Chancen von Climate-Engineering vielfach übertrieben

Climate Engineering: Klimamodelle oft einseitig

Der Klimawandel gewinnt für Politik und Öffentlichkeit immer mehr an Bedeutung. Viele ambitionierte Klimapläne verlassen sich jedoch auf gezielte Eingriffe ins Klimageschehen, deren Risiken nur unzureichend verstanden werden. In einer am 07.09.2020 in Risk Analysis veröffentlichten neuen Publikation (vom 28.07.2020) beschreiben die IASS-Forscher Sean Low und Matthias Honegger, wie Klimamodelle zu „Best-Case-Szenarien“ tendieren. Sie warnen davor, dass eine verzerrte Wahrnehmung der Chancen von Climate-Engineering-Technologien (siehe: solarify.eu/climate-auch-geo-engineering) die Trägheit von Politik und Industrie beim Klimaschutz verstärken könnte. Um diesem Trend entgegenzuwirken, empfehlen sie eine stärkere Einbindung von Interessengruppen und eine klarere Kommunikation der Voraussetzungen und Grenzen von Klimamodellen. weiterlesen…

Climate Engineering-Conference 2017 in Berlin


CEC17 diskutiert kontrovers über Eingriffe ins Klimasystem

Am 09.10.2017 eröffnete Mark Lawrence, wissenschaftlicher Direktor am Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS), im Berliner Umweltforum die Climate Engineering Conference (CEC17). Die internationale Konferenz befasst sich mit Maßnahmen für mögliche Eingriffe ins Klimasystem, ihren Potenzialen und Risiken. Vier Tage lang diskutieren Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft intensiv über Erforschung, Risiken und Regulierung von Geoengineering.
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