IFAT 2026: Wie Europas Recyclinglücke geschlossen werden kann

Zehn strategische Rohstoffe werden in der EU bislang fast gar nicht recycelt. Brüssel hat als Reaktion die Ausfuhr von Aluminiumschrott eingeschränkt, um eigene Recyclingkapazitäten zu stützen. Wie die Branche die Lücke schließen kann, zeigt die IFAT Munich. Die weltgrößte Messe für Wasser, Abfall und Rohstoffe rechnet mit einer Rekordbeteiligung. Mit über 3200 Ausstellern aus  60 weiterlesen…

Fraunhofer ersetzt Mikroplastik-Dünger durch Hanf

Hanfschäben gelten als Abfall. Das holzige Mark der Stängel fällt massenhaft bei der Fasergewinnung an und findet kaum Abnehmer. Das Fraunhofer IGB nutzt genau dieses Material für einen Langzeitdünger ohne Mikroplastik und schließt damit gleich zwei Kreislaufprobleme auf einmal. Viele Langzeitdünger stecken in einer Plastikhülle. Das ist kein Konstruktionsfehler, sondern Absicht: Die Polymer-Schale gibt die weiterlesen…

Plastikmüll zu Essig: Wie Sonnenlicht und Eisen die Recycling-Chemie verändern könnten

Plastik zerfällt nicht von selbst. Es schwimmt jahrzehntelang in Gewässern, zerbricht höchstens in immer kleinere Fragmente. Forscher aus Kanada wollen das ändern. Mit Sonnenlicht und einem Eisenkatalysator im Wasserbad. Forschende der kanadischen University of Waterloo haben nun einen Weg gefunden, diesen Prozess umzukehren: Ein Eisenkatalysator im Wasserbad nutzt Sonnenlicht, um PET-Kunststoff in Essigsäure zu verwandeln. weiterlesen…

Hydrogel aus Hannover zersetzt Mikroplastik selbstständig

Mikroplastik ist inzwischen fast überall nachweisbar: im Wasser, in Böden und sogar im menschlichen Körper. Welche Folgen das langfristig für Umwelt und Gesundheit hat, ist bislang kaum abzusehen. Forschende der Leibniz Universität Hannover haben nun ein intelligentes Hydrogel entwickelt, das diese Partikel selbstständig aufspürt, an die Oberfläche befördert und dort zersetzt. Ganz ohne äußere Energiezufuhr. weiterlesen…

UN-Plastikgipfel gescheitert – und die Welt schaut weg

Trotz jahrelanger Verhandlungen und einer immer weiter wachsenden Plastikflut ist ein globales Abkommen gegen Plastikverschmutzung erneut gescheitert. Der Rückschlag von Genf droht eine der direkt sichtbaren Umweltkrisen unserer Zeit endgültig außer Kontrolle geraten zu lassen. Ein globales Abkommen gegen Plastikverschmutzung hätte längst verabschiedet werden sollen. Doch auch nach drei Jahren Verhandlungen ist die Staatengemeinschaft nicht weiterlesen…

Ein neuer Ansatz im Kampf gegen Mikroplastik

Ein wissenschaftlicher Durchbruch könnte die Lösung für eines der drängendsten Umweltprobleme unserer Zeit bieten: die Verschmutzung der Gewässer mit Mikroplastik. Chinesische Forscher haben einen neuartigen Biomasse-Schaum entwickelt, der Kunststoffpartikel mit einer Erfolgsquote von nahezu 100 Prozent aus dem Wasser filtern kann. Neu entwickelter Biomasse-Schaum kann Mikroplastik aus Wasser filtern Ein internationales Forscherteam der Universitäten Wuhan weiterlesen…

„PlasticWorms“ bauen Mikroplastik ab

Hochschule Weihenstephan-Triesdorf: Neuartiger Biorieselbettreaktor für Kläranlagen

An der Fakultät Bioingenieurwissenschaften der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf wird nach eigenen Angaben ein innovativer Biorieselbettreaktor zum Abbau von Mikroplastik in Kläranlagen entwickelt. Dazu wird eine Wachstumsumgebung für die neuartige depolymerisierende Biozönose aus mikroplastikabbauenden Mikroorganismen und Würmern erforscht. Die optimale Biofilmdicke wird für ein optimales Verhältnis aus Würmern und Mikroorganismen entwickelt. weiterlesen…

Die Form zählt

Wie Mikroplastik es bis in die Arktis schafft

Mikroplastikfasern halten sich deutlich länger in der Atmosphäre als angenommen und könnten sogar die Stratosphäre erreichen. Wie weit Mikroplastik in der Atmosphäre transportiert wird, hängt entscheidend von der Partikelform ab, so eine aktuelle Untersuchung von WissenschafterInnen der Universität Wien und des Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation in Göttingen: Während sich kugelförmige Partikel rasch absetzen, könnten Mikroplastik-Fasern sogar die Stratosphäre erreichen. Um den Einfluss von Mikroplastik auf die Atmosphäre zu erforschen, seien dringend weitere Forschungen nötig, argumentieren die ForscherInnen in dem am 09.01.2024 in Environmental Science & Technology publizierten Artikel. weiterlesen…

Kosmetik ohne Mikroplastik

Start-Up Bioweg gewinnt deutschen Digitalpreis 2023 „THE SPARK“

Das Handelsblatt und die Unternehmens- und Strategieberatung McKinsey verliehen den achten THE SPARK Award an GründerInnen mit dem Schwerpunkt „Circular Economy“. Das Quakenbrücker Circular-Valley-Startup-Start-up Bioweg gewinnt mit seinem Konzept für eine mikroplastik-freie Kosmetik. Unter dem Leitthema „Circular Economy“ wurden 2023 GründerInnen gesucht, die mit ihren Konzepten den Übergang zu einer ressourceneffizienten und nachhaltigen Wirtschaft gestalten. Bewertet wurden technologische Innovationen, mit denen Start-ups Ressourcen im Herstellungsprozess optimieren und neue Standards setzen. weiterlesen…

Mikroplastik in Wolken kann Wetter beeinflussen

„Kein Silberstreif am Horizont“

Von den Tiefen der Meere bis zum Schnee auf den Bergen und sogar in der Luft über den Städten taucht Mikroplastik immer häufiger auf. In Environmental Science & Technology Letters von ACS haben Forschenden am 15.11.2023 Mikroplastik in Wolken über Bergen analysiert. Sie vermuten, dass diese winzigen Partikel eine Rolle bei der Wolkenbildung spielen und damit auch das Wetter beeinflussen könnten. weiterlesen…