BUND zum neuen IPCC-Bericht

„Neuer IPCC-Bericht prognostiziert Auswirkungen des Klimawandels auf Mensch und Natur – auch in Deutschland“

Der Vorsitzende des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Hubert Weiger, mahnte anlässlich des in den nächsten Tagen zur Veröffentlichung anstehenden neuen IPCC-Berichts des Weltklimarates verstärkte Anstrengungen beim Klimaschutz an. Die in dem Bericht prognostizierten Folgen der globalen Klimaerwärmung wie häufigere Hochwasser, Trockenperioden, Hurrikans und extreme Wetterereignisse würden zu unkalkulierbaren sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Problemen führen. Der vorhergesagte weltweite Anstieg des Meeresspiegels mache weite Küstenregionen unbewohnbar, zunehmende Dürren würden zu Wasser- und Lebensmittelknappheit führen. weiterlesen…

USA als Exportweltmeister i. S. Klimaskepsis

IPG: Netzwerk reaktionärer Think Tanks bestreitet klaren wissenschaftlichen Konsens über Klimawandel

von Kate Galbraith

Der Ton in den aktuellen klimapolitischen Auseinandersetzungen wird immer giftiger. Zuletzt bezeichnete Prinz Charles Klimaskeptiker als „kopflose Hühnerbrigade“, während Maurice Newman, einer der einflussreichsten Wirtschaftsberater des australischen Premierministers und Klimaskeptiker, jüngst verkündete, dass „die wissenschaftliche Illusion, die Religion hinter dem Klimakreuzzug, am zusammenbrechen“ sei. weiterlesen…

SWP-Dossier: Herausforderung Klimawandel

Analyse globaler Verhandlungsprozesse, Governance-Strukturen, weltweiter Schlüsselakteure – besonderer Schwerpunkt auf europäischer Klimastrategie

Der Klimawandel wird inzwischen von vielen Staaten als eine der wichtigsten globalen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts betrachtet. Politisch höchst umstritten jedoch ist das konkrete Vorgehen sowohl im internationalen Kampf gegen den Klimawandel als auch im Rahmen der klimapolitischen Verhandlungen auf UN-Ebene. Ein sehr lesenswertes SWP-Themendossier analysiert globale Verhandlungsprozesse und Governance-Strukturen sowie weltweite Schlüsselakteure und analysiert deren Interessen, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der europäischen Klimastrategie liegt. Schließlich ist auch den sicherheitspolitischen Fragen im Zusammenhang mit dem Klimawandel ein Kapitel gewidmet. weiterlesen…

Lesehinweis: taz hat neuen IPPC-Bericht

Menschen, Tiere und Pflanzen werden stärker betroffen sein als befürchtet

Es sei „eine nüchterne Grafik, aber sie sagt eine Katastrophe voraus: Viele Gattungen von Tieren und Pflanzen werden in der zweiten Hälfte des 21. Jahrhunderts von einem ungebremsten Klimawandel schlicht überfordert sein“, schreibt die taz. Am schlimmsten treffe es Bäume, Kräuter, aber auch Nagetiere und Primaten: Der Großteil dieser Arten werde „schon von relativ geringen Klimaerwärmungen überrollt“.
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Klimawandel bedroht Weltkulturerbe

Bei drei Grad ein Fünftel in Gefahr

Von der Freiheitsstatue in New York über den Tower of London bis hin zum Opernhaus in Sydney – vom Anstieg des Meeresspiegels sind nicht nur Siedlungsräume großer Teile der Weltbevölkerung an den Küsten betroffen, sondern auch zahlreiche Stätten des UNESCO Weltkulturerbes. Das zeigt eine aktuelle Studie von Ben Marzeion von der Universität Innsbruck und Anders Levermann vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. weiterlesen…

Climate Engineering: Geringes Potenzial, große Nebenwirkungen

GEOMAR-Forscher zeigen Grenzen und Nebenwirkungen großtechnischer Klimaregulierung auf

Angesichts steigender Treibhausgasemissionen sind immer häufiger Vorschläge zu hören, die Auswirkungen des Klimawandels mit großtechnischen Eingriffen ins Erdsystem zu begrenzen. Forscher des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel haben jetzt mit Computersimulationen die globalen Langzeitfolgen von verschiedenen sogenannten „Climate Engineering“-Maßnahmen untersucht. weiterlesen…

Offshore-Parks als Orkan-Bremser?

Tausende von Windgeneratoren könnten Küstenstädte vor verheerenden Stürmen schützen

Orkane verursachen weltweit immer häufiger Schäden an vielen Küstengebieten. Offshore-Wind-Turbinen können rund um die Uhr saubere Elektrizität zur Verfügung stellen, aber können sie auch Orkan-Schäden lindern und selbst unbeschädigt bleiben? Eine im Fachmagazin „Nature Climate Change“ veröffentlichte Studie bejaht dies, indem sie hierzu ein fortgeschrittenes Klima-Wetter-Computermodell verwendet, das den Energieentzug von Windturbinen untersucht. weiterlesen…

Arktis-Eis noch schneller weg als befürchtet

Klimawandel: Aus für’s Eis

Aller Wahrscheinlichkeit noch vor 2050 wird die Arktis jeweils im Sommer eisfrei sein, schreibt Esther Widmann in der taz. Zu diesem Schluss sei ein Team um den Geophysiker James E. Overland nach der Auswertung von etwa dreißig wissenschaftlichen Studien zur Klimaentwicklung gekommen, die sie in Earth’s Future (American Geophysical Union) beschreiben. Ihre Prognose auf Grund verschiedener Klimaszenarien: 2100 werde die Arktis bis zu 13 Grad wärmer sein als heute.
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Australien macht Klilma-U-Turn

Deutsche Energiewende abschreckendes Beispiel

Bis vor kurzem galt Australien als einer der Vorreiter in Sachen Energiewende. Aber der neue erzkonservative Premierminister Tony Abbott reißt jetzt das Steuer in der Klimapolitik des fünften Kontinents herum. Statt auf erneuerbare Energien setzt er wieder auf Kohle. Er rechtfertigt sein Manöver mit dem, wie er meint, abschreckenden Beispiel der deutschen Energiewende. Abbott hält trotz bester geografischer und meteorologischer Voraussetzungen nichts von Wind, Sonne und Geothermie, er will die klimaschädlichen australischen Kohleminenweiterhin als Rückgrat der Energiegewinnung nutzen. weiterlesen…

MPI-BGC: Schwankungen der globalen Kohlenstoffbilanz verstärken sich

Kohlenstoffhaushalt des tropischen Regenwaldes reagiert immer empfindlicher auf kurzfristige Temperaturveränderungen

Eine Vermutung, die Klimaforscher schon länger hegen, bestätigt sich jetzt. Ein internationales Team, an dem auch Martin Heimann, Direktor am Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena beteiligt war, belegt anhand von Messdaten erstmals, dass sich die Rückkopplung zwischen Temperaturveränderungen in den Tropen und dem globalen Kohlenstoffbudget mit dem Klimawandel verstärkt. Die Forscher haben natürliche Schwankungen analysiert, denen die von tropischen Regenwäldern aufgenommenen und abgegebenen  Kohlendioxidmengen von Jahr zu Jahr unterliegen. Demnach reagiert der tropische Kohlendioxidhaushalt immer empfindlicher auf Temperaturveränderungen; Klimaforscher sprechen davon, dass der Kohlenstoffkreislauf sensitiver wird.
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