Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU)

Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) wurde 1992 im Umfeld der Konferenz der Vereinten Nationen über Umwelt und Entwicklung, UNCED („Erdgipfel von Rio de Janeiro“) von der deutschen Bundesregierung als unabhängiges wissenschaftliches Beratungsgremium eingerichtet. Im Laufe seiner jeweils vierjährigen Berufungsperiode übergibt der WBGU dem Bundeskabinett Hauptgutachten mit Handlungs- und Forschungsempfehlungen zur Bewältigung globaler Umwelt- und Entwicklungsprobleme. In Sondergutachten und Politikpapieren nimmt der WBGU auch zu aktuellen Anlässen Stellung, wie beispielsweise den internationalen Klimakonferenzen oder der Doppelpräsidentschaft Deutschlands in der EU und G8 im Jahr 2007. weiterlesen…

Nachhaltigkeit: 41 Prozent der Gesetze durchgefallen

Bericht des Parlamentarischen Beirats für nachhaltige Entwicklung über die 17. Wahlperiode

Der Parlamentarische Beirat für nachhaltige Entwicklung des Bundestages (PBNE) hat in der Zeit vom 01.03.2010 bis 31.01.2013 insgesamt 602 Regierungsvorhaben auf Nachhaltigkeit überprüft. Davon wurden rund 59 Prozent der Gesetze als nachhaltigkeits-relevant eingestuft und knapp 41 Prozent als nicht nachhaltigkeits-relevant angesehen. Das geht aus dem Arbeitsbericht des PBNE in der 17. Wahlperiode (17/13064) hervor, den das Gremium Mitte April vorgelegt hat. Darin berichtet der Beirat außerdem über seine Aktivitäten bei der parlamentarischen Begleitung der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie sowie über die Begleitung dieses Prozesses auf Ebene der Europäischen Union und der Vereinten Nationen und über die Zusammenarbeit mit dem Rat für nachhaltige Entwicklung. weiterlesen…

Symposium: Nachhaltigkeit in der Wissenschaft

Nichtwissen nimmt schneller zu als Wissen

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt universitäre und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen dabei, Nachhaltigkeit in ihrer Arbeit noch stärker zu berücksichtigen. Was dies heute schon bedeutet und wie der weitere Weg aussehen kann, behandelte das Symposium “Sustainability in Science“ am Dienstag, 23. 04. 2013 im Humboldt Carré in Berlin. weiterlesen…

Nachhaltigkeitsgedenken im Kanzleramt

Festveranstaltung zu 300 Jahre Nachhaltigkeit

Eine „Ampel der Fairness“ soll ein größeres Konsumbewusstsein fördern. Mit dieser und anderen Ideen gehen Jugendliche an die Herausforderung der Nachhaltigkeit heran. Bei der Festveranstaltung „300 Jahre Nachhaltigkeit – made in Germany“ stellten sie im Kanzleramt ihre Ideen vor. Aus einer Pressemitteilung des Kanzleramtes. weiterlesen…

Jeffrey Sachs baut auf „Business Leadership“ und Universitäten

Sustainable Development Solutions Network der UN vorgestellt

In Berlin stellte Jeffrey D. Sachs am 19.03.2013 im Rahmen mehrerer Veranstaltungen (Pressekonferenz, Diskussionsrunde, Podium) das neue von ihm geleitete Sustainable Development Solutions Network (SDSN) der Vereinten Nationen vor. Im Rahmen einer vom SDSN, dem Deutschem Institut für Entwicklungspolitik (DIE) und ICC Deutschland durchgeführten Veranstaltung „New pathways towards global sustainabilitydiskutierten mit ihm im Anschluss Klaus Leisinger (Novartis-Stiftung) und Ex-Bundespräsident Horst Köhler Lösungsansätze für eine global nachhaltige Entwicklung. Denn, so DIE-Direktor Dirk Messner: „Die aktuellen globalen Herausforderungen wie die Klimakrise, eskalierende Nahrungsmittelpreise und die instabilen Weltfinanzmärkte rufen nach nachhaltigen Lösungen und nach neuartigen Allianzen. Traditionelle Rollenverteilungen zwischen Staat und Wirtschaft, zwischen Nord und Süd oder zwischen Wissenschaft und Praxis müssen durch innovative Netzwerke von handlungswilligen und handlungsfähigen Akteuren verändert werden.“ weiterlesen…

Nachhaltigkeit in aller Munde

Theorieentwicklung eines Begriffs

Braucht es eine Theorie der Nachhaltigkeit? Gibt es die eine oder eine  Vielzahl theoretischer Herangehensweisen, um Ökologie, Soziales und  Ökonomie dauerhaft und global in Einklang zu bringen? Welche theoretischen Ansätze stehen uns zur Verfügung, und wo herrscht weiterer Forschungsbedarf? Schon seit der Konferenz der Vereinten Nationen über die Umwelt des Menschen von Stockholm im  Jahre 1972 zeichnet sich auch eine theoretische Auseinandersetzung mit Themen der Menschheitsentwicklung in den Grenzen unseres Planeten ab. Dabei sind die Auseinandersetzungen mit der Nachhaltigkeit als  Gegenstand theoretischer Überlegungen nicht so einheitlich, wie die inflationäre Nutzung des Begriffs vermuten lässt. Das Wort Nachhaltigkeit ist in aller Munde, was genau gemeint ist, darüber gibt es eine Vielzahl kontroverser Auffassungen. Hier setzt dieser Band an und bietet  eine Sammlung von Nachhaltigkeitskonzepten und theoretischen Ansätzen, die die theoretische Vielfalt des Begriffs insbesondere im  deutschen Diskurs abbildet. weiterlesen…

Denkwerk stellt nachhaltiges Wirtschaftmodell vor

Gesucht: neues wirtschaftliches Gleichgewicht
Diskussionspapier anlässlich der Konferenz „Wohlstand von morgen. Wege zu einem nachhaltigen Wirtschaftsmodell“

Am 14.02.2013 lud das „Denkwerk Demokratie“, eine Diskussionsplattform u.a. von SPD, Grünen und Gewerkschaften, zu seiner ersten öffentlichen Konferenz in die rheinlandpfälzische Landesvertretung Berlin ein. Unter der Diskussionsleitung von Petra Pinzler (Die Zeit) sprachen unter anderen die Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel (SPD), Jürgen Trittin (B90/Grüne), Rainer Baake (Agora), Gustav Horn (Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung der Hans-Böckler-Stiftung), und Hartmut Vogtmann (DNR). weiterlesen…

Bildung der Schlüssel für nachhaltige Entwicklung

Pressemitteilung: Weltaktionsprogramm begrüßenswert

In der Sitzung des Staatssekretärsausschusses für nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung haben die Mitglieder des Ausschusses mit externen Experten darüber diskutiert, wie Bildung für nachhaltige Entwicklung gestärkt werden könne. Dies gab die Bundesregierung in einer Pressemitteilung bekannt. weiterlesen…

Verbraucher legen Wert auf Nachhaltigkeit

Nachhaltige Produktion ein wichtiger Faktor bei Kaufentscheidung

Nachhaltigkeit in der Produktion und ökologisch korrekte Produkte entwickeln sich mehr und mehr zu Verkaufsargumenten und Wettbewerbsfaktoren – sowohl bei Investitionsgütern als auch bei Produkten des täglichen Gebrauchs: 94 Prozent der deutschen Verbraucher ist Umweltschutz wichtig oder eher wichtig und 84 Prozent sind der Überzeugung, dass sie im Allgemeinen einen persönlichen Beitrag zum Umweltschutz leisten können.
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