Konrad Adenauers Klimareport 2014

„Energiesicherheit und Klimawandel weltweit“

In den vergangenen Jahren ist die Energiepolitik zunehmend ins Zentrum der klimapolitischen Diskussion gerückt. Die Frage der Nutzung von Energie aus fossilen und Erneuerbaren Energien wird dabei sehr unterschiedlich beantwortet. Der Klimareport 2014 der Konrad-Adenauer-Stiftung entstand aus vielen Beiträgen der KAS-Auslandsbüros. Sie vermitteln einen Überblick zu den jeweiligen klima- und energiepolitischen Wahrnehmungen in den ausgewählten Ländern. weiterlesen…

Klimapause nur von kurzer Dauer

Züricher Forscher erklären Erwärmungs-Pause – andere nehmen Atlantik ins Visier

In den vergangenen 16 Jahren wurde es auf der Erde im Mittel kaum wärmer. ETH-Wissenschaftler fanden vor allem drei Gründe dafür. Und sie betonen, dass die Klimaerwärmung wohl bald weitergehen werde. Die Gründe:

  1. El-Niño und das Gegenphänomen La Niña
  2. Sonnenstrahlung durch Sonnenflecken in den letzten Jahren weniger intensiv
  3. Die großen Vulkanausbrüchen, wie bei auf Island

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Antarktis-Schmelze droht mit schnellerem Meeresspiegel-Anstieg

Antarktis könnte Meeresspiegel bis zu 37 cm ansteigen lassen

Der Eisverlust in der Antarktis könnte noch in diesem Jahrhundert bis zu 37 Zentimeter zum globalen Meeresspiegelanstieg beitragen, zeigt eine neue Studie, die das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) veröffentlichte: Erstmals hat ein internationales Team von Wissenschaftlern auf der Basis physikalischer Computersimulationen eine umfassende Einschätzung des Beitrags der Antarktis zum globalen Meeresspiegelanstieg vorgelegt und dabei die Unwägbarkeiten in Ozean und Atmosphäre quantitativ berücksichtigt. Die vom PIK geleitete Studie kombiniert eine ganze Reihe aktueller Klimamodelle und Beobachtungsdaten mit verschiedenen Eis-Modellen. Die Berechnungen reproduzieren den in den letzten zwei Jahrzehnten beobachteten Beitrag der Antarktis zum Meeresspiegelanstieg und zeigen zugleich, dass der Eiskontinent viel eher als bisher angenommen am stärksten zum Meeresspiegelanstieg beitragen könnte. weiterlesen…

IASS-Konferenz zum Climate Engineering: Viele Bedenken

Auf der Suche nach der „tieferen Bedeutung“ von Climate Engineering:

Climate Engineering – der Versuch, mit technischen Eingriffen in das Klima die durch den Menschen verursachte globale Erwärmung abzumildern – ist mit zahlreichen Risiken verbunden. Nicht nur die klimatischen Folgen, sondern auch die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Konsequenzen müssen noch intensiv erforscht werden. Bei der „Climate Engineering Conference 2014: Critical Global Discussions“ (CEC14), zu der das IASS vom 18. bis 21. August 2014 eingeladen hatte, diskutierten Wissenschaftler, Politiker und Vertreter der Zivilgesellschaft unter anderem über die Entwicklung internationaler Forschungsrichtlinien und wie ein internationales Rahmenabkommen mit ausreichender Legitimität aussehen könnte. weiterlesen…

Monsanto unterstützt Obamas Klimainitiative

Klimawandel: Monsanto will US-Landwirtschaft unterstützen

Der Saatgutkonzern Monsanto unterstützt neben Microsoft, Google und IBM die US-Regierung bei ihrer Suche nach Lösungen für die Auswirkungen des Klimawandel auf die Landwirtschaft. Vertreter des US-Unternehmens setzten sich Ende Juli  in Washington an einen Runden Tisch mit Obamas Regierung. weiterlesen…

Erklärung der Wetterextreme?

Aufschaukeln riesiger Wellen in der Atmosphäre

In den letzten zehn Jahren hat die Zahl der Wetterextreme im Sommer – wie etwa die Rekord-Hitzewelle 2010 in Osteuropa, die mit Ernteeinbußen und verheerenden Waldbränden um Moskau einherging – ein außergewöhnliches Maß erreicht. Die vom Menschen verursachte globale Erwärmung kann eine graduelle Zunahme solcher Hitzewellen erklären, die beobachtete extreme Stärke und Dauer einiger dieser Ereignisse sind jedoch nicht so leicht zu erklären. Sie werden mit einem neu entdeckten Mechanismus in Verbindung gebracht: dem Aufschaukeln riesiger Wellen in der Atmosphäre. Eine neue Datenanalyse des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) zeigt jetzt, dass solche Resonanzen in den gigantischen, die Nordhalbkugel umkreisenden Luftströmen tatsächlich häufiger werden. weiterlesen…

Hillary versus Barack

…auch wg. Klimapolitik

Hillary Clinton hat Kritik an US-Präsident Barack Obama geübt – und sich später entschuldigt. Die Attacke sei aber „durchdacht“ gewesen, meldet der Nachrichtensender N24: Denn die Ex-Außenministerin schiele aufs Weiße Haus; Clinton gehe auf Distanz zum Staatschef. Solarify dokumentiert den Teil ihrer Kritik, der Obamas Klimapolitik aufs Korn nahm. weiterlesen…

Klimawandel jetzt mit Logo

itsnotwarming

Der weltbekannte Designer Milton Glaser hat ein Logo entwickelt, das seiner Ansicht nach den weltweiten Klimawandel besser symbolisiert als die – wie er meint – verharmlosende Bezeichnung „Erderwärmung“. Glaser ist Fakultätsmitglied und Aufsichsratsvorsitzender der New Yorker School of Visual Arts und hat 1975 mit dem „I love NY“-Logo weltweite Bekanntheit erreicht. weiterlesen…

Kaum Klimazweifler in Miami

Floridas Metropole immer öfter unter Wasser

Lesehinweis auf Frankfurter Rundschau, ZEIT, Welt und andere. Der Klimabericht der US-Regierung hat verheerende Folgen des anthropogenen Klimawandels für die USA vorausgesagt, die zum Teil bereits sichtbar sind, schrieb die Wochenzeitung DIE ZEIT Anfang Mai. Während in trockenen Gegenden Wasser immer knapper werde, gebe es in feuchten Regionen zunehmend sintflutartige Regenfälle. Häufigere und schlimmere Hitzewellen wechselten mit anderen extremen Wetterereignissen – ebenso wie großflächige Brände oder von Insekten ausgelöste Waldsterben, schreiben die Wissenschaftler im National Climate Assessment. weiterlesen…

Erstmals Klimawandel als Asylgrund

Bleiberecht in Neuseeland 

Neuseeland hat zum ersten Mal den steigenden Meeresspiegel als Asylgrund mit einbezogen und beim Antrag einer Familie auf Bleiberecht den Klimawandel als Gefahr berücksichtigt. Sigeo Alesana, seine Frau und die beiden Kinder im Alter von fünf und drei Jahren aus dem Pazifik-Inselstaat Tuvalu, die durch den steigenden Meeresspiegel in Mitleidenschaft gezogen wird, dürfen in Neuseeland bleiben, wie ihre Anwältin Carole Curtis berichtete. weiterlesen…