Nicholas Stern schlägt Alarm

Und liest der Politik die Leviten

Seinen bekannten Stern-Report aus dem Jahr 2006 bestätigt sieht der Ökonom Nicholas Stern nicht erst durch die englische Flutkatastrophe. In einem Gastbeitrag für den Guardian nannte er es „very unwise“ (sehr töricht), die extremen Wetterausschläge der jüngsten Vergangenheit zu ignorieren. Die englische Flutkatastrophe sei ein klares Anzeichen dafür, dass wir die Auswirkungen des Klimawandels bereits erleben. weiterlesen…

Spitzbergen-Methan natürlich

Methanhydrate und Klimaerwärmung – aber keine Entwarnung

Vor Spitzbergen wird in einigen hundert Metern Wassertiefe immer wieder Methangas beobachtet, dass aus Gashydrat-Lagerstätten am Meeresboden stammt. Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Wissenschaftlern des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel und des Bremer Zentrums für Marine Umweltwissenschaften, MARUM konnte jetzt zeigen, dass die Gasaustritte sehr wahrscheinlich natürlichen Ursprungs sind und nicht durch die Klimaerwärmung verursacht werden. Die Studie ist in Science*) veröffentlicht worden. weiterlesen…

Dramatischer Gletscherschwund steigert Georisiken

Neue Klimamodelle: Gletscher gehen dramatisch zurück, Georisiken zunehmen

Das zunehmende Schwinden der Gletscher im 21. Jahrhundert wird weltweit zu massiven Veränderungen führen und das potenzielle Risiko von Naturgefahren, wie Überschwemmungen und Erdrutschen, erhöhen. Zu diesem Ergebnis kam ein Forschungsteam aus Österreich und Schweden im Rahmen eines zweijährigen EU-Projekts in Zentralasien. Hermann Häusler, Umweltgeowissenschafter an der Universität Wien, modellierte mit seinem Team die Gletscherentwicklung im Tien-Shan-Gebirge in Kirgisien bis zum Jahr 2050. weiterlesen…

Klimawandel ab 2060 auf schweizerisch

Hitzewellen könnten zu zusätzlichen gesundheitlichen Belastungen von 82 bis 240 Millionen Euro pro Jahr führen (gegenüber 2010)

Der Klimawandel könnte vom Jahr 2060 an in der Schweiz große Auswirkungen in verschiedenen Bereichen haben. Mehrere im Rahmen der Nationalen Strategie zur Anpassung an den Klimawandel vom Bundesamt für Umwelt in Auftrag gegebene Fallstudien zeigen anhand von sechs Großräumen die Chancen und Risiken auf, welche der Klimawandel mit sich bringt. Die erste, nun vorliegende Fallstudie untersucht am Beispiel des Kantons Aargau die Auswirkungen des Klimawandels auf das schweizerische Mittelland. weiterlesen…

Klimawandel steigert Wasserknappheit

40 Prozent mehr Menschen unter dem Risiko absoluten Wassermangels – Klimaforschung auf neuer Ebene

Wasserknappheit trifft schon heute Menschen in vielen Ländern, und durch das Bevölkerungswachstum wird der Bedarf an Süßwasser noch weiter steigen. Zusätzlich aber ist in Zukunft vielerorts weniger Wasser verfügbar, weil sich etwa Regenfall und Verdunstung verändern. Der Klimawandel aufgrund unverminderter Treibhausgasemissionen wird wahrscheinlich noch in diesem Jahrhundert rund 40 Prozent mehr Menschen einem Risiko absoluter Wasserknappheit aussetzen, als es ohne Klimaänderungen der Fall wäre. Das zeigt eine neue Studie, auf die das  Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung hinweist, für die eine noch nie dagewesene Zahl von Klimafolgenmodellen verwendet wurde – ein einzigartiger und von Wissenschaftlern weltweit getragener Versuch, die Forschung zu den Folgen des Klimawandels auf eine neue Ebene zu bringen. weiterlesen…

Geo-Engeneering kann Klimawandel nicht aufhalten

Versuche, die Erde künstlich zu kühlen, würden globalen Wasserhaushalt stark beeinträchtigen

Die Erde künstlich zu kühlen, würde den Klimawandel nicht rückgängig machen. Um den Treibhauseffekt in der Luft einzudämmen, erwägen manche Klimapolitiker, die Erde mit gigantischen Spiegeln im All oder großen Mengen an zusätzlichen Schwebteilchen in der Atmosphäre vom Sonnenlicht abzuschirmen. Wie Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie in Jena festgestellt haben, ließe sich so zwar bestenfalls die Oberflächentemperatur der Erde senken, gleichzeitig veränderte sich aber der globale Wasserkreislauf. Die Forscher haben berechnet, wie stark der globale Klimawandel den Wasserkreislauf beeinflusst und welche Auswirkungen Maßnahmen des Geo-Engineering auf ihn hätten. Demnach ist es für den Wasserkreislauf von unterschiedlicher Bedeutung, ob die Erderwärmung durch Sonnenlicht oder durch einen verstärkten Treibhauseffekt hervorgerufen wird.
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Xaver und der Klimawandel

Orkantief „Xaver“ -> Stürmische Warnung? -> Folge des Klimawandels?

So fragte die Helmholtz-Gemeinschaft vor Beginn des Sturms. auf ihrer Webseite. Norddeutschland erlebte vom 05. auf den 06.12 2013 einen der heftigsten Orkane seit Jahrzehnten. Da drängte sich die Frage auf: Ist „Xaver“ ein Vorbote des Klimawandels? Helmholtz-Forscher liefern die Hintergründe, Prognosen und Schadensberichte. weiterlesen…

Woidke: „Energiewende braucht konventionelle Kraftwerke“

Brandenburgs MP in Lausitzer Rundschau

Die Energiewende in Deutschland macht weiter auch konventionelle Kraftwerke unentbehrlich, ist der Brandenburger Ministerpräsidenten Dietmar Woidke überzeugt. In einem Interview mit der Lausitzer Rundschau nannte der SPD-Politiker als vordringliches Ziel die Speicherung: „Damit erneuerbare Energien tatsächlich ein Ersatz für konventionelle Kraftwerke sein können, müssen sie vor allem gespeichert werden können“. weiterlesen…

NRW-Remmel: „Die Festplatte der Natur wird unwiederbringlich gelöscht“

Umweltbericht: Klimawandel angekommen – Artenvielfalt gefährdet – nur acht Prozent der Fließgewässer haben intaktes Ökosystem – Millionen Menschen leiden unter Lärm

Johannes Remmel, grüner NRW-Klimaschutzminister, warnt im neuen Umweltbericht seines Ministeriums, das Artensterben schreite „auch in NRW voran“. Eine entscheidende Rolle dabei spiele der Klimawandel. Im Durchschnitt sei die Temperatur in NRW in 30 Jahren um ein Grad gestiegen. Remmel: „Die Festplatte der Natur wird unwiederbringlich gelöscht“. weiterlesen…

„Der letzte Dinosaurier“

Oettinger vor Dahrendorf-Symposium über EU, Energie, Klima und sich selbst

Wird Europa seiner internationalen Vorreiterrolle gerecht? Wie erfolgreich ist Europa eigentlich wirklich bei der Bekämpfung des Klimawandels? Welche Aufgaben stellen sich der EU und ihren Mitgliedstaaten in der Zukunft? Am 14. und 15. November 2013 – zeitgleich mit der Weltklimakonferenz in Warschau – trafen sich in der Berliner Akademie der Künste am Pariser Platz  internationale Experten aus Wissenschaft, Politik und Praxis zum Dahrendorf Symposium 2013, um der europäischen Klimaschutzdebatte neue Impulse zu geben. EU-Energie-Kommissar Günther Oettinger hielt die Festansprache. weiterlesen…