Klimawandel – Herausforderung für die humanitäre Hilfe

Klimawandel verändert Katastrophenhilfe

Dürren, Überflutungen und Wirbelstürme machen es immer mehr Menschen unmöglich, in ihrer angestammten Heimat zu bleiben. Meist trifft es die Ärmsten der Armen. Das hat Konsequenzen, auch für humanitäre Hilfsorganisationen – Anlass für das „34. Forum Globale Fragen – Der Klimawandel – eine Herausforderung für die humanitäre Hilfe“ im Berliner Auswärtigen Amt am 17.06.2014 gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz, das Klimaforscher und Hilfsorganisationen zusammen brachte, um gemeinsam Strategien für effektives Risikomanagement zu entwickeln. weiterlesen…

Obama machte Klimaleugner lächerlich

Eine Milliarde-Dollar-Fonds für Folgen von Naturkatastrophen

US-Präsident Barack Obama hat sich in einer Rede über Klimaleugner lustig gemacht, die behaupten, der Klimawandel sei nicht menschengemacht, meldete der nachrichtensender n-tv. Bei einer Abschlussfeier an der Universität von Kalifornien in der Stadt Irvine sagte er, den Klimawandel zu leugnen sei das Gleiche wie zu behaupten, der Mond sei aus Käse. weiterlesen…

Gast-Essay von Jeffrey Sachs:

„Propaganda kann daran nichts ändern. Aktivismus schon.“

mit freundlicher Genehmigung von Jeffrey D. Sachs

Der Menschheit läuft allmählich die Zeit davon, um das Problem des Klimawandels in Angriff zu nehmen. Wissenschaftler verweisen darauf, dass ein Temperaturanstieg von zwei Grad Celsius die Erde in eine gefährliche Lage bringen würde. Dennoch bewegen wir uns derzeit in Richtung eines Temperaturanstiegs von vier Grad in diesem Jahrhundert (oder mehr). Die letzte Chance ist nun gekommen.[note Zwischenrufe, Kommentare und Selbst-Gespräche geben nicht in jedem Fall die Meinung von Solarify wieder.]Diese Chance ergibt sich im Dezember 2015 in Paris, wo Regierungsvertreter zur 21. jährlichen Klimakonferenz der Vereinten Nationen zusammenkommen werden. Doch dieses Mal wird es anders verlaufen. Entweder die Regierungen einigen sich, wie sie es versprochen haben, auf entschlossene Maßnahmen oder 2015 wird uns als das Jahr in Erinnerung bleiben, in dem uns die klimapolitische Vernunft abhanden kam. weiterlesen…

Klimawandel und Flucht und Vertreibung

Flucht und Vertreibung aus Gründen des Klimawandels außerhalb des Schutzbereichs der Genfer Flüchtlingskonvention

Die Bundesregierung teilt die Einschätzung des Weltklimarates (IPCC), dass aufgrund des Klimawandels Flucht- und Migrationsbewegungen im 21. Jahrhundert zunehmen werden. Wie sie in ihrer Antwort (18/1509) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (18/1301) weiter schreibt, könnten allerdings „quantitative Prognosen zur Änderung von Migrationsströmen aufgrund komplexer und multikausaler Zusammenhänge nur mit geringer Sicherheit“ gemacht werden. Die Bundesregierung sehe „daher davon ab, wie der IPCC Migrationsbewegungen als ‚bedeutendste Einzelfolge‘ zu bezeichnen“ (sic!). weiterlesen…

Meeresanstieg um 16 Meter

Vor 14.600 Jahren: Abschmelzen des Antarktischen Eisschildes ließ Meeresspiegel gewaltig steigen

Der Antarktische Eisschild hat zum Ende der letzten Eiszeit in kurzer Zeit sehr viel Eis verloren und damit den Meeresspiegel weltweit rasant um mehrere Meter ansteigen lassen. Zu diesem Schluss kommt ein internationales Forscherteam in einer Studie. Das Gemeinschaftsprojekt von Geologen und Klimawissenschaftlern, dessen Ergebnisse im Fachmagazin Nature veröffentlicht wurden, belegt, dass ein instabiler antarktischer Eispanzer das Klima auf der Südhalbkugel schlagartig verändern kann und liefert gleichzeitig wichtige Hinweise dafür, wie sich der aktuelle Klimawandel auf die Eismassen am Südpol auswirken könnte. weiterlesen…

Umweltstatistikgesetz geändert

Bundesregierung will Berichtspflichten über Treibhausgasemissionen erfüllen

Das Bundeskabinett hat am 28.05.2014  das vom Bundesumweltministerium vorgelegte „Gesetz zur Änderung des Umweltstatistikgesetzes (UStatG)“ beschlossen. Mit der Gesetzesänderung schafft die Bundesregierung die notwendigen Voraussetzungen, um ihre Berichtspflichten zu Treibhausgasemissionen zu erfüllen, die sich aus der Klimarahmenkonvention und dem Kyoto-Protokoll ergeben. weiterlesen…

2015 droht C02-Jahreswert von >400 ppm

WMO: CO2 überstieg erstmals einen Monat lang 400 ppm

Die C02-Konzentration hat in der Atmosphäre der nördlichen Erdhalbkugel einen neuen Allzeit-Höchststand überschritten. Im April betrug sie in der nördlichen Hemisphäre erstmals dauerhaft 400 ppm (parts per million, Teilchen pro Million). Diesen Wert veröffentlichte die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) am 26.05.2014 in Genf. Diese Schwelle sei von symbolischer und wissenschaftlicher Bedeutung, denn mit der Überschreitung dieser Schwelle werde erneut bewiesen, dass die Ursachen der Zunahme von Treibhausgasen – Verbrennung fossiler Energieträger und andere den Klimawandel beschleunigende Aktivitäten – antropogen seien. Der Klimawandel sei menschengemacht. weiterlesen…

Globale Wende durch Energiewende-Club

Die aktuelle Kolumne

von Dirk Messner, Hans Joachim Schellnhuber und Jennifer Morgan (mit freundlicher Genehmigung des DIE)

Obwohl der Weltklimarat  (IPCC) erneut verdeutlicht hat, wie dringend wir handeln müssen, kommen die internationalen Klimaverhandlungen nur sehr langsam voran. Um neuen Schwung in den Klimaschutz zu bringen, braucht es zusätzliche Formen der Zusammenarbeit, zum Beispiel in Vorreiterclubs. Der Club der Energiewende-Staaten, den Deutschland im vergangenen Jahr mit neun anderen Ländern gegründet hat, könnte dabei eine zentrale Rolle spielen. Doch dazu muss er mehr werden als ein unverbindlicher Gesprächskreis. Das Treffen der Klimaminister in Abu Dhabi vom 4. bis 5. Mai 2014 war eine Gelegenheit, den im Jahr 2013 initiierten Energiewende-Club in eine Initiative mit transformativer Wirkung weiterzuentwickeln. weiterlesen…

Alaska bald im Sommer eisfrei

Klimabericht des Weißen Hauses – der Klimawandel ist da

Die USA erleben bereits jetzt die dramatischen Folgen des Klimawandels. Das sagt der Bericht zu den Folgen der Erderwärmung, den das Weiße Haus jetzt veröffentlichte. Hunderte von Wissenschaftlern hatten vier Jahre daran gearbeitet. Sie stützten sich auf bekannte Veröffentlichungen in zahlreichen Fachzeitschriften und Studien, die sie zu einem Gesamtbild zusammenfassten. Die Opposition reagierte mit Klimaleugnung und Beten. weiterlesen…