie-Agentur (dena) und des Weltenergierat – Deutschland (WEC) „Global Harmonisation of Hydrogen Certification“ untersucht einer gemeinsamen Medienmitteilung vom 20.01.2022 zufolge, inwiefern sich ein globales Zertifizierungssystem für erneuerbaren Wasserstoff realisieren lassen könnte. weiterlesen…
Viele Regierungen und auch die Europäische Kommission streben die Klimaneutralität für das Jahr 2050 oder früher an. Ein Baustein in vielen Plänen ist der Import von grünem Wasserstoff und Methan aus Nordafrika oder dem Mittleren Osten, wo der verlässliche Sonnenschein geringe Stromkosten für den Betrieb von Elektrolyseuren verspricht. Doch noch ist unklar, wie Regierungen den internationalen Handel mit grünen Kraftstoffen wirtschaftlich gestalten. Eine Studie unter Beteiligung der
Laut einer Analyse der
Die Europäische Kommission hat – einer
Jüngsten Forschungsergebnissen zufolge könnte grüner Wasserstoff in Deutschland inzwischen mit Wasserstoff aus fossilen Brennstoffen konkurrieren. Ramchandra Bhandari und Ronak Rakesh Shah von der
Zur weiteren Erforschung klimaneutral erzeugten Wasserstoffs entsteht an der
Um in den nächsten Jahren die Versorgung mit grünem Wasserstoff zu sichern, ist Deutschland auf Importe angewiesen. Deutschland wird seinen bis 2030 entstehenden Bedarf an grünem Wasserstoff aber nicht mit Importen decken könnten- so eine am 18.11.2021 veröffentlichte Untersuchung des
Um den Klimawandel zu begrenzen, sind weltweite gemeinsame Anstrengungen notwendig, und es müssen internationale Allianzen geschmiedet werden. Koordiniert von