„Zwei-Grad-Grenze“: Aufmerksamkeit schwindet

Zeppelin-Universität: Debatte zur Klimapolitik verliert „Zwei-Grad-Obergrenze“ aus dem Blick

Bei der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen 2009 verständigte sich die internationale Staatengemeinschaft auf das globale Klimaschutzziel der „Zwei-Grad-Obergrenze“. Es sollen Maßnahmen ergriffen werden, die durchschnittliche Erwärmung der Erde unter zwei Grad gegenüber vorindustriellen Werten zu halten. Die „Zwei-Grad-Obergrenze“ wurde daraufhin zum Leitthema der gesellschaftlichen Debatte über den Klimawandel. Fünf Jahre danach jedoch spielt sie praktisch keine Rolle mehr. Welche Ursachen, welche Folgen hat das? Das hat Prof. Dr. Markus Rhomberg, Inhaber des Lehrstuhls für Politische Kommunikation an der Zeppelin Universität (ZU), im Auftrag des Umweltbundesamts untersucht. weiterlesen…

Australien endgültig ohne CO2-Steuer

Klimaleugner Abbott schafft Abgabe ab und senkt angeblich Energie-Preise

Bisher weltweit einmalig: Zum ersten Mal kippt ein Land ein Klimaschutzgesetz. Der Gesetzesvorschlag der australischen Regierung zur Abschaffung der CO2-Steuer ist verabschiedet. Mit 39 zu 32 Stimmen stimmte die zweite Parlamentskammer, der Senat, für die Abschaffung der seit zwei Jahren geltenden CO2-Steuer. Diese war erst vor zwei Jahren unter der sozialdemokratischen Vorgängerregierung eingeführt worden. Australiens konservativer Premier Tony Abbott bezeichnete die Abschaffung als „wunderbare Nachricht für Australiens Familien und die kleinen Unternehmen“. [note Australiens Wetterkarte mit einem Farbton mehr – © Australian Bureau of Meteorology] Die Steuer habe Unternehmer und Haushalte belastet und keinen Beitrag zum Klimaschutz geleistet. Abbott will die Industrie nun statt mit der Steuer „zu bestrafen“ für CO2-Einsparungen finanziell belohnen. Die Wirtschaft könne „aufatmen“, sagte er. weiterlesen…

Kondensstreifen klimaschädlich

Lesehinweis: Kalter Wasserdampf hält Wärme fest

Die von Flugzeugen in großer Höhe am Himmel hinterlassenen Kondensstreifen hält ein Team aus drei englischen Forschern für klimaschädlich. Sie empfehlen gar, Flugrouten zu ändern, um Zonen, in denen sich die künstlichen Wolken bilden, zu umfliegen – so energiezukunft.eu. Ihre Ergebnisse dürfen nicht verwechselt werden mit den Glaubenssätzen der sogenannten „Chemtrails“*) einiger Verschwörungstheoretiker. weiterlesen…

german.china.org: Klimawandel neues Bindeglied China – USA

Vergleichbare Herausforderungen

Der offizielle chninesische Internetpressedienst macht den USA Avancen: Erneuerbare Energien, Umweltschutz und der Klimawandel würden „neue Bindeglieder zwischen China und den USA werden“, sagte laut German.china.org ein chinesischer Beamter zu Beginn des sechsten Chinesisch-Amerikanischen Strategie- und Wirtschaftsdialogs (SED). weiterlesen…

Singapur bereitet sich auf Klimawandel vor

Verstärkte Bemühungen

Als tief liegender kleiner Inselstaat ist Singapur sehr anfällig für die Auswirkungen des Klimawandels. Die Regierung hat jetzt eine Studie in Angriff genommen, um das Land besser gegen die  Tücken der unsicheren Klimaszenarien in Südostasien zu wappnen. Die Regierung lässt dafür Auswirkungen des Klimawandels auf Straßen, Abwassersystem, Kraftwerke und andere Infrastruktur untersuchen. IPCC-Wissenschaftler erklärten bei einer Klimakonferenz, der Klimaschutz eröffne die größten wirtschaftlichen Möglichkeiten des Jahrhunderts. weiterlesen…

Zukunftscharta: Deutschland Vorbild beim Klimaschutz?

Zukunftscharta „EINEWELT – unsere Verantwortung“ – Deutschland muss Vorbild sein beim Klimaschutz

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und Bundesentwicklungsminister Gerd Müller haben die führende Rolle Deutschlands beim internationalen Klimaschutz und der Bewältigung der Folgen des Klimawandels betont. Die westlichen Industrieländer und allen voran Deutschland mit seinem technischen Know-how und Wissen in Umwelt- und Energietechnik hätten herausragende Lösungen für die globalen Klimaherausforderungen zu bieten, sagten die beiden Minister im Rahmen der Veranstaltung „Klimawandel und Entwicklung – Chancen nutzen weltweit“. weiterlesen…

Die große Wette auf die Selbstzerstörung

Klimapolitik und fossile Industrien
Gastbeitrag von Jörg Haas

Die große Mehrheit der Menschen kann vom raschen Übergang zu einem regenerativen Energiesystem nur profitieren. Doch der Einfluss fossiler Interessen auf die Politik ist kaum zu überschätzen. Börsennotierte und staatseigene Öl-, Gas- und Kohlefirmen blockieren mit demokratiefeindlichen Methoden jede ambitionierte Klimapolitik, um ihr Geschäftsmodell zu schützen. weiterlesen…

Klimawandel in Kenia – starke Einbußen beim Teeanbau

Ernten und Einnahmen schrumpfen

In Kenia machen sich mehr und mehr die Folgen des Klimawandels bemerkbar. Das bekommen jetzt die Landwirte zu spüren. Daniel Njau, ein Kleinbauer aus dem Landkreis Nyeri in Zentralkenia, muss eine schwere Entscheidung treffen. Entweder bleibt er beim Teeanbau, dem der Klimawandel stark zusetzt, oder aber er wechselt zu Agrarprodukten, die nicht so anfällig für den Klimawandel sind. „Tee reagiert sehr sensibel auf jede noch so kleine Wetteranomalie“, sagt er. Ein Bericht von „Gebende Hände – Gesellschaft zur Hilfe für notleidende Menschen in aller Welt„. weiterlesen…

Klimafolgen schlimmer als befürchtet

Nocholas Stern rechnete nach

Wenn die Erderwärmung weiter zunimmt, kann das die Menschheit vor größere Problemen stellen als bisher befürchtet: Der britische Ökonom Nicholas Stern vom Grantham Research Institute on Climate Change and the Environment an der London School of Economics warnt in einer Studie davor, dass der Klimawandel größere ökonomische Schäden anrichten könnte, als bisher gedacht. Das liege vor allem an fehlerhaften Rechenmodellen, u.a. dem sogenannten DICE (Dynamic Integrated Climate-Economy)-Modell, das Stern mit seinem Kollegen Simon Dietz überarbeitet hat. weiterlesen…

NASA: Wärmster Mai seit 1880

Rekord-Mai

Die NASA hat am 18. 06. 2014 den globalen Temperaturmittelwert für Mai veröffentlicht, schreibt Stefan Rahmstorf auf scilogs.de. Der Mai  sei mit +0,76 °C (relativ zum langjährigen Mittelwert 1951-1980) der wärmste Mai seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1880 gewesen. Am zweitwärmsten seien der Mai 2010 und der des Jahres 2012 mit +0,70 °C gewesen. Dieser Mai folgt den ebenfalls bereits besonders warmen Monaten März (+0.71 °C) und April (+0.73 °C). „Kleine Korrekturen durch verspätet eintrudelnde Messdaten aus manchen Ländern kann es wie immer in den nächsten Wochen noch geben, in der Regel bewegen sich diese aber im Bereich von ein oder zwei Hundertstel Grad, sodass der neue Rekord wohl fest steht“, so Rahmstorf. weiterlesen…