IPCC-Star wechselt die Seiten

Lennart Bengtsson fordert „robuste Beweise“ für den Klimawandel

Lennart Bengtsson leugnet zwar nicht, das CO2-Emmissionen die Erdatmosphäre erwärmen – aber jetzt verlangte der bekannte Meteorologe in der Neuen Züricher Zeitung „robuste Beweise für einen beträchtlichen Klimawandel“. Damit wechselt einer der renommiertesten Klimaforscher die Seiten. Äußeres Zeichen: Der ehemalige Direktor am Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie, einem weltweit führenden Klimaforschungszentrum, tritt dem Akademischen Beirat der Global Warming Policy Foundation (GWPF) bei. weiterlesen…

Afrika/Klima: 3 Regionen gefährdet

Brennpunkte des Klimawandels in Afrika: Unsicherheiten nutzbar machen

Wo mehrere Folgen des Klimawandels zeitgleich spürbar werden – Dürren oder Überflutungen, Missernten oder Schäden in Ökosystemen – entstehen in bestimmten Teilen Afrikas Brennpunkte des Risikos. Erstmals konnten diese dort jetzt dingfest gemacht werden, in einer Studie von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung. Unsicherheiten bei der Abschätzung lassen sich dabei für Entwicklungsstrategien dieser Länder nutzbar machen, so die Forscher. Die Wahrscheinlichkeit von Klimafolgen und deren mögliche Schadenshöhe können miteinander abgewogen werden, um über Anpassungsmaßnahmen zu entscheiden. weiterlesen…

„Entkorken“ der Ost-Antarktis würde Meeresspiegel um sieben Meter steigen lassen

Eine realistische Bedrohung – wenn auch nicht schon morgen

Wenn nur eine kleine Menge Eis an der ostantarktischen Küste abschmelzen würde, könnte das überwältigende Wirkungen entfalten: Große Eismassen würden unaufhaltsam jahrtausendelang in den Ozean fließen und damit den Meeresspiegel gewaltig ansteigen lassen. Dies zeigt eine jetzt von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) veröffentlichte Studie in Nature Climate Change. Die Ergebnisse beruhen auf Computersimulationen des antarktischen Eisflusses mit verbesserten Daten zum Untergrund der Antarktis. weiterlesen…

Dänemark Vorreiter beim Klimaschutz

Dänemark bis 2050 ohne fossile Energien

Bis 2050 soll der Energiebedarf Dänemarks zu 100 Prozent mit Erneuerbaren gedeckt und ganz ohne CO<sub>2</sub> Strom und Wärme produziert werden. Die Energiewende ist weltweites Vorbild: Mehr Jobs, mehr Export und die Abhängigkeit sinkt. Eine Lese-Empfehlung auf  der Internetseite der Deutschen Welle. weiterlesen…

Aktionsprogramm Klimaschutz 2020 kommt in Gang

Hendricks legt Eckpunkte vor – bis 2020 40 Prozent weniger Treibhausgase

Mit dem Versand von ersten Eckpunkten hat das Bundesumweltministerium am 28.04.2014 das Startsignal für die Erarbeitung des „Aktionsprogramms Klimaschutz 2020“ gegeben. Das Aktionsprogramm soll für alle Sektoren Maßnahmen benennen, welche die Erreichung des deutschen Klimaschutzziels für 2020 sicherstellen. Bis dahin sollen die Treibhausgasemissionen um 40 Prozent gegenüber 1990 sinken. weiterlesen…

IPCC beklagt politischen Druck

Schwellenländer setzen Abschwächung durch

In der Kurzfassung des 3. IPCC-Teil-Berichts zum 5. Sachstandsbericht über den Klimawandel wurden auf Druck von Schwellenländern wichtige Passagen gestrichen. Der Unmut unter den Wissenschaftlern über den politischen Druck wächst, wie Züricher Tagesanzeiger, Berner Bund und Basler Zeitung berichten. Doch er hat auch sein Gutes, so Ottmar Edenhofer aus Berlin. weiterlesen…

Regierung: Deutschland ist Vorreiter beim Klimaschutz

Gabriel zu IPCC-Bericht

Der neue Bericht des Weltklimarats IPCC wurde am 13. April in Berlin vorgelegt. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kommen darin zu dem Schluss, dass die international vereinbarte Obergrenze von maximal 2° C Erderwärmung mit ambitionierter Klimapolitik noch eingehalten werden kann. Allerdings mahnen die Autoren auch zur Eile. Demnach würde eine weitere Verzögerung von anspruchsvollen Klimaschutzmaßnahmen die Zahl der technologischen Optionen empfindlich reduzieren und die Kosten des Klimaschutzes erheblich erhöhen. weiterlesen…

„Alle müssen einsteigen“

Weltklimarat legt Bericht zur Treibhausgas-Minderung vor

Der Weltklimarat IPCC hat am 13.04.2014 in Berlin den 3. Teilbericht des fünften Sachstandberichts zum Klimawandel vorgestellt. Daraus geht hervor, dass trotz der Klimaschutzanstrengungen die weltweiten Treibhausgas-Emissionen (THG) durch Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum mit zunehmender Geschwindigkeit angestiegen sind. Sie erreichten in dieser Dekade einen Höchststand. Die Forscher sehen zwar noch Chancen zur Einhaltung der 2-Grad-Grenze, dennoch würde eine weitere Verzögerung von anspruchsvollen Klimaschutzmaßnahmen die Zahl der technologischen Optionen empfindlich reduzieren und die Kosten des Klimaschutzes erheblich erhöhen. weiterlesen…

Hendricks: IPCC-Bericht erneuter Weckruf

Zwei-Grad-Grenze nicht überschreiten ist größtes Ziel

Am 02.04.2014 hielt die Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Dr. Barbara Hendricks, in der Aktuellen Stunde vor dem Deutschen Bundestag  in Berlin eine Rede zu den Konsequenzen der Bundesregierung aus dem IPCC-Weltklimabericht – Solarify dokumentiert sie: weiterlesen…

IPCC-Bericht: Hohe Risiken

Weltklimarat legt Teil zwei des 5. Sachstandsberichts zu Folgen des Klimawandels vor

In Yokohama wurden am 31.03.2014 Teil 2 des 5. Sachstandsberichts des Weltklimarats IPCC  über die Risiken und Folgen des Klimawandels sowie über Möglichkeiten zur Anpassung an den Klimawandel und die Empfehlungen für politische Entscheidungsträger veröffentlicht. An ihm wirkten hunderte von Wissenschaftlern mit, darunter 41 Forscher aus Deutschland. Der Bericht stellt die gegenwärtigen Auswirkungen des Klimawandels auf die Menschen und die Ökosysteme weltweit dar und bietet darüber hinaus einen wissenschaftlich fundierten Ausblick auf die möglichen künftigen Folgen eines ungebremsten Temperaturanstiegs. weiterlesen…