Neue Technologien für smartes Energienetz


Deutsch-Finnisches Verbundprojekt FUSE gestartet

Ob die Energiewende gelingt, hängt maßgeblich von der Digitalisierung der immer komplexeren Energienetze ab. So führt etwa die Zunahme wetterabhängiger Erneuerbarer Energien zu erheblichen Schwankungen in der Stromproduktion. Die Netze intelligenter verknüpfen soll das nun gestartete Kooperationsprojekt FUSE, das vom Robotics Innovation Center des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) geleitet wird – so eine Medienmitteilung vom 22.08.2018. Darin entwickelt ein deutsch-finnisches Konsortium Informations- und Kommunikationstechnologien basierend auf Künstlicher Intelligenz, um die Effizienz der Energienetze zu steigern und die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. weiterlesen…

Smartes Risikomanagement


7. Energiewende-Trialog: “Wie schaffen wir robuste digitalisierte Energieinfrastrukturen?”

Was funktioniert, macht keine Schlagzeilen – wie die europäische Stromversorgung. Einer der letzten folgenreichen Ausfälle war im Herbst 2006. Nach dem schlecht koordinierten Abschalten zweier Leitungen blieben fast zehn Millionen europäische Haushalte ohne Strom. Den Ausfall hätte der konsequente Einsatz von Informationstechnologien wahrscheinlich verhindert. Mittlerweile tragen diese im verstärkt dezentralen und von Erneuerbaren geprägten Energiesystem zur Versorgungssicherheit bei.Gleichzeitig macht die Digitalisierung Störungen durch Datenfehler oder Hackerangriffe wahrscheinlicher. Über Chancen und Risiken diskutierten Energiefachleute beim siebten Trialog der HUMBOLDT-VIADRINA Governance Platform und des Akademienprojekts „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) am 15.12.2017 in Berlin. weiterlesen…

IKT helfen Klimaziel zu erreichen


Studie #SMARTer2030: Informations- und Kommunikationstechnologien können wirtschaftlichen Nutzen schaffen und Deutschland bei der Erreichung der Klimaziele helfen

GeSi logoDie Bundesregierung hat mit zwei Projekten auf den schleppenden Klimaschutz-Fortschritt reagiert: den nationalen Plan zur Erhöhung der Energieeffizienz und das „Aktionsprogramm Klimaschutz 2020“. Ihre eigene Expertenkommission kam jedoch zu dem Ergebnis, dass „immer noch eine ganz beachtliche Lücke“ die Realisierung des Ziels gefährde. Um rund 288 Millionen Tonnen CO2 können IKT-Lösungen die deutschen Emissionen senken und gleichzeitig die Wirtschaft beleben – so eine Studie der Global E-Sustainability-Initiative. Allerdings bedarf es dazu Anreize durch die Politik. weiterlesen…