Katalysator für Brennstoffzellen

Projektstart: Scale-up und Formgebung von Katalysatoren für Brennstoffzellen

Katalysatoren sind unverzichtbare Bestandteile für Brennstoffzellensysteme. Das Fraunhofer UMSICHT und der Brennstoffzellenproduzent GenCell haben ein Projekt gestartet, um größere Mengen eines neuartigen Katalysators für Praxistests in Brennstoffzellen herzustellen. Der Katalysator könne effizient Ammoniak zu Wasserstoff und Stickstoff umwandeln, heißt es in einer Instituts-Pressemeldung vom 09.04.2019. weiterlesen…

Edelmetallfrei, aber so aktiv wie Platin


Neues System könnte leistungsfähige Katalysatoren verbilligen

Als Katalysator für die Sauerstoffreduktion, die zum Beispiel in Brennstoffzellen oder Metall-Luft-Batterien ausschlaggebend ist, setzt die Industrie bisher Platinlegierungen ein. Das teure und seltene Metall setzt der Produktion enge Grenzen. Forscher der Ruhr-Universität Bochum (RUB) und des Max-Planck-Instituts für Eisenforschung haben jetzt eine aus fünf Elementen bestehende Legierung entdeckt, die edelmetallfrei und genauso aktiv ist wie Platin. Sie berichteten im Journal Advanced Energy Materials vom 21.10.2018. weiterlesen…

Neuer Nanokatalysator zur Wasserstoffgewinnung


E-Fuel bald billiger?

Forscher aus Cordoba, Madrid und Moskau haben möglicherweise eine wichtige Entdeckung gemacht: Wasserstoffproduktion mit Licht unter Einwirkung von Katalysatoren mit Ruthenium-Nanopartikeln. Allerdings war einem Artikel auf Phys.org zufolge Rafael Luque (ebenfaklls Cordoba) an der russischen Universität der Völkerfreundschaft in Moskau (RUDN) der erste, der mit Ruthenium-Nanopartikel-Katalysatoren unter dem Einfluss von sichtbarem Licht und UV-Strahlung Wasserstoff herstellte. In Zukunft können solche Katalysatoren für die großtechnische Herstellung von Wasserstoffkraftstoff unter dem Einfluss von Sonnenlicht eingesetzt werden. Die Ergebnisse der Studie wurden in Applied Catalysis B: Environmental publiziert. weiterlesen…

“Selbstverteidigung” gegen Sauerstoff für Katalysatoren entwickelt


Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Chemische Energiekonversion in Mülheim an der Ruhr entwickeln Strategie, die einen bio-inspirierten molekularen Katalysator mit Hilfe einer Polymermatrix stabilisiert

Dieser Katalysator ist einer der effizientesten molekularen Katalysatoren für die Wasserstoffoxidation, der mit geringen Energieverlusten und hoher Aktivität arbeitet und damit eine Alternative zu teuren Metallen wie Platin darstellt. Sein Design wurde von der Natur inspiriert; er ahmt Eigenschaften, der Hydrogenasen nach, den Enzymen, die Wasserstoffproduktion oder -oxidation mit Hilfe von auf der Erde reichlich vorhandenen Metallen wie Nickel und Eisen katalysieren. Wie das Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion am 16.04.2018 mitteilte, wurde diese Gemeinschaftsarbeit kürzlich in Nature Communications veröffentlicht und von den Editoren hervorgehoben. weiterlesen…