Wie weit verschlimmert Auftauen arktischen Permafrosts den Klimawandel?

Keine Klärung durch IPCC-Bericht (Lesehinweis)

Die globale Erwärmung setzt Kohlenstoff frei, der vor langer Zeit in den gefrorenen Böden der Arktis gebunden wurde, aber die Auswirkungen auf die Klimakrise sind unklar. Die Dauerhaftigkeit des gefrorenen Bodens in der Arktis ist nicht mehr gewährleistet, da die Temperaturen auf der Erde weiter steigen. Doch wie sehr die Zerstörung des sogenannten Permafrosts den Klimawandel verschlimmern wird, ist laut dem diese Woche veröffentlichten Sechsten Sachstandsbericht des Zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderungen (IPCC) noch unklar. Diese Ungewissheit hinterlasse bei den Forschern eine frustrierende Lücke in ihren Klimaprojektionen, schreibt Jordan Wilkerson am . (Foto: Tauender Permafrostboden – Foto © Florence D. auf Pixabay) weiterlesen…

Schmelzende Arktis im Schnellvorlauf

Permafrostböden tauen immer stärker auf

Der tiefgefrorene Permafrostboden in der Arktis taut in erschreckendem Ausmaß. Das haben Forschende des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) jetzt durch die Auswertung von Satellitenbildern eindrücklich bestätigt: Schmelzwasserseen in Alaska laufen reihenweise aus, weil der Boden immer weicher wird. Das Ausmaß des Seen-Kollapses war in der Saison 2017/2018 so extrem, wie die Wissenschaftler es eigentlich erst für das Ende dieses Jahrhunderts erwartet hatten. weiterlesen…

Norwegische Studie warnt vor unaufhaltbarer Erwärmung durch tauende Permafrostböden

Forscher widersprechen

Eine Studie von Forschern der Norwegian Business School (“Cutting emissions may not be enough to stop global warming”) kommt zu dem Schluss, dass die Permafrostböden auch bei sofortigem Stopp menschengemachter Treibhausgas-Emissionen immer weiter auftauen werde und dadurch die globale Erwärmung bis 2500 um drei Grad ansteigen könnte. Demnach würde immer mehr Methan und CO2 aus den einst gefrorenen Böden entweichen. Zusammen mit mehr Wasserdampf in der Luft und weniger Eisflächen, die Sonnenstrahlung ins All zurückwerfen, würde damit die Erderhitzung ungebremst angetrieben. Führende Wissenschaftler kritisieren die Studie und appellieren, die menschengemachten Treibhausgasemissionen schnellstmöglich zu senken. Manuel Först beschreibt am 17.11.2020 für energiezukunft die diesbezügliche Kontroverse der Wissenschaftler. weiterlesen…