Sicherer Nanopartikel-Nachweis


Optimiertes Analyseverfahren reduziert falsche Nullergebnisse beim Nachweis von Nanopartikeln

INM – Leibniz-Institut für Neue Materialien - logo - leibniz-inm.deIn vielen Produkten des Alltags (und in der Umwelt) kommen Nanopartikel vor. Um sie und ihre unterschiedlichen Größen nachzuweisen, werden Proben verschiedenen Verfahren unterzogen. Wenn dabei Nanopartikel im Analysegerät verloren gehen, sind sie nicht mehr nachweisbar und man erhält ein sogenanntes falsches Nullergebnis. Um solche falschen Null-Ergebnissen vermeiden, hat das INM – Leibniz-Institut für Neue Materialien in einem Kooperationsprojekt spezielle Test-Nanopartikel entwickelt. weiterlesen…

Touchless- statt Touchscreen

Nanostrukturen reagieren auf Feuchtigkeit

Touchscreens sind praktisch, noch praktischer aber wären Touchless-Screens: Mit berührungsempfindlichen Bildschirmen begann zwar der Siegeszug der Smartphones, und Bank- oder Fahrkartenautomaten werden über sie gesteuert, dennoch haben sie einige Nachteile. So zeigen Touchscreens mit der Zeit mechanischen Verschleiß und wirken als Übertragungsweg für Bakterien und Viren. Um das zu vermeiden, haben Forscher des Stuttgarter Max-Planck-Instituts für Festkörperforschung (MPI fkf) und der Ludwig-Maximilians-Universität München(LMU) Nanostrukturen entwickelt, die ihre elektrischen und wahlweise auch ihre optischen Eigenschaften ändern, sobald sich ihnen ein Finger nähert. weiterlesen…

Schadstoffabsorption durch Nanopartikel

Forscher der Universität Regensburg und des Massachusetts Institute of Technology (MIT, Cambridge, USA) haben biologisch abbaubare Nanopartikel entwickelt, die Schadstoffe aus Wasser und Erdreich absorbieren können. Doch nicht nur das: Nach dem Gebrauch lassen sich die Nanopartikel auch relativ einfach beseitigen, da sie verklumpen, wenn man sie UV-Licht aussetzt. Die Erfindung wurde jetzt in „Nature Communications“ vorgestellt. weiterlesen…

Nano-Tuning für Solarzellen

Das Projekt NADNuM der Innovationsallianz Photovoltaik sollte die Grundlagen legent, um das Sonnenlicht künftig mit nanotechnologisch weiterentwickelten Solarzellen besser zur Stromerzeugung nutzen zu können. NADNuM wurde am 31.03.2015 erfolgreich abgeschlossen. Bislang benötigte man aufwändig hergestellte Stapelsolarzellen mit unterschiedlichen Bandlücken aus seltenen und teuren Materialien. Jetzt wurden nanoskalige Lichteinfangmaterialien hergestellt, um die Nutzung des Sonnenlichtes in Dünnschicht-Solarzellen zu verbessern. Die dafür benötigten Rohstoffe sind nahezu unbegrenzt verfügbar und ökologisch unbedenklich. weiterlesen…

Nanobauteile nach Maß

Nanomaschinen nehmen den Weg von der Vision zur Wirklichkeit, und Forscher des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme in Stuttgart helfen ihnen dabei jetzt einen guten Schritt voran. Sie haben eine Methode entwickelt, Materialen mit sehr unterschiedlichen chemischen und physikalischen Eigenschaften zu vielfältigen Nanostrukturen mit ungewöhnlichen Formen zu kombinieren. Auf einer gekühlten und drehbaren Scheibe züchteten die Wissenschaftler um Peer Fischer aus dem Dampf der Komponenten unter anderem Antennen für sichtbares Licht. weiterlesen…

Neu: Solar-Dampf

Forscherinnen des Laboratory for Nanophotonics (LANP) an der Rice University in Houston, Texas, gelang die direkte Umwandlung von Solarenergie in Dampf mithilfe von Nanopartikeln. Der Vorgang sei so effektiv, dass selbst aus Eiswasser Dampf erzeugt werden könne. Die Technologie habe einen Effizienzgrad von 24 Prozent. PV-Module erreichen im Durchnitt Effizienzgrade von 15 Prozent. Die Forscher denken nicht unbedingt nur an die Stromerzeugung, sondern auch an Anwendungen im Sanitärbereich und bei der Wasseraufbereitung. weiterlesen…

Kinderstube der Nanopartikel

Nanopartikel sind vielseitige Hoffnungsträger: Sie sollen als Vehikel für medizinische Wirkstoffe oder Kontrastmittel ebenso dienen wie als elektronische Speicherpunkte oder Verstärkung in Stützmaterialien. Um sie für die verschiedenen Anwendungen gezielt in Form zu bringen, leisten Forscher des Max-Planck-Instituts für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Potsdam-Golm und der Universität im niederländischen Eindhoven nun einen grundlegenden Beitrag.
Sie haben in einer Studie an Magnetit-Nanopartikeln ein Modell entwickelt, wie sich abhängig von den physikalischen Eigenschaften kristalline Teilchen eines Materials bilden. Nanopartikel aus Magnetit nutzen manche Bakterien, um sich im Magnetfeld der Erde zu orientieren, sie finden aber auch als Speichermaterial oder Kontrastmittel für Kernspin-Untersuchungen Verwendung. weiterlesen…