„Wir hätten die Euphorie besser nutzen müssen“

„Wir leben unter dem Diktat der Kurzfristigkeit“ – Interview mit Klaus Töpfer

Im Ausland reibt man sich verwundert die Augen darüber, „dass die Deutschen zögerlich werden in der Überzeugung, dass die Energiewende selbstverständlich gelingt“, sagt Klaus Töpfer, Exekutivdirektor des Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) in Potsdam, Umweltminister unter Helmut Kohl und ehemaliger Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen. Ein Gespräch über falschen und richtigen Optimismus und eine Welt, die sich auf grüne Technologien freut. weiterlesen…

China: Nachwuchsförderung und Nachhaltigkeit

Zum 5. Mal: Klaus Töpfer-Stipendium für zehn herausragende Studenten in China

Die komplexen Herausforderungen einer nachhaltigen Energieversorgung angesichts des steigenden globalen Energieverbrauchs standen im Mittelpunkt einer Vortragsreihe, die IASS-Exekutivdirektor Prof. Klaus Töpfer am 25. und 26. Juni 2013 am UNEP-Tongji Institute of Environment for Sustainable Development an der Tongji University  in Shanghai hielt, wo Töpfer seit 2007 auch eine Gastprofessur innehat. weiterlesen…

Köhler: „A New Global Partnership“

SDSN-Empfehlungen eingebracht

Bundespräsident a.D. Prof. Dr. Horst Köhler stellte am 14.06.2013 in einer Rede in Berlin die Empfehlungen des hochrangigen Beratergremiums des Generalsekretärs der Vereinten Nationen zur Post-2015-Entwicklungsagenda vor – Titel: „A New Global Partnership: Eradicate Poverty And Transform Economies Through Sustainable Development“. Solarify dokumentiert sie. weiterlesen…

SDSN: Aktionsagenda für nachhaltige Entwicklung

Bericht für den VN-Generalsekretär – erstellt vom Führungsrat des Netzwerks „Lösungen für eine nachhaltige Entwicklung“ (SDSN)

Anfang Juni, eine Woche nachdem das High Level Panel on the Post-2015 Development Agenda seinen Bericht dem UN-Generalsekretär übergab, folgte das United Nations Sustainable Development Solutions Network (SDSN) mit seiner Action Agenda For Sustainable Development. Seit 04.06.2013 liegt nun die Zusammenfassung der „Aktionsagenda für nachhaltige Entwicklung“ als deutsche Übersetzung vor. Das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE) hatte im März 2013 den deutschen Launch des SDSN in Berlin mit Alt-Bundespräsident Horst Köhler und SDSN-Direktor Jeffrey Sachs organisiert. weiterlesen…

Prädikat: Besonders nachhaltig

Das UFZ erhält auch 2013 das EMAS-Zertifikat

Nur wenige haben es. Viele wollen es. Aber nur einige erfüllen seine strengen Auflagen: Das europäische EMAS-Gütesiegel. EMAS steht für das weltweit strengste Umwelt-Zertifikat, das Unternehmen auszeichnet, die besonderen Fokus auf ein ökologisch nachhaltiges Management legen. Das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) hat dieses Gütesiegel jetzt wieder erhalten. Bereits seit neun Jahren trägt es als eines von wenigen Unternehmen der Region die begehrte Zertifizierung. weiterlesen…

EMAS

EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) steht für ein von der EU eingeführtes Siegel, das eine besonders ökologisch nachhaltige Form der Unternehmungsführung in Bezug auf seine Umweltauswirkungen auszeichnet. Dazu zählen beispielsweise sein Energieverbrauch, sein Umgang mit Emissionen, Abfall oder Abwasser, aber auch indirekte Faktoren, wie die Lebensdauer von Produkten. weiterlesen…

1. Weltjugend-Nachhaltigkeitsgipfel in Berlin zu Ende

160 Jugendliche aus 30 Ländern

Der 1. Internationale Weltjugend-Nachhaltigkeitsgipfel ist am 16.05.2013 mit einem gemeinsamen Manifest zu Ende gegangen. Unter Anleitung der erfahrenen südafrikanischen Umweltaktivistin Kiara Worth erarbeiteten die 160 Jugendlichen wie in einem Weltjugendparlament eine gemeinsame Erklärung, in der sie ihrem Aufruf zu einer ökologisch orientierten und nachhaltigen Weltinnenpolitik engagiert Ausdruck gaben. weiterlesen…

Umweltausschuss gegen Mindesthaltbarkeit

Linke: Beweislast sollte künftig beim Hersteller liegen

Die Mindestnutzungsdauer von in Deutschland auf den Markt gebrachten technischen Geräten wird nicht begrenzt. Der Umweltausschuss lehnte am Mittwoch mit der Mehrheit der Koalitionsfraktionen einen entsprechenden Antrag der Fraktion Die Linke (17/13096) ab. Die SPD und Bündnis 90/Die Grünen enthielten sich der Stimme. Die Linke hatte unter anderem gefordert, dass die Beweislast, nach der die Mindestnutzungsdauer für ein Produkt nicht erreicht wird, künftig beim Hersteller liegen sollte. Auch Sollbruchstellen und bestimmte Funktionen, die die Lebensdauer eines Produkts künstlich verkürzen, sollten dem Antrag zufolge nicht mehr erlaubt sein. Dadurch sollten Verbraucher weniger belastet und Ressourcen besser geschützt werden, begründete Die Linke ihren Antrag. (Übernahme von hib – Heute aus dem Bundestag) weiterlesen…

Wohlstand, Wachstum, Lebensqualität

Enquete-Kommission legt Bericht vor

Die Politik soll sich nicht mehr allein an der Steigerung der Wirtschaftsleistung, sondern verstärkt auch an ökologischen Erfordernissen und der sozialen Balance ausrichten. Stützen soll sich ein solches Umdenken auf das von der Enquetekommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ entworfene „W3-Indikatoren“-Modell, das Lebensqualität nicht nur über das am Wachstum orientierte Bruttoinlandsprodukts (BIP) definiert und misst, sondern auch anhand der Kriterien „Ökologie“ sowie „Soziales und Teilhabe“. Das Gremium pocht darauf, dass sich Parlament und Regierung künftig regelmäßig mit der Entwicklung der auf diese Weise ermittelten Lebensqualität befassen. So lautet eine zentrale Botschaft des Abschlussberichts der 17 Abgeordneten und 17 Wissenschaftler, den jetzt der Deutsche Bundestag als Drucksache 17/13300 veröffentlicht hat. weiterlesen…